tätsmitglieder durch eigene
sind in Tabelle 27 aufgeführt.
2.
Fernstudium
Vorträge hervorgetreten sind,
Sowohl im Hinblick auf die zunehmende allgemeine Bedeutung
des Fernstudiums als auch unter dem Aspekt, daß bisher
Fernstudenten in erster Linie Berufstätige sind, die sich ergänzend
zu ihrer beruflichen Tätigkeit weiterbilden wollen,
hat sich die Universität in Verhandlungen mit dem Bund
(BMBW), dem Land (Kultusministerium) und der Fernuniversität
Hagen bemüht, ein Studienzentrum für Fernstudenten an der
Universität des Saarlandes einzurichten. Dadurch soll den
bisherigen und künftigen Fernstudenten eine "Anlaufstelle",
eine verbesserte studienbegleitende Betreuung und eine Anzahl
von Mentorenkursen geboten werden.
2.4.5 Gasthörer/innen
Der Gasthörerstatus bietet die Möglichkeit, Lehrangebote der
Universität auch ohne allgemeine Hochschulreife wahrzunehmen.
Von diesem Angebot machten im Wintersemester 1986/87 214
Frauen und 166 Männer Gebrauch; dies bedeutet noch einmal
eine leicht steigende Tendenz gegenüber dem Vorjahr (376 Personen).
Dies entspricht der unveränderten Nachfrage nach dem
Seniorenstudium, dessen Teilnehmer in ihrer Mehrzahl als
Gasthörer/innen eingeschrieben sind (s.u. nächster Absatz).
2.4.6 Seniorenstudium
Der Begriff des "Seniorenstudiums" hat bislang keine verbindliche
Definition gefunden, so daß jeder altersmäßigen Zuweisung
eine gewisse Willkür anhaftet. Nichtsdestotrotz hat sich
die Universität entschlossen, Gasthörer/innen und Studierende
ab dem 40. Lebensjahr statistisch als Senior/inn/en zu bezeichnen.
Dementsprechend waren zum Wintersemester 1986/87
356 Senior/inn/en als Gasthörer eingeschrieben und weitere
255 als ordentliche Studierende immatrikuliert, insgesamt also
611 Personen. Zum Wintersemester 1987/88 sind diese Zahlen
weiter angestiegen: 462 Gasthörer, 289 ordentliche Studierende,
insgesamt also 751 Personen. Dies bedeutet, daß sich binnen
5 Jahren (seit Einrichtung des Seniorenstudiums zum Wintersemester
1982/83) die Zahl der die Universität frequentierenden
älteren Mitbürger nahezu verdoppelt hat.
Die größte Teilnehmergruppe unter den Senioren-Gasthörern des
Wintersemesters 87/88 stellt nach wie vor die der 60- bis
69jährigen dar; allerdings ist ihr Anteil von 41 % auf ein
Drittel zurückgegangen, da sich die Zahl der 40- bis 49jährigen
verdoppelt hat (86/87:49 - 87/88:101). Hochschulische
Vorbildung bringen nur noch 24 % der Senior/inn/en mit, während
es zum Wintersemester 86/87 mehr als die Hälfte (51 %)
waren.