Ansprache des Universitätspräsidenten Professor Dr. Paul MÜLLER
anläßlich der Semestereröffnung am 19. Oktober 1981
Meine sehr verehrten Damen,
meine Herren,
ich begrüße Sie alle auf das herzlichste zur Eröffnung des Studienjahres
1981/82. Ich freue mich ganz besonders darüber, daß fast 1000 Mitglieder
unserer Universität heute in das Auditorium maximum gekommen sind.
Mein Willkommensgruß gilt den jungen Kommilitoninnen und Kommilitonen,
die ihr erstes Semester an einer Universität - an unserer Universität -
erleben und die voller Hoffnungen und Erwartungen hierher gekommen sind.
Ich bitte an dieser Stelle alle meine Kollegen, das Ihrige zu tun, damit
diese Hoffnungen und Erwartungen in den folgenden Studienjahren nicht
enttäuscht werden.
Ich begrüße die Professoren und die wissenschaftlichen Mitarbeiter, die
verantwortlich sind für die Qualität der Lehre, für die Güte der Forschung
and damit für die Reputation unserer Universität im In- und Ausland. Ihre
Arbeit bestimmt auch die Zukunftschancen der jungen Leute, die hier studieren
und ausgebildet werden. Ein Universitätsgrad nutzt heute ganz allein
weniger denn je; es kommt darauf an, wo und bei wem man ihn erworben
hat.
Ich begrüße unsere nichtwissenschaftlichen Bediensteten, die Techniker
und die Laboranten, die Arbeiter und die Reinemachefrauen. Jeder von ihnen
trägt an seinem Platz dazu bei, daß die Universität funktioniert.
Ein herzlicher Gruß geht an unsere Gäste aus Stadt und Land, an die Mini-Ster,die
Abgeordneten, die Rektoren und Präsidenten der befreundeten Hochschulen,
unsere Ehrensenatoren und Ehrenbürger, an die früheren Präsidenten,
Rektoren und Dekane.
Studienanfang ist ein Tag der Hoffnung und Erwartung, ein Tag der Freude.
Aber es ist auch ein Tag der Trauer , denn wir mußten von einigen Abschied
nehmen, die im vergangenen Jahr noch bei uns waren. Zum Gedenken unserer
Toten bitte ich Sie, sich von Ihren Plätzen zu erheben.