Seniorens tudium
Das im Wintersemester 1982/83 erstmalig angebotene Seniorenstudium erfreute
sich im Jahre 1983 zunehmender Beliebtheit. Das umfassende Veranstaltungsangebot
scheint nach den bisherigen Erfahrungen den Studienwünschen
der Senioren und Seniorinnen weitgehend zu entsprechen, Insoweit
hat sich das von der Universität des Saarlandes realisierte "integrative
Modell", was bedeutet, daß das Seniorenstudium ausschließlich
im Rahmen von Veranstaltungen des regulären Lehrangebots stattfindet,
grundsätzlich bewährt. Trotzdem werden derzeit, nicht zuletzt aufgrund
von Anregungen aus dem Kreise der Seniorenstudenten, Überlegungen angestellt,
ob und inwieweit die Veranstaltungen des regulären Lehrangebotes
durch einen Zyklus seniorenspezifischer Veranstaltungen ergänzt werden
sollen.
Vom Wintersemester 1982/83 zum Wintersemester 1983/84 wuchs die Zahl der
Teilnehmer(innen) am Seniorenstudium um weitere 52 auf insgesamt 242. Zusätzlich
zu den als Gasthörer studierenden Seniorinnen und Senioren
studierten im Wintersemester 1983/84 in regulären Studiengängen mit dem
Ziel eines akademischen Abschlusses insgesamt 6i Mitbürger(innen),
die das 50ste Lebensjahr überschritten hatten.
Weiter zugenommen hat auch die Zahl der angebotenen Veranstaltungen für
das Seniorenstudium. So wurden im Wintersemester 1983/84 insgesamt 164
Vorlesungen, 36 Übungen und 20 Seminare für das Seniorenstudium geöffnet
Besonders die verstärkte üÜffnung von Seminaren für das Seniorenstudium
ist auf die Wünsche der Seniorenstudenten einerseits und das dankenswerte
Bemühen der verantwortlichen Hochschullehrer andererseits, diesen
Wünschen zu entsprechen, zurückzuführen. Abgesehen von der Medizin, sind
alle Fachbereiche der Universität an diesem Angebot beteiligt.
Viele Senioren tragen sich für Lehrveranstaltungen verschiedener Fächer
ein. Die fachlichen Schwerpunkte liegen dabei eindeutig im Bereich der
Philosophischen Fakultät. 84% aller Nennungen entfallen auf die vier
Fachbereiche der Philosophischen Fakultät. Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaft
sind mit 10%, die Fachbereiche Mathematik, Informatik,
Physik, Biologie und Chemie mit zusammen 6% Nennungen vertreten.