Hinzuweisen ist ferner auf das vom BMFT vier Jahre geförderte
Projekt SUSANNAH (SUSy-ANwenderNAH), dessen Ziel es war,
für SUSY (Saarbrücker Übersetzungssystem) unter Berücksichtigung
spezifischer Benutzerbedürfnisse eine Terminologieumgebung
zu entwickeln, d. h. SUSY einem breiten Spektrum von
Benutzern kommerziell zugänglich zu machen.
Zu erwähnen ist schließlich auch ein Pilotprojekt, das die
Fachrichtung 8.6 Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen
und Dolmetschen zusammen mit Siemens-München in Gang
gesetzt hat: Ziel des Pilotprojekts ist es, zu einer beiden
Seiten gerecht werdenden anwendungsorientierten Projektforschung
auf dem Gebiet der Terminologieerfassung, Terminologieaufbereitung
und der Entwicklung von Werkzeugen für die
Sprachdatenverarbeitung zu kommmen und damit die Fachrichtung
in die Kooperationsvereinbarungen zwischen Siemens und
der Universität des Saarlandes im Rahmen eines ABC-Großrechner-Systems
einzubeziehen.
3.2.2 SFB_124
VLSI - Entwurfsmethoden und Parallelität
(Stellvertretender Sprecher: Professor Dr. R. Wilhelm) * )
Forschungsprogramm
Es werden Verfahren zum möglichst automatischen Entwurf
hochintegrierter Schaltkreise entwickelt. Die Hochintegration
macht es möglich, von der sequentiellen Datenverarbeitung
zu einer parallelen Verarbeitung überzugehen, bei der
sehr viele Prozessoren an der Bearbeitung einer Aufgabe beteiligt
sind. Hierbei treten sowohl Probleme der sprachlichen
Formulierung der Algorithmen als auch der Verteilung
von Algorithmen und Daten auf verschiedene Prozessoren auf.
Die effiziente Organisation dieser Betriebsforschung soll
durch spezielle Hardware unterstützt bzw. möglich gemacht
werden.
Der Sonderforschungsbereich hat am 01.01.86 seine zweite
Förderungsperiode begonnen. Er besteht aus 7 Teilprojekten,
wovon 4 Teilprojekte in Saarbrücken angesiedelt sind.
Teilprojekte in Saarbrücken
Projektbereich B:
METHODEN DES VLSI-Entwurfs
Bl CADIC. EIN TOP-DOWN-ENTWURFSSYSTEM FÜR INTEGRIERTE
SCHALTUNGEN (Hotz)
B2 VLSI-THEORIE UND VLSI-ENTWURFSSYTEM HILL (Mehlhorn)
Wir betrachten zunächst die Probleme des VLSI-Entwurfes. Es
sollen sehr große Schaltungen, etwa die eines ganzen Rech-*)
Sprecher 1986
Kaiserslautern
ist Professor Dr. J. Nehmer, Universität