Saarbrücker Gewerbeblatt für Industrie, Handel und Verkehr.
* 2 2 2 2 2 8 * den Penn
Im Hinterzimmer befinden sich lange Tische Einige Notizen über Petroleum. seilen und hängte im Jahre 1844 der
schon fertig zum Essen gededt. Gutwillig oder Der Gesammt Export der vereinigten Staaten ene er an — auf,
mit Gewalt werden die Ärmsten, die freilich n Petroleum beirug 1862 was das größte Aufsehen erregte und seinen
verhungert genug sind, auf die Stühle gedrückt, nach“ Europa. .B9000000 Barrels Ruf als Ingeniur begründete. Er haute dann
danipfende Speisen werden aufgetragen, schüchtern nach den üͤbrigen Staaten 2261908 — nee gee wn h ie
langt der Eine zu, der ee folgt dee zusammen Ueẽi o Bakels d P en — du *
Fea ee 335 ag * schraent —* demmach weniger gegen 1830 8524 000 Barrels —S—— anlegte. Einen andern groß⸗
3 urd dergettr sewadi — Die höchste Zaht der in Bohrung und im Ziligen Van die Hangebrute über den dtianae
Blick mustert * r bg * Betriebe befindlichen Petroleumquellen —** —9 roßen Wafferfal⸗s, bollende⸗ —
srranduich und pötignd. pird hstharbed ehnt var Gade Janne ised mn u Bueden doVie Bede e ihee del see ere
und dann grob. In, u — de zegen Ende Januar 1882 mit 125 , ahnlick ee 4 ha —
Iewee t sich dwe —* Esser wie im Hausseijahr 1876 mit 128 ört für Wagen und Fußgaͤnger, die obere ur
— 8 wns di nz ib J ß In Pennsylvanien, wo die meisten Quellen er Fisenbahnen und ihre Spanmbveite beträgt 800
und — 3 choͤpft, ist das Bohren nicht mehr lohnend. Der ische Fuß er aecee darzu
—A namlich dat Bradforddistrikt. welcher Jahre hindurch mehn zalte Röblung die Bruüͤce uͤber deu higei
Ienmigo l v —* — d als den Verbrauch der Welt produzierte. liefer. Tincinnati mi dem gegenuͤberliegenden Tobiugton
Bezahlen. — werden J De r jetzt nur noch ca. 35 000 Barrels täglich; di — —
d ee en vn ein e Besammtproduttion mit den noch übrigen Distri eue hat. Sein leßtes und größtes Werk je—
deeehe Id qee g Person) b— ten wird auf 58 000 Barrels per Tag geschätzt doch war der Entwurf und die Ausarbeitun
awd, — sur oa reift nicht —— während der, Welttonsum für das Jahr 1880 3 Plaͤne für die große Brooklynbrüde 4
m dy depi a — se oder — per Tag auf 70000 Barrels, per Jahr alse Newyork über den Meeresarm, der East River
wie vie be ist an —9 neete 25 5560 000 Barrels mindestens anzunehmen ist enaunt wird. Länger als 10 Zaͤhre hat er ledig⸗
— 535 — vi e rigt ii ählt er die paar Die Vorräte von Rohol in den Tankst) find be⸗ ich an dem Projekte gearbeitet und mit zahl—
Wcn beꝑ eift —— daß die — deutend, ca. 30000000 Barrels; doch erschlössen osen Schwierigkeiten und Hindernissen zu kämpfen
8 gre p egren a m sein bissschen Essen sich keine neuen Quellen oder hört die ganz zehabt, bis der Plan endlich zur Ausführung
on g ——— ärgerlich, die K d Produktion plötzlich auf, dann würde der Ge— annAber noch während der Vorbereitungen
