verständlicher Form bietet. Die drei Ausgaben in 1988 hatten
eine positive Resonanz.
Benutzer des RZ waren ca. 150 Institute.
Der zentrale BS2000-Rechner 7.570 P wurde sowohl für Lehre
(Praktika, Diplomarbeiten usw.) als auch für Forschung (ca.
500 Dauerbenutzer aus allen Fachbereichen) intensiv genutzt.
1988 wurden auf der 7.570 P insgesamt 12.970 Std. Rechenzeit
in 267 466 Einzelaufträgen (Jobs) abgegeben.
6.3 Sportwissenschaftliches_ Institut
(Leiter: Professor Dr. R. Daugs)
Mit über 700 Studierenden gehört das Sportwissenschaftliche
Institut (SWI) zu den größten Fachrichtungen der Universität
des Saarlandes. Ausgebildet wird in insgesamt 7 Ausbildungsgängen
mit folgenden möglichen Studienabschlüssen:; Lehrämter
(LAG, LAR, LAB, LAH), Diplom, Magister Artium (M.A.) und Promotion
(Dr, phil.). Den Kern der Ausbildung bilden sportpraktische
Veranstaltungen in 18 Sportarten, didaktisch-methodische
Veranstaltungen und sportwissenschaftliche Veranstaltungen
in 10 sportwissenschaftlichen Disziplinen.
Die im Vergleich zu allen entsprechenden sportwissenschaftlichen
Insitutionen der BRD unzureichende Ausstattung mit Professoren
(3) führt dazu, daß die Akademischen Mitarbeiter
(12) zu einem nicht erheblichen Teil auch zur sportwissenschaftlichen
Lehre und den entsprechenden Prüfungen herangezogen
werden müssen. Ohnehin ist das notwendige Lehrangebot
nur durch den umfangreichen Einsatz von Lehrbeauftragten (ca.
40 SWS) und Wiss. Hilfskräften (ca. 40 SWS) sicherzustellen.
Die starke Verlagerung der Studenten von den Lehramtsstudiengängen
zum Diplomstudiengang (Anstieg der Diplom-Prüfungen um
fast 50% / von den Studienanfängern nehmen etwa 2 Drittel das
Diplomstudium auf) in den letzten Semestern hat darüber hinaus
zu einem sprunghaften Anstieg der Belastung der Prüfungsdurchführung
und -verwaltung geführt.
Die Studienreform im Bereich der Diplom-Sportlehrer-Ausbildung
ist mit besonderer Dringlichkeit geboten. Neben der inhaltlichen
Neuorientierung und organisatorischen Neustrukturierung
ist dabei auch eine Ausweitung von 6 auf 8 Studiensemester
(120 auf 150 SWS) vorzunehmen. Um die Bemühungen im
Bereich der Studienreform zu aktivieren, führte das SWI ein
Symposium zum Thema "Berufs- und Studienperspektiven der Diplom-Sportlehrer"
durch, das bundesweit große Resonanz fand.
Die inzwischen von der KMK im Entwurf vorgelegte "Rahmenordnung
für die Diplomprüfung im Studiengang Sportwissenschaft"
konnte dabei in ihren wesentlichen Eckdaten erstmalig vorgestelit
werden. Sie bildet nun auch Arbeitsgrundlage und
Richtschnur für die Studienreformdiskussion. Darüber hinaus
wurde der Philosophischen Fakultät der Entwurf einer Zwischenprüfungsordnung
für die Fachrichtung Sportwissenschaft
im Rahmen des Madcisterstudiums voraeleat.