Full text : Die preußischen Bergassessoren

Vorwort.

Mannigfache Anderungen in den Stellungen der Preußischen Berg
assessoren verlangen eine neue Auflage. Sie ist in derselben Weise auf
gestellt und fortgeführt wie die früheren. Wünschen für den Wortlaut ist
auch diesmal Rechnung getragen worden, soweit es die Einheitlichkeit zuließ
Die Sternchen, die in den älteren Auflagen die nicht im unmittel—
baren preußischen Staatsbergdienste verbrachte Zeit bezeichneten, sind
weggefallen; ihre Hervorhebung erschien nicht mehr angebracht, weil heute
die Beschäftigung von Bergassessoren außerhalb des preußischen Staats
bergdienstes überwiegt.
Wegen der Angabe „Bergassessor im Oberbergamtsbezirk..
für die Beschäftigung bei Bergrevierbeamten vor der Ernennung zum
Berginspektor, Bergmeister oder Bergrat, wegen der Nebenstellungen, der
Tätigkeit für gemeinnützige Zwecke, als Abgeordneter, wegen der Teilnahme
am Weltkriege, der Militärverhältnisse usp. wird auf das Vorwort zur
zweiten Auflage verwiesen. Es erschien nicht angängig, von der bisherigen
Anordnung abzuweichen.
Der Anregung, in der Namenfolge die Verstorbenen besonders zu
kennzeichnen, ist entsprochen worden.
Das schon für die dritte Auflage ins Auge gefaßte Verzeichnis Preu—
ßischer rechtskundiger Bergbeamter ist diesmal angefügt. Damit soll oft
geäußerten Wünschen nachgekommen werden. Auf Beamte der bergbau—
lichen Reichs- und Staatsbetriebs- oder anderer Gesellschaften erstreckt
sich das Verzeichnis nicht, weil dafür im allgemeinen keine sicheren Unter—
lagen zu beschaffen sind, und weil sonst kaum eine Grenze und ein Abschluß
zu finden gewesen wären. Für die Zusammenstellung waren dieselben
Gesichtspunkte wie bei den Bergassessoren maßgebend.
Um die Prüfung dieses Abschnittes haben sich rechtskundige Beamte
in der Bergabteilung des Reichs- und Preußischen Wirtschaftsministeriums
bemüht, wodurch eine annähernde Vollständigkeit ermöglicht worden ist
Ich danke ihnen auch an dieser Stelle dafür.
Wie bisher, werden mir auch weiterhin alle Hinweise auf Berich—
tigungen und Ergänzungen stets willkommen sein. Ich hoffe für die neue
Auflage auf eine ebenso freundliche Aufnahme, wie sie ihre Vorgänger—
innen gefunden haben. Glückauf!
Bonn, im Dezember 1937.

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