Full text : 14.1987 (0014)

i I.I.-Projekt

Das Rechenzentrum hat im Großprojekt "Innovative Informations-Infrastrukturen"
 zwischen der Universität des Saarlandes
und der Siemens AG im Berichtszeitraum neben Aufgaben des
Projektmanagements eine Reihe von Projekten erfolgreich abgewickelt.
 Diese Projekte befaßten sich vor allem mit der Entwicklung
 grundlegender Kommunikationsdienste und ergänzender
Netzservices und mit der Entwicklung von Hardware-Interfaces.
Erste Projektergebnisse wurden bereits am 04.11.86 im Rahmen
des I.I.I.-Forums einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Außerdem betreut und wartet das Rechenzentrum die mehr als
200 SINIX PCs und einen MX500, die der Universität im Rahmen
des I.I.I.-Projektes zur Verfügung gestellt wurden. Darüberhinaus
 wurde über ein umfangreiches Kursprogramm den Projektteilnehmern
 die Möglichkeit geboten, Grundkenntnisse in SINIX
und der dazugehörigen Software zu erwerben. Dieses Angebot
wurde von einigen hundert Teilnehmern genutzt.

5.3 Sportwissenschaftliches Institut
(Leiter: Professor K. Knauf;
ab 18.5.1987: Professor Dr. R. Daugs)

Mit der Neubesetzung der Professur für Sportwissenschaft
(Nachfolge Schmitz) zum 01.03.1987 und der damit einhergehenden
 Neuwahl der Institutsleitung konnte eine schwierige Übergangssituation
 des Sportwissenschaftlichen Instituts (SWI)
beendet werden. Die dabei unternommenen gemeinsamen Anstrengungen
 des Kultusministers, der Universität und des Landessportverbandes
 scheinen insgesamt geeignet, einen grundlegenden
 Beitrag zur Konsolidierung des SWI zu leisten und dessen
Arbeitsbedingungen in den Bereichen Lehre, Forschung und Kooperation
 mit außeruniversitären Einrichtungen zu verbessern.

Eine noch ausstehende Grundlage hierfür ist die institutionelle
 Neuordnung des Instituts. Die vorgeschlagene Einrichtung
 sowohl einer "Fachrichtung Sportwissenschaft" als auch
einer "besonderen Gliederung" scheint geeignet, den speziellen
 Aufgaben des SWI zu entsprechen.

Die seit dem WS 85/86 auch am SWI zurückgehenden Studentenzahlen
 führten nicht nur zu einer gewissen Normalisierung des
Lehrbetriebes, sondern schufen gleichzeitig auch breite
Spielräume für dessen dringend erforderliche inhaltliche und
organisatorische Veränderung. Die veränderten Berufsperspektiven
 unserer Absolventen lassen entsprechende Aktivitäten
äringend erforderlich erscheinen. Insbesondere ist auf eine
neue Konzeption der Diplomsportlehrer-Ausbildung hinzuwirken,
zu der ein Entwurf bereits vorgelegt und eine Reihe flankierender
 Maßnahmen eingeleitet wurden.
            
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