3.3 Studienberatung
Die Studienberatung an der Universität, seit 1971 gesetzliche
Aufgabe, wi‘ ?7) einem diff--enzierten System von einem zentralen
Büro einerseits und von Kontaktdozenten in den Fachbereichen
©&”” 5 2its wahrgenommen, Die Studienberatung wurde
im Rahmen * " von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung
emy* "enen Model’versuchs aufgebaut und erprobt
(1973 - Sie wird in der bewährten Form von der Universität
u€e“ Führt.
Die Beratung wird Studierenden, Studienanfängern und -bewerbern
sowie Schülern in den Abschlußklassen der saarländischen
Gymnasien gewährt.
Bei Störungen im Sozial-, Persönlichkeits- und Leistungsbereich
wird Beratung und Hilfe durch die Psychologisch-Psychiatrische
Beratungsstelle gegeben, die ebenfalls seit acht Jahren
besteht.
Die Zahl der vom Büro für Studienberatung durchgeführten Beratungen
hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. So lag im
Jahr 1979 die Zahl der Intensivberatungen bei 2.102; die Anzahl
der schriftlichen Anfragen, die von der zentralen Studienberatung
beantwortet wurden, liegt in der gleichen Größenordnung, die
Zahl der Kurzberatungen noch bei weitem darüber. Studienvorberei
tung als Beratungsschwerpunkt wird deutlich am hohen Anteil der
Schüler und Abiturienten (53%) in der Beratungsnachfrage.
In jeder‘ 8. Beratung wurde der Studiengang Betriebswirtschaftslehre
nachgefragt, womit dieser wie in den Vorjahren das größte
Interesse auf sich zog, inzwischen allerdings dicht gefolgt
von Rechtswissenschaft und Romanistik. Nichtsdestoweniger war
der Beratungsaufwand - gemessen an der Relation von Beratungsund
jeweiligen Studentenzahlen - für andere Fächer, wie z.B.
Biologie oder Geographie, wesentlich höher (169 bzw. 106 Beratungen:
jeweils 440 Studenten).