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Bauvorh aben
Die Ausbauplanung des Landes ist nach wie vor von dem Schwer
punkt Medizin bestimmt. Von dem zum zehnten Rahmenplan nach
dem Hochschulbauförderungsgesetz (HBFG) angemeldeten Finanzbedarf
in Höhe von 99 Millionen DM sollen allein 71 Millionen
DM in den kommenden vier Jahren für Bauvorhaben der Medizin
aufgebracht werden. Ziel der Ausbaumaßnahmen für die
Hochschulkliniken im Landeskrankenhaus Homburg ist es, bestehende
Gebäude, die überwiegend um die Jahrhundertwende er
richtet worden sind, ohne Ausweitung des Bettenbestandes zu
modernisieren oder zu ersetzen.
Im Bereich der Universität wurden die Vorhaben des neunten
Rahmenplanes mit einigen Änderungen zum zehnten Rahmenplan
wiederholt. Nicht wieder angemeldet wurden der Neubau eines
Gebäudes für Zentrale Dienstleistungen, der Neubau des Gebäudes
für die Pharmazie und Ernährungs- und Haushaltswissenschaften
und der Neubau für die vorklinischen Institute
(Sammelbau Medizin). Diese Maßnahmen fielen jedoch nicht ersatzlos
weg.
Zum zehnten Rahmenplan wurden 9 Neuanmeldungen vorgelegt. Dabei
handelt es sich ausnahmslos um kleine Um- und Ausbauvorhaben.
Diese Maßnahmen dienen vor allem dazu, die ursprünglic?
geplanten Neubauten durch kostengünstigere Um- und Erweiterungsbauten
in bestehenden Gebäuden zu ersetzen. In Anbetracht
der schwierigen finanziellen Lage des Saarlandes hält die
Universität dieses Vorgehen für den einzig möglichen Weg, um
die unzureichende Unterbringung verschiedener Bereiche kurzfristig
zu verbessern. Auch dieser Weg war nur möglich, weil
es gelang, für die aus Landesmitteln seit 1975 durchgeführten
Baumaßnahmen nachträalich eine Bundesbeteiliagqung zu erreichen.
Im einzelnen wurden - abgesehen von einer Reihe kleiner Umbauarbeiten
- im Berichtszeitraum folgende Bauvorhaben begonnAen: