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Südwestdeutsche Heimatblätter.
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rcinge, diejenigen an den Stellen 4 und 5 Armringe. Nach
der Lage dieser Ringe zueinander war die Leiche in die
Richtung von 8 nach N mit, dem Kopf, im S gelegt
vorden Die gleiche Lage ergibt sich nach den erhaltenen
dnochen für den Toten im Steinhaufen Merkwürdiger—
veise ist dieser sehr sorgfältig mit Steinen umpackt wor—
den, obwohl ihm keine Beigaben ins Grab gegeben wor—
den sind, während die Tote mit dem reichen Ringschmuck
ohne diese schützende Steinpackung bestattet wurde. Wie—
vohl die beiden Toten bei der Bestattung unmittelbar
auf den Erdboden gelegt wurden, ist nicht anzunehmen,
daß sie zur gleichen Zeit beigesetzt worden sind, Der
Tote in dem Steinhaufen wurde vielmehr zuerst bestattet;
die Bestattung der weiblichen Person fand später statt
Ob zwischen beiden Bestattungen ein größerer Zeitraum
liegt, läßt sich nicht sagen.
da bei dem Skelett im
Steinhaufen keine Bei—
aaben gefunden wurden.
An drei Stellen wurden
Brandplätze festgestellt.
Von diesen befand sich
der eine unter dem Stein—
haufen, so daß er vor
der Anschüttung der
Steine entstanden sein
muß. Die beiden anderen
lagen in Höhe der Be—
stattungen. Da nun in
dem Hügel nicht ein
Scherben erhoben wurde.
verden die Brandplätze
richt von der Bereitung
des Mahles herrühren.
Man wird also auch hier
vie bei den Hügeln von
Rubenheim Bestattung
zur Nachtzeit annehmen
müssen. Es könnte aber
auch sein. daß die Vor—
tellung. daß der Tote
riert, dazu geführt hat
hm ein Feuer im Grab
anzubrennen, wie das an—
derwärts beobachtet wor—
den ist Auch der HügelJI
m Bettelwald enthielt
einen Steinhaufen, neben
velchem 36 cin unter der
Hügelspitze ein Shkelett
reigelegt wurde. Von
diesem Skelett waren
aur noch einige Stücke
oon den Arm⸗- und Bein—
znochen sowie ein Stück
»om Becken erhalten. der
Schädel fehlte. Es war
edoch erkennbar. daß der
Tote in die Nord-Süd—
richtung mit dem Kopf
m Süden gelegt, worden
var. In dem Steinhaufen
lagen“ ebenfalls 36 cm
inter der Hügelspitze die
Reste eines zweiten Ske—⸗—
ietts. und 4zwar Stücke
om rechten und linken
Oberschenkelknochen so—
wie von Elle und Svpeiche
des rechten Armes Auch
hier fehlte also der Schä—
del. Auch Beigaben fan—
den sich nicht vor: nur
einige Gefäßscherben wur—
den gefunden Auffallend
ist jedenfalls. daß bei
zeiden Hügeln der eine
Leichnam mit Steinen
imgeben. der andere
neben dem Steinhaufen
ohne Steine beigesetzt
vurde. Man könnte daraus schließen, daß schon
dei der ersten Bestattung die Absicht bestand, eine zweite
n dem Hügel vorzunehmen und daß man aus diesem
ßrunde die erste mit Steinen umgab. um zu verhüten
yaß sie bei der Vornahme der zweiten beschädigt wurde.
Dann dürfte es sich bei beiden Grabhügeln um Ehegatten
sandeln
Die bereits oben erwähnten fünf Hügel im Distrikt
Jꝛ Allmend“ des Gemeindewaldes von Ommersheim
iegen in einer fast geraden Linie von SWenach XO. Von
ziesen Hügeln wurden vier untersucht. Bei dem
zügel 15wurde eine Nackbestattung in der römischen
daiserzeit festgestellt. die aber irgendeinmal bei Feld—
oder Waldarbeiten zerstört worden sein muß. Zwei
Hefäße konnten wieder heragaestellt werden. Knochenasche
Tofel 3
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