Vorwort
Hiermit lege ich den 5. Jahresbericht meiner Amtszeit und zugleich
den 14. Jahresbericht (Neuer Folge) vor. Die Berichtsperiode
entspricht dem Studienjahr vom 1. Oktober 1986 bis
zum 30. September 1987. Der Universitätsrat nimmt gemäß 8 102
SUG jährlich den Bericht des Universitätspräsidenten über die
Arbeit und Entwicklung der Universität entgegen. Die an den
Anfang gestellten Ansprachen zur Eröffnung des Akademischen
Jahres 1987/88 und zum Teil auch die Zahlen der Studentenstatistik
greifen bereits über den Berichtszeitraum hinaus.
Die Gliederung des Jahresberichts folgt im wesentlichen dem
Schema der Vorjahre. Aus praktischen Gründen wurde das Format
geändert. Diesmal wurden wieder Einzelberichte aus den Fachbereichen
aufgenommen. Das Bild der Universität rundet sich
ab durch die Beiträge der Sprecher der Sonderforschungsbereiche,
während die praktischen Belange von den Leitern der Zent+ralen
Einrichtungen vertreten werden.
Hinweisen möchte ich im besonderen auf folgende Berichtspunkte:
- Die Anzahl der Studentinnen und Studenten sowie der Erstsemester
ist - für manche wider Erwarten - erneut gestiegen
und wird unsere "Überlast"situation weiter verschärfen (s.
5. 25 ££,).
Die umweltwissenschaftliche Forschung der Universität
wächst, auch in Verbindung mit dem Ausbau des dritten
"Campus" in (Saarbrücken-)Dudweiler (S. 47).
Die Zusammenarbeit mit ausländischen Hochschulen wird noch
enger und intensiver, so daß die Universität des Saarlandes
bundesweit bereits einen hervorragenden Platz einnimmt
(S. 79 f£f£.)
Zur Vorbereitung unserer Studentinnen und Studenten gerade
für solche auf Auslandsaufenthalte und -tätigkeiten haben
wir zum Wintersemester 1987/88 ein erweitertes Fremdsprachenprogramm
vorgelegt (S. 41 f.)
Der Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis wird auf
verschiedenen neuen Wegen belebt, einschließlich eines
neuen Wissenschaftsmagazins (S. 147 ff,).
Wie in jedem Jahr danke ich allen Mitgliedern unserer Universität
dafür, daß sie mir durch ihre Beiträge die Erstellung
dieses Berichts ermöglicht haben. Vielen von ihnen bleibe ich
verbunden und verpflichtet, zumal sie mir auch während des
vergangenen Jahres mit freimütiger Kritik und vielen Anregungen
zuverlässig zur Seite standen und mich ermutigt haben,
für die Planung und schrittweise Verwirklichung der Universitätsentwicklung
einen breiten Konsens anzustreben. Darin
bin ich durch meine Wiederwahl (1987) zum "UP" für eine 2.
Amtsperiode bestärkt.