Full text : 14.1987 (0014)

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Die übrigen drei unbesetzten Professuren - für Prozeßautomatisierung,
 für Rechnergestützte Konstruktionstechnik und für
Rechnergestützte Fertigungstechnik - sind neue Professuren
des Fachbereichs. Ein wesentliches Hindernis auf dem Wege zu
ihrer Besetzung war bis vor einiger Zeit, daß ihre Unterbringung
 nicht gesichert war; nachdem dieses Hindernis entfallen
ist, können diese Professuren voraussichtlich bald eingerichtet
 werden.

Der für die Ingenieurwissenschaften geplante Neubau, der im
Bericht vor drei Jahren erwähnt wurde, wird allerdings nicht
errichtet werden. Es ist jetzt vorgesehen, alle Fachgebiete
der Elektrotechnik, soweit sie nicht in Gebäude: 22 untergebracht
 sind, in Gebäude 13 unterzubringen, einschließlich der
Professuren für Mikroelektronik und für Prozeßautomatisierung.
 - Die beiden Professuren für Konstruktionstechnik und
für Fertigungstechnik können in Zusammenhang mit dem Neubau
für das Institut für Neue Materialien gemeinsam in Gebäude 2
untergebracht werden.

Für beide Fachrichtungen bedeuten die neuen Professuren eine
wesentliche Bereicherung in Forschung und Lehre. Es wird möglich
 sein, den Studenten in den Diplomstudiengängen jeweils
drei unterschiedliche Studienrichtungen anzubieten. Hervorzuheben
 ist der starke Bezug, den rechnergestützte Konstruktions-
 und Fertigungstechnik zu wichtigen Arbeitsgebieten der
mittelständischen saarländischen Industrie haben .

Von besonderer Bedeutung für die zukünftige Forschung im Bereich
 der Werkstoffwissenschaften ist auch der Abschluß des
Kooperationsvertrages zwischen der Universität und dem Institut
 für Neue Materialien.

Die Anzahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter des Fachbereichs,
 einschließlich der aus Drittmitteln vergüteten, liegt
weiterhin bei etwa 50; die Anzahl der sonstigen Mitarbeiter
beträgt etwa 40. (In diesen Zahlen sind die für die neuen
Professuren im Haushalt der Universität ausgewiesenen, noch
unbesetzten Stellen nicht berücksichtigt).

Im Lehramtsstudiengang Metalltechnik nehmen wegen der unsi-Cheren
 Berufsaussichten nach wie vor nur wenige Studenten ein
Studium auf. Ebenso unverändert ist auf der anderen Seite das
Interesse an den beiden Diplomstudiengängen. Zu Beginn des WS
1986/87 gab es 68 Studienanfänger im Diplomstudiengang Werkstoffwissenschaften,
 104 im Diplomstudiengang Elektrotechnik
und insgesamt 277 bzw. 597 Studenten.
            
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