Full text : 2.1974/75 (0002)

waren. 223 © 16 % haben ihr Studienziel nicht erreicht. Die größte absolute Versagerquote
liegt bei den Staatsexamina für das Lehramt an Gymnasien und an Realschulen sowie
in den Wirtschaftswissenschaften. Die höchste relative Versagerquote liegt in der
ersten pharmazeutischen Prüfung mit 34 % und der pharmazeutischen Hauptprüfung mit
30 % sowie im Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen mit 31%. Auch in der
Hauptprüfung für Diplom-Übersetzer Ifegt die Versagerquote mit 30 % beachtlich hoch
In der Medizin war bisher die Zahl der Versager in der ärztlichen Vorprüfung mit
23 % vergleichsweise hoch; nach Einführung der neuen Approbationsordnung und damit
der schriftlichen Prüfung ist die Versagerquote zunächst auf 1 bis 2 % zurückgegangen.

Die höchsten Prüfungsbelastungen gemessen an der Zahl der Prüfungen liegen im Lehramt
 und in den Wirtschaftswissenschaften.,

Promoviert wurden im Berichtszeitraum 195 Kandidaten. Diese Zahl entspricht 17 %
jder bestandenen Abschlußprüfungen. Die meisten Promotionen entfallen dabei auf die

Mathematisch-Naturwissenschaftliche und die Medizinische Fakultät.

Wie die Tabelle 11 ausweist, zeigt dabei die Zahl der Dissertationen in der Rechtsund
 Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät eine deutlich fallende Tendenz. Seit 1972
stark fallend ist auch die Zahl der Dissertationen in der Medizinischen Fakultät,
während in der Mathematisch-Naturwissenschaft!ichen Fakultät im Jahre 1974 ein
starker Anstieg zu verzeichnen ist.

Publikationen

Von besonderer Bedeutung ist das Schrifttum, das eine Universität produziert, weil

sich hierin am besten die wissenschaftliche Tätigkeit niederschlägt, Soweit die
Jahresbibliographie der Hochschule des Saarlandes aussagekräftig ist, zeigt die Zahl
der jährlichen Publikationen in den letzten fünf Jahren eine erfreuliche Konstanz
‘(Tabelle 11). Zwischen 1 500 und 1700 jährliche Publikationen in in- und ausländischen
 Fachzeitschriften und Monographien sind das Ergebnis der wissenschaftlichen
Forschung. Bemerkenswert sind der Rückgang des Schrifttums in der Medizinischen
Fakultät und ein Anstieg in der Rechtswissenschaft.
            
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