i I.I.-Projekt
Das Rechenzentrum hat im Großprojekt "Innovative Informations-Infrastrukturen"
zwischen der Universität des Saarlandes
und der Siemens AG im Berichtszeitraum neben Aufgaben des
Projektmanagements eine Reihe von Projekten erfolgreich abgewickelt.
Diese Projekte befaßten sich vor allem mit der Entwicklung
grundlegender Kommunikationsdienste und ergänzender
Netzservices und mit der Entwicklung von Hardware-Interfaces.
Erste Projektergebnisse wurden bereits am 04.11.86 im Rahmen
des I.I.I.-Forums einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Außerdem betreut und wartet das Rechenzentrum die mehr als
200 SINIX PCs und einen MX500, die der Universität im Rahmen
des I.I.I.-Projektes zur Verfügung gestellt wurden. Darüberhinaus
wurde über ein umfangreiches Kursprogramm den Projektteilnehmern
die Möglichkeit geboten, Grundkenntnisse in SINIX
und der dazugehörigen Software zu erwerben. Dieses Angebot
wurde von einigen hundert Teilnehmern genutzt.
5.3 Sportwissenschaftliches Institut
(Leiter: Professor K. Knauf;
ab 18.5.1987: Professor Dr. R. Daugs)
Mit der Neubesetzung der Professur für Sportwissenschaft
(Nachfolge Schmitz) zum 01.03.1987 und der damit einhergehenden
Neuwahl der Institutsleitung konnte eine schwierige Übergangssituation
des Sportwissenschaftlichen Instituts (SWI)
beendet werden. Die dabei unternommenen gemeinsamen Anstrengungen
des Kultusministers, der Universität und des Landessportverbandes
scheinen insgesamt geeignet, einen grundlegenden
Beitrag zur Konsolidierung des SWI zu leisten und dessen
Arbeitsbedingungen in den Bereichen Lehre, Forschung und Kooperation
mit außeruniversitären Einrichtungen zu verbessern.
Eine noch ausstehende Grundlage hierfür ist die institutionelle
Neuordnung des Instituts. Die vorgeschlagene Einrichtung
sowohl einer "Fachrichtung Sportwissenschaft" als auch
einer "besonderen Gliederung" scheint geeignet, den speziellen
Aufgaben des SWI zu entsprechen.
Die seit dem WS 85/86 auch am SWI zurückgehenden Studentenzahlen
führten nicht nur zu einer gewissen Normalisierung des
Lehrbetriebes, sondern schufen gleichzeitig auch breite
Spielräume für dessen dringend erforderliche inhaltliche und
organisatorische Veränderung. Die veränderten Berufsperspektiven
unserer Absolventen lassen entsprechende Aktivitäten
äringend erforderlich erscheinen. Insbesondere ist auf eine
neue Konzeption der Diplomsportlehrer-Ausbildung hinzuwirken,
zu der ein Entwurf bereits vorgelegt und eine Reihe flankierender
Maßnahmen eingeleitet wurden.