zu a n eir pe arg F n ammtvorrat von raffinirtem und rohen Petro— n Bat zercuetsn n an Ban
ien daß * Iud deen ee *8 2 leum kaum noch 122 Jahr den Weltbedarf zu d à starb unter großen Leiden am 20 Wai
43 eeeede ehe —* decken vermögen. Der Verbrauch von Petro 1869. Seine beiden Söhne setzten den Bau
hit ic — um fsich“ auch ihren le sen leum hat außer Amerika selbst. — im Jahre ort) der n vorigen Monate vollendet wurde
— . laß d zw end st 1882 14288 095 Barrels — besonders in Ost Leider ist auch derjenige von ihnen, welcher sig
ge e p ia gzr nur moͤglich indien China, Japan, dann in England, Frank F dem Brut an meilen betetligte, bei binem
shn u t edd ubeschretblüc reich, Spanien und am Mittelmeer ganz bedeu Brande in einem der Kasten, welche für die Fun⸗
sind dide Lechen e binhe und der mensch wend Aenninenman e e 8 — damente der Pfeiler derfentt wurben, so schwer
u ot Aid 25
nten gertherguteit, welche sich in derartigen — e And daraus ein unheilbares
——35 — ier aber ist es, daß es Barrels. Das jetzt gewonnene Bradford Oe Nicht nur als Fachmann ersten Ranges, son—
Ladz opte 8— Leute welche mit den Tin. st, bei weitem nicht so schon wie das frühere dern Zuch ls Bürger war Robling hochgeachtet.
wanderern dieselbe Sprache sprechen und dicfen dem Paters Distrikt Pensylvauien) entnommene Ziin großes Vermögen verwendete er teilweise
schon deim Eintritt in das fremde Land dae Fetroleum „Bon diesen geben 100 Barr els zur Unterstützung von Armen und zur Errich—
— — j *RKohöl 786 Barrels raffinirtes Petroleum, vor Wohlthaͤtigke ftalie
ell über die Ohren ziehen! ne gbenbo Balei oe ho varta tung zahlreicher Wohlthätigkeitsansta d
raffinirtes Petrolenm. Letzteres ist ein Produkt gdu aan esche wny wen
zanz leichter und schwerer Oele; eine vollstän Antegen ans nnch nmeriin bhgee
n end ige üngeu und seinen Namen so weltberühmt machte. Bei
nmereeichten Teite sadenudt g ns wäre er vielleicht als Bauinspektor ge—
derbrennen früher, während die schwereren Teile torpen. —
ich unten sammeln und bei zu dick oder zu
dicht gewebtem Dochte und nicht sorgfältig ge—
reinigten Brennern ein ungenügendes Lich
geben.
*) Tanks sind große Eisenbehälter, in welche das roh
Petroleum zunächst hineingelassen wird, um von hier ir
ie Raffinieranstalten zu kommen.
Ein deutscher Brückenbauer in
Amerika.
Johann August Röbling, der Erbauer der
im 24. v. Mts. eröffneten Kettenbrücke
velche Brooklyn mit Newyork verbindet, deren
Vollendung zu erleben, ihin aber nicht vergönn
gzewesen, war ein Deutscher; er stammte aus einen
ingesehenen thüringischen Familie in Schwarz
»urg⸗Sondershausen und wurde am 12. Jun
1806 in Mülhausen geboren. Er bildete sich
zu Erfurt und Berlin zum Ingenieur aus, wai
»om Jahre 1827 bis 1831 beim Baue vor
Straßen in Westfalen thätig und war so au“
dem Wege ein preußischer Staatsbaumeisier zu
verden.
