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Die PPB besteht seit nunmehr 15 Jahren und ist personell mit
drei Psychologen-Stellen und einer Sekretärinnen-Stelle ausgestattet.
Betreut werden diese Stellen von vier Psychologinnen
die teilzeitbeschäftigt sind. Während der Freistellung von Frau
Hoenig für den Personalrat stand der PPB in den letzten 2 1/2
Jahren nur eine halbe Sekretärinnen-Stelle zur Verfügung, was
die Arbeit erheblich erschwerte, da das Sekretariat nicht nur
Schreibbüro, sondern auch Kontaktstelle für Ratsuchende ist.
Inzwischen ist die ursprüngliche Situation wiederhergestellt.
Von der PPB wurden im Jahre 1982 316 Ratsuchende betreut,
Außerdem nahmen 380 Studenten der Anfangssemester an der Informationsveranstaltung
über Studientechniken teil; 41 Studierende,
die ihr Examen vorbereiteten, waren in den Examensgruppen.
Diese Zahlen verdeutlichen die große Nachfrage nach persönlicher
Beratung im universitären Bereich.
Die Probleme, mit denen sich die Studierenden an die Beratungsstelle
wenden, sind vielschichtig. Die meisten Studierenden
geben bei der Anmeldung mehrere Problembereiche an. Häufigster
Anmeldegrund in den letzten Jahren (1982: 55%) waren Schwierigkeiten
im Persönlichkeitsbereich: Depressionen, Ängste, Minderwertigkeitsgefühl,
Selbstunsicherheit, Fast ebenso viele
(1982: 52%) leiden unter Problemen im Leistungsbereich, z. B.
Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnde Merkfähigkeit, Prüfungs
angst und Prüfungsversagen. Probleme im sozialen Bereich waren
1982 für 40% der Ratsuchenden der Grund, zur PPB zu kommen:
Die Klienten klagen über Unfähigkeit, Kontakte aufzunehmen und
zu gestalten, über Partnerprobleme und Ablösungsprobleme vom
Elternhaus. Eine kleine Gruppe von Ratsuchenden kommt mit
Psychosomatischen Beschwerden, meist von Ärzten überwiesen
nachdem eingehende medizinische Untersuchungen die starke
psychische Komponente der Krankheit verdeutlicht haben.