Personelle Entwicklung
Der Stellenplan blieb der Haushaltslage des Landes entsprechend nahezu
unverändert. Das Verhältnis von Professoren auf Lebenszeit zu wissenschaftlichen
Mitarbeitern bleibt weiter unterhalb der Relation 1 : 2
‘vgl. hierzu Memorandum zur Haushaltslage 1976, Teil III, Interne Ausstattungsrelationen).
Die Zahl der Lehrlinge konnte durch Neueinstellungen
um fast 20 % erhöht werden, da die Universität nach dem sog.
"Röderplan" je 10 Lehrlingsstellen für den technischen und den kaufmännischen
Dienst zusätzlich erhielt.
Wieder muß darauf hingewiesen werden, daß einer tendenziell kräftigen
Steigerung der Studentenzahl eine tendenziell ebenso deutliche Stagnation
der Personalausstattung der Universität lt. Haushaltsgesetz gegenübersteht.
Faktisch allerdings hat sich die Personalstellenzahl durch
die Sparerlasse der Landesregierung drastisch vermindert. So mußte die
Jniversität im Berichtszeitraum
ständig 20 Stellen für Hochschullehrer unbesetzt halten
frei werdende Stellen für Verwaltungs- und technisches Personal im
Durchschnitt 8 1/2 Monate unbesetzt lassen, was im Berichtszeitraum
einer Vakanz von 14 Stellen entspricht
wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte im Gegenwert von nur
7,8 Mio DM beschäftigen, was einem Verlust von ca. 36 BAT-IIa-Stel-\en-Aquivalenten
entspricht, abgesehen von der nicht unerheblichen
Senkung der Vegütung für studentische Hilfskräfte und teilzeitbeschäftigte
wissenschaftliche Hilfskräfte nach den Bestimmungen der
neuen Dienstordnung für wissenschaftliche Mitarbeiter.
Da die Universität seit Jahren zur Wahrung der Ausbildunesqualität in
vielen Studiengängen Höchstzahlen für die Zulassung von Studienanfängern
hat, wird aus den internen Betreuungsrelationen deutlich, daß in
vielen Bereichen bereits eine Überlastung des Lehrkörpers zu Lasten
der Forschunesintensität zu verzeichnen ist.