Full text : 12.1984/85 (0012)

Die Universitätsbibliothek steht mit vielen Bibliotheken, wissenschaftlichen
Akademien und Gesellschaften im In- und Ausland in Tauschbeziehungen.
Sie erhält auf diesem Wege jährlich eine große Zahl von Publikationen,
die größtenteils über den Buchhandel nur sehr schwer, wenn überhaupt beschaffbar
 sind. Im Berichtsjahr gingen uns auf dem Tauschweg 14.240 (13.445)
Bände zu. Als Gegengabe liefert die Universitätsbibliothek Veröffentlichungen,
die in der Universität des Saarlandes entstanden sind, und trägt dadurch zu ihrer
weltweiten Bekanntmachung bei.

Mit den steigenden Studentenzahlen ist auch die Zahl der Ausleihfälle weiter
gestiegen und zwar auf 506.349 (477.329), davon entfielen auf die Ortsleihe
und Lehrbuchsammlung 420.975 (400.927), auf Bestellungen, die uns über
die Fernleihe von anderen Bibliotheken zugingen, 55.845 (50.955). Aus der
DDR erreichten uns 600 (276) Bestellungen. Von ausländischen Bibliotheken
gingen uns 2905 (2421) Buch- und Zeitschriftenbestellungen zu. Insgesamt
konnten 81% aller Benutzungsfälle positiv erledigt werden. Die meisten Zeit
schriftenbestellungen konnten in Form von Kopien abgewickelt werden. In
29.529 (25.447) Fällen, das ist eine Steigerung um 16%, mußten wir andere
Bibliotheken angehen, weil die benötigte Literatur hier nicht vorhanden war.
Diese Entwicklung erfüllt uns weiterhin mit großer Sorge.

Erfreulich hingegen ist zu vermelden, daß in diesem Jahr die neue Regalanlage
 im Tiefmagazin der Bibliothek mit einem Fassungsvermögen von etwa
300.000 Bänden eingerichtet werden konnte. Mit der Umstellung der Bestände
vurde beaonnen.

Seit 1977 werden Neuerscheinungen der Jahre 1977ff von der Universitätsbibliothek
 mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung katalogisiert.
Durch die Stilllegung des Rechners TR 440 im Rechenzentrum der Universität
 und den Ankauf eines Siemensrechners sind wir in große Bedrängnis
geraten, weil die Datenbank nicht ohne große Schwierigkeiten von einer
Maschine zur anderen migriert werden konnte.
Nir haben die Hoffnung, daß dies bis Ende des Jahres gelingen wird.
Erst dann können weitere Arbeitsbereiche, wie z.B. die Ausleihe oder die
Monoaraphienerwerbung in den EDV-Bereich einbezogen werden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat der Bibliothek eine Dialogstation
nit Anschluß an den Host DIMDI zur Informationsvermittlung bewilligt.

In der Eingangshalle der Bibliothek wurde eine William-Morris- Ausstellung
»e7zeint Ihr schloß sich eine Ausstellung von Ruchobiekten unter dem Thema
            
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