5.5 Zentrale Studienberatung
(Leiter: Dipl.-Volkswirt H. Augenstein)
Im Zeitraum vom 1.1. bis 31.12.1985 nahmen insgesamt 4.400
(davon 49 % weibliche) Ratsuchende eine intensive Studienberatung
(terminierte Einzelberatung) in der Zentralen Studienberatung
(ZSB) in Anspruch. Weitere 1.029 ließen sich in
schriftlicher Form beraten.
In der Anlauf- und Informationsstelle der ZSB erhielten
3.322 Personen persönliche und 2.667 telefonische Kurzinformationen
sowie allgemeine Hinweise zu Studienangelegenheiten.
Zusätzlich wurde an 3.474 Personen schriftliches Material
versandt (s. Tab. 15).
Nach wie vor stellen Schüler und Abiturienten mit 44 % den
Hauptanteil der intensiv _Beratenen dar. Der Anteil der Studienanfänger
hat sich mit 20,5 % gegenüber dem Berichtsraum
1984 (21 %) in etwa gehalten; ebenso der Beratungsanteil der
übrigen Studenten: 1.033 Studenten = 23,5 % der Klientel befanden
sich zwischen dem 2. und 8. Semester. Nur 3 % der
Ratsuchenden studierte schon länger als 8 Semester. Der Personenkreis
der Berufstätigen bzw. Hochschulabsolventen erhöhte
sich von 7 % auf 9 % (s. Tab. 15).
Als besondere Personengruppe, der in der Arbeit des ZSB eine
zunehmend größere Bedeutung zukommmt, sind die Teilnehmer(innen)
am Seniorenstudium zu sehen. Eine exakte Zählung
fand im Berichtzeitraum noch nicht statt. Es kann jedoch davon
ausgegangen werden, daß fast jede/r Teilnehmer/in den
Service der ZSB mindestens einmal pro Semester in mehr oder
minder intensiver Weise iın Anspruch nimmt.
Die am häufigsten angesprochenen Beratungsthemen sind auch
im Berichtszeitraum 1985: Studienorganisation (73 %), Fächerkombinationen
(49 %), Zulassungsverfahren/NC (47 %) -
Fragestellungen, die naturgemäß in hohem Maße aus der oben
beschriebenen Zusammensetzung der Klientel erwuchsen.
Das permanente Interesse im Hinblick auf bestmögliche Berufs
gchancen findet neue Entsprechung in der häufiger werdenden
Frage nach Berufsperspektiven. Die übrigen Beratungsthemen
{in Auswahl) sind Tab. 15 zu entnehmen.
Unverändert in der Tendenz, jedoch in ihrer Rangfolge gegenüber
dem Vorjahr leicht verschoben, ist die Beratungsnachfrage
nach bestimmten Fächern. Nach wie vor steht das
Fach Übersetzen und Dolmetschen - wenn auch insgesamt rückläufig
(416/Vorjahr: 498) - an erster und Jura mit fast
gleich gebliebener Häufigkeit (410/415) an zweiter Stelle.
Der schon im Berichtsjahr 1984 erkennbare Zuwachs an Beratungen
im Fach Betriebswirtschaftslehre (380/350) hat sich
weiter verstärkt, so daß der Studiengang auf die 3. Position
rückte, dicht gefolgt von Medizin (378/379). Mit einigem Abstand
folgen naturwissenschaftlich-technische Fächer wie
Chemie (258/245) und Informatik (226/164). Im wesentlichen