Die soziale Herkunft der Studierenden wurde bisher nach der vom Vater
ausgeübten Tätigkeit aufgeschlüsselt. Seit Jahren zeigte sich dabei
folgende Gesamtrelation: Bei 80 Prozent der Studierenden übt der Vater
keinen Beruf mit akademischer Vorbildung aus.
Innerhalb dieses großen Blocks hatte jedoch im Verlauf von zehn Janren
diejenige Gruppe der Studierenden deutlich zugenommen, deren Väter
Angestellte oder Arbeiter waren (von 39 auf 49 Prozent, vgl. Vorjahresbericht,
Seite 33).
Erstmals im jetzigen Bericht kann der üblichen Darstellung die Herkunft
der Studierenden nach der von der Mutter ausgeübten Tätigkeit gegenübergestellt
werden. Die nachstehende Tabelle zeigt die erheblichen
Unterschiede:
Soziale Herkunft der Studierenden im Sommersemester 1984
nach ausgeübter Tätigkeit
Soziale Stellung
der Mutter
absolut
mit akad. Ausbildung
onne akad. Ausbildung
3.028
12.870
15.8398
19
81
100
1.175
14.723
15.898
_93
100
darunter
- Angestellte
- Arbeiter
- Selbständige
- Beamte
Sonstige
5.098
2.608
2.409
2.025
730
Sk
5.757
1.289
683
141
6.8537
z
12.870
* 47
15 /L&
t) davon nicht erwerbstätig 4.066 und im Familienbetrieb mithelfend 2.046.
Die folgenden Ausführungen überschreiten die am 30. September 1984 endender
Berichtsperioden. Im Interesse einer Aktualisierung von Daten der Studierenden
erschien es jedoch vertretbar, den Leser auch mit der Entwicklung
des laufenden Wintersemesters vertraut zu machen.