Die größte Teilnehmergruppe stellt die der 60- bis 69jährigen
mit 51 % dar. Hochschulische Vorbildung bringen 51 % der
Senioren mit. Das Fachinteresse konzentriert sich unverändert
auf die Philosophische Fakultät; bevorzugt werden Veranstaltungen
der
- Kunstgeschichte (51 %),
Geschichte (31 %),
Fremdsprachen (24 %),
Psychologie (19 5%),
Theologie (18 %),
Philosophie (14 %)
Das Seniorenstudium wird in jedem Semester von der Zentralen
Studienberatung (ZSB) in Rücksprache mit den Fachbereichen
zusammengestellt und in einem besonderen Studienführer veröffentlicht.
Der Vizepräsident für Lehre und Studium hat eine
eigene Sprechstunde für die Seniorenstudenten eingerichtet.
”
£
; Weiterbildung des _ Personals
Auch die Bediensteten der Universität sind eine Zielgruppe,
die der Fort- und Weiterbildung bedarf. In Zusammenarbeit
mit dem Personalrat wurden beispielsweise Erste-Hilfe-Kurse
organisiert.
Ferner hat das Rechenzentrum (s.o.) eine Reihe von Einführungen
in die Daten- und Textverarbeitung sowie Kurse zu
verschiedenen Computersprachen angeboten.
Außerdem wurde im Rahmen des mit Bundesmitteln unterstützten
Projekts "Menschengerechter Einsatz vernetzter Arbeitsplatzcomputer
in der Hochschulverwaltung" - Schwerpunkt "Büro und
Verwaltung" des Aktionsprogramms "Humanisierung des Arbeitslebens"
(HdA)- damit begonnen, Qualität und Quantität von
Weiterbildungsmaßnahmen für die durch den Einsatz neuer Medien
betroffenen Mitarbeiter der Universität zu ermitteln.
Anmerkungen:
1) Betrachtet wird im folgenden die Zahl der ordentlichen
Studierenden; hinzu kämen die Eingeschriebenen beim Studienkolleg
(42), im Deutschkurs (54), im Kontaktstudium
Technik für Realschullehrer (14) sowie 376 Gasthörer.
Gezählt werden Hauptfach-Studienfälle unabhängig davon,
ob die Einschreibung im Erst-, Zweit- oder Drittfach
erfolgte; die Nebenfachstudenten (vor allem im Magisterstudium
der Philosophischen Fakultät) sind bislang statistisch
nicht erfaßt.
Der Frauenanteil konnte nur auf der Basis der Erstfachnennungen
ermittelt werden.
Statistisch 1äßt sich nur unter den Gasthörern die Zahl
der Teilnehmer am Seniorenstudium exakt ermitteln,da ordentliche
Studenten ja auch im fortgeschrittenen Alter
sich nicht am Angebot des Seniorenstudiums, sondern an
den Studienordnungen ihrer Fächer zu orientieren pflegen.
a