Dem zunehmenden Interesse an einem Magistergrad bzw. einer
Promotion im Bereich der Sportwissenschaft muß ebenfalls entsprochen
werden. Mit der Erarbeitung von Studienempfehlungen
für den Magisterabschluß wurde bereits begonnen. Zugleich
sind Studienempfehlungen in Vorbereitung, mit denen die Lücke
zwischen dem noch sechssemestrigen Diplomstudium und der Promotionsvoraussetzung
"Abschluß eines achtsemestrigen Studiums”
geschlossen werden kann.
Zudem seien eine Reihe besonderer Aktivitäten des SWI im Berichtszeitraum
genannt:
- Vom 15. - 17.01.87 fand erstmals in Saarbrücken das 6.
Symposium der Sektion "Bewegung und Training" der Deutschen
Vereinigung für Sportwissenschaft statt. Die Veranstaltung
fand so großen Zuspruch, daß sie auch für 1988 erneut nach
Saarbrücken vergeben wurde.
In Kooperation mit dem Lehrstuhl Sportpädagogik der TU
München ist das SWI in das einzige sportwissenschaftliche
Projekt des Kulturabkommens mit der DDR involviert.
Schließlich wurden erste Voraussetzungen für eine
Kooperation mit dem zukünftigen Olympiastützpunkt Saarland
geschaffen, dessen sportwissenschaftliche Betreuung durch
das SWI erfolgen soll.
5.4 Zentrale Studienberatung
(Leiter: Akademischer Oberrat Dipl.-Volkswirt H. Augenstein)
INTENSIVE BERATUNGEN
Im Zeitraum vom 1.1. bis 31.12.1986 nahmen insgesamt 4.504
Ratsuchende (davon 48 % weibliche) eine intensive terminierte
Einzelberatung in der Zentralen Studienberatung (ZSB) in An-Spruch;
ca. 10 % hiervon suchten die Beratungsstelle mehrmals
auf. Weitere 1.299 ließen sich in schriftlicher Form beraten
{s. Tab. 15).
In der Anlauf- und Informationsstelle der ZSB erhielten 3.623
Ratsuchende persönliche und 2.931 telefonische Kurzinformationen
sowie allgemeine Hinweise zu Studienangelegenheiten. Zusätzlich
wurde an 3.617 Personen schriftliches Material versandt.
Insgesamt hat sich im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl
der Ratsuchenden für die einzelnen Beratungsformen zwischen
5 % und 10 % erhöht (s. Tab. 15).
Schüler und Abiturienten stellten wie bisher mit 51 % den
Hauptanteil der Intensivberatenen dar; dazu gehören auch
solche, die ein Studium an einer Fach-, Kunst- oder Musikhochschule
aufnehmen wollen. Der Anteil der Studienanfänger
ist gegenüber dem Vorjahr auf 15 % zurückgegangen; der Beratungsanteil
der übrigen Studenten (ab dem zweiten Semester)
ist mit 27 % etwa gleich geblieben. Der Personenkreis der Berufstätigen
bzw. Hochschulabsolventen ging leicht zurück auf
7 %, was der Situation im Berichtszeitraum 1984 entspricht
(s. Tab. 15, Status).