in diesem Bereich erfordert gerade hier ein Umdenken. Ich halte die "Verwissenschaftlichung"
hier für den falschen Weg.
Weiterbildung wird im Zweiten Universitätsentwicklungsplan mit Nachdruck
gefördert. Das bedeutet Ausbau der Aufbaustudiengänge, Ausbau von Kontaktstudiengängen,
das Seniorenstudium, die Einrichtung von Sommerschulen.
Der dauerhafte Dialog zwischen Universität und ihren Absolventen sowie
zwischen Theorie und Praxis ist als langfristige Aufgabe der modernen
Universität anzusehen.
Jugendproteste, meine lieben Kommilitonen, oder das zu beobachtende
Flüchten in liliputanische Welten sind nicht nur Zeugnisse Ihrer Probleme;
sie sind auch Indikatoren für eine verfehlte Bildungspolitik,
für eine verfehlte Politik der gesamten Gesellschaft, letztlich die
Folgen einer verbreiteten Sinn- und Orientierungskrise.
Heute werden sie verstärkt durch erstens den Schwund an Vertrauen, die
anstehenden Probleme rational und damit wissenschaftlich lösen zu können.
und zweitens den weitgehenden Verlust an Vertrauen in das politisch-par-Jamentarische
System und die führenden Politiker.
0b es uns paßt oder nicht, die Universitäten sind keine von der übrigen
Gesellschaft isolierten Reservate. Ihre Mitglieder sind allesamt Akteure
auf der einen gemeinsamen Bühne, und sie haben, wie es Alt-Bundeskanzler
Schmidt formulierte, eine "Bringschuld". Gerade deshalb sollten sie diese
Bühne durchschauen; sie sollten sie durchschauen, und zwar durch rationale.
nachvollziehbare Analyse, sollten differenzieren und ihre Meinungen nicht
- wie so oft - von den Wetterstürzen in Politik oder der Tagespresse abhängig
machen.
Der Verlust des Vertrauens in politische Entscheidungen ist durch Wissenschaft
jedoch nicht zu beseitigen. Entscheidungen müssen überzeuaend sein
und es dem Einzelnen ermöglichen, sein Handeln an Zielen auszurichten.
die ihm einnvall ayecheiner Palitik muß deutlich machen
auf welcher Wer