Angesichts dieser Bedingungen kann das Sportwissenschaftliche
Institut eigentlich nur als ein "Ausbildungsinstitut" bezeichnet
werden, dem für sein 2. Aufgabenfeld - die Forschung und
wissenschaftliche Nachwuchsförderung - so gut wie alle Voraussetzungen
fehlen.
Doch auch für den Bereich der Lehre reicht die Zahl der hauptamtlichen
Lehrkräfte bei weitem nicht aus, um das umfangreiche
Lehrangebot für rund 850 Studierende, die sich auf 5 Studiengänge
verteilen (Grund- und Hauptschulen, Real- und Berufsbildende
Schulen, Gymnasien, Diplom-Sport), abzudecken, so daß pro
Semester noch rund 55 Lehrauftragsstunden und 40 Semesterwochenstunden
für Wissenschaftliche Hilfskräfte vergeben werden müssen.
Institutsinterne Reformbestrebungen sind derzeit darauf gerichtet
eine neue Konzeption für den Diplom-Studiengang zu entwickeln,
die Diplom-Sportlehrern neue Berufsfelder erschließen hilft (Rehabilitation,
Freizeitbereich), sowie durch eine Öberarbeitung
der Prüfungsbestimmungen und Ausbildungsinhalte eine stärkere
Vergleichbarkeit und formale Vereinheitlichung zu erreichen.
Als Aufgaben für die kommenden Jahre bleiben jedoch:
1. die institutionelle Neuordnung der Sportwissenschaft,
2. eine personelle Aufstockung für Lehre und Forschung,
3. eine bauliche Erweiterung, da neben den erwähnten Funktionsräumen
auch Seminarräume und Dienstzimmer für die akademischer
Mitarbeiter fehlen. Es wäre hier an einen An- oder Neubau im
Bereich des (einzigen) universitätseigenen Gebäudes 39 zu
denken.