zu letzteren gehören u. a.
der aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Bundesanstalt für Arbeit, dem
Saarland (Ministerium für Kultus, Bildung und Sport) sowie der Universität
des Saarlandes im Rahmen des Projektes "Gestuftes Informations- und Entscheidungsprogramm
(GIEP) für die Studien- und Berufswahl in der gymnasialen
Oberstufe" durchgeführte Hochschulinformationsbesuch (HIB), zu dem die saarländischen
Abiturienten "schulweise" an die Universität des Saarlandes eingeladen
und in fächerspezifischen Arbeitsqruppen betreut werden,
fachspezifische Gruppenberatungen für Abiturienten, die als Ergänzung zum
HIB von der ZSB vorbereitet und im Sommersemester von den Fachbereichen der
Universität anaeboten werden,
Informationsveranstaltungen zu besonderen Studienproblemen (z. B. Studienbeginn,
Auslandsstudium) oder beruflichen Einmündungen (z. B. Auswärtiger Dienst)
deren Organisation, teilweise auch die Durchführung, ebenfalls in Händen der
ZSB liegt.
im Rahmen der Intensivberatungen machen die Schüler und Abiturienten ziemlich
konstant die Hälfte der Klientel aus, die Studenten im 1. Studienabschnitt (bis
Zwischenprüfung/Vordiplom) ein knappes Drittel; erheblich zugenommen hat der Anteil
derer, die ein Studium bereits abgeschlossen haben und auf der Suche nach
einem Arbeitsplatz bzw. nach einer zusätzlichen Berufsqualifikation (Zweitstudium,
Aufbaustudium o. ä.) sind: inzwischen 10 % der Ratsuchenden.
Das meistgefragte Fach in der persönlichen Beratung - und zwar mehr denn je,
nämlich in jeder 7. Beratung - ist die Betriebswirtschaftslehre; die ungelöste
Problematik der Wirtschaftspädagogenausbildung (Lehramt) trägt das Ihre dazu bei
Jeder 10. Ratsuchende interessiert sich für Jura bzw. studiert Rechtswissenschaft
in der Beratungsnachfrage folgen dann die Fächer Romanistik und Germanistik (jeweils
8 %): vol. Tabelle 10 c.
In nahezu jeder Beratung (75 %) werden Fragen des Studieninhalts bzw. der Studienorganisation
angesprochen. Sorge um einen späteren Arbeitsplatz bzw. die
Frage nach den Möglichkeiten zur Verbesserung der beruflichen Startchancen kommt
in jeder 2. Beratung zum Ausdruck. Etwas geringere Bedeutung wird inzwischen
Numerus clausus-Problemen (45 %) und Details der Zulassungsverfahren (40 %) zu-Jgemessen.
Probleme mit dem Stundenplan (35 %) oder der gewählten bzw. noch zu
wählenden Fächerkombination (31 %) hat jeder 3. Ratsuchende. Der Anteil der Fragen
zu einem bevorstehenden oder schon vollzogenen Fachwechsel liegt bei 17 %.
Ja diese Zahlenwerte jedoch nur auf der Auswertung einer Teilstatistik beruhen.
wären generelle Rückschlüsse auf Tendenzen innerhalb der Beratungspopulation -
z. B. im Vergleich mit den Vorjahren - problematisch.