Als Bürger dieses Landes möchte ich Dank sagen dafür, daß die Universität
nicht im Stadtwald verharrt, sondern sich auch den Bürgern immer mehr
5ffnet und auf diese von sich aus zugeht.
Die Möglichkeit für ältere Mitbürger, im Rahmen des Seniorenstudiums
zusammen mit den jungen Semestern zu lernen, hat großen Zuspruch und
Anerkennung gefunden. Die 20. Hochschulwoche Anfang November wird wieder
aelegenheit bieten, über die Arbeit an der Universität zu berichten und
gerade mit den Bürgern zu sprechen, für die ein Besuch auf dem Campus
keine Selbstverständlichkeit ist. Wir freuen uns weiter darüber, daß die
Universität den Saarbrückern auch räumlich entgegenkommen will. Wir halten
es für eine gute und notwendige Sache, daß die Universität nach dem
jmbau des Alten Hauses des Saarlandmuseums in dem Kulturbüro, das dort
entsteht, wenigstens zeitweise in der Fußgängerzone am St. Johanner Markt
präsent sein wird.
Auch der im nächsten Jahr wieder geplante Tag der offenen Tür wird die
<ontakte zwischen der Bevölkerung und der Landesuniversität weiter festigen
Den Studenten wünsche ich viel Freude am Studium, viel Erfolg im Studium
und im folgenden Lebensweg. Hierzu wünsche ich Ihnen eine Gesundheit, die
es Ihnen gestattet, an den Freuden des Lebens unbeschwert zu partizipieren.
Ich hoffe, daß Sie sich später gerne an Ihre Studienzeit an der Universität
des Saarlandes erinnern.
Zanz sicher werden es die jungen Doktoren tun, die im vergangenen Studienjahr
ihre Promotion mit dem Gesamturteil "summa cum laude" abgeschlossen
naben und die im Anschluß an diese Veranstaltung mit dem
"Dr. Eduard Martin-Preis" ausgezeichnet werden.
Jer Preis trägt den Namen des langjährigen Präsidenten der Vereinigung der
”reunde dieser Universität, der vor Jahren angeregt hat, die besten Nachwuchswissenschaftler
auszuzeichnen.
Herr Senator Dr. Martin, ich darf Sie hier sehr herzlich begrüßen und freue
mich, daß Sie auch in Ihrem 92. Lebensjahr die Reise von Bad Neuenahr nach
Saarbrücken nicht aescheut haben und heute bei uns sind.