Zu jener Zeit aber entstand eine Auswande
ungs-Gesellschaft in Westfalen, welcher die ange
ehensten Männer, darunter solche, die später ir
Amerika hervorragende Rollen spielten, beitraten
RKöbling und sein Bruder schloßen sich diesen
Anternehmen an; sie wurden vorausgesendet
im geeignetes Land für die Ansiedelung zi
uchen, das sie in Pennsylvanien gefunder
u haben glaubten. Die nachkommende Gesell
chaft war aber mit dieser Wahl nicht zufrieden
die Mitglieder derselben trennien sich und ließer
sich an verschiedenen Orten nieder. Ein Tei'
dlieb in Beaver County in Pennsylvanien, wozi
auch Röbling gehörte. Hier wuͤrde er zuers—
Landwirt, bald aber wendete er sich wieder
seinem eigentlichen Berufe als Ingenieur zu und
var bei den Vermessungen für Eisenbahn⸗ und
danalbauten in Pennsylvanien thätig. Im Jahr«
842 begann er die Herstellung von Drabut
51
Wieviel Binnenschiffer giebt's in
Deutschland?ꝰ
Diese Frage beantwortete die letzte auf Reichs—
kosten veranstaltete Berufszählung vom 5. Juni
1882. Als Schiffsführer sind in der Binnen—
jchisfahrt als ihrem Hauptberuf 14641 Per
sonen erwerbsthätig, und zwar 14319 Männer
und 322 Frauen; davon betreiben 6619 Per
sonen Nebenerwerb, welcher überwiegend (näm—
lich bei 6090 Personen) in selbständiger Land—
wirtschaft besteht*). Zu obigen selbstaͤndig Er—
werbsthätigen gehören 788 Dienstboten für
häusliche Dienste und 38 428 Kinder, Ehefrauen
und sonstige Angehörige. Es umfaßt mithin
die Gruppe decr selbständigen Binnenschiffer im
Hauptberuf zusammen 53 807 Köpfe.
Als Schiffsmannschaft und sonstige
Gehülfen sind in der Binnenschiffahrt als ihrem
Hauptberuf 33017 Personen thätig, von denen
8367 Nebenerwerb haben, darunter 68685 selb—
ständig Landwirtschaft treibend, 1261 sonst noch
in der Landwirtschaft, Fischerei ꝛc. nebensächlich
beschäftigt. Zum Haushalt der Schiffsmann—
schaft gehören 206 Dienstboten und 46 290 Kin—
der, Ehefrauen und sonstige Angehörige. Die
Gruppe der Schiffsmaunschaft und Gehülfen in
Vinnenschiffahrt zählt also zusammen 79513
öpfe.
Im Ganzen nährt hiernach die Binnen—
schiffahrt als Hauptberuf 133 820 Personen,
davon sind 47 658 Erwerbsthätige, 944 Vienstboten
für häusliche Dienste und 81718 Angehörige.
Als Nebenberuf betreiben außerdem 4086
Personen Binnenschiffahrt und zwar sind davon
1852 Schiffsführer und 2214 Schiffsmannschaft
und Gehülfen. Erstere sind nach ihrem Haupt
beruf überwiegend selbständige Landwirte letz⸗
tere Arbeiter und Tagelöhner, teilweise auch
wieder selbständige Landwirte. (,Das Schiff“)
Will man die Gesamtzahl der Binnenschiffer
ermitteln, so muß man öobige 47658 und 4066
Mann zusammenzählen, so daß es also in Deutschland
61,7 24 Binnenschiffer gibt
*) Hier sind jedoch viele Leute eingerechnet, welche nur
ein Stückchen Erde befitzen und keinenfalls Landwirt
genannt zu werden verdienen
Haben die Wirte ein Interesse an der
Förderung der Trunksucht?
Einer unserer Korrespondenten, der mehrere
Wirte in seiner Familie zählt, antwortet: „Keines—
vegs. Die Trunkenbolde sind flatterhafte Kunden,
höse Zahler und belästigen oder vertreiben die
Stammgäste. Von den Spielern und Schwätzern,
die bis Mitternacht sitzen bleiben, sagt ein fran—
zösisches Sprichwort: „Das Spiel ist die Kerze
nicht wert.“ Zu den besten Kunden gehören die
inder, welche kurz vor dem Essen einen Liter
Wein über die Gasse holen. Anständige Gäste,
welche „ein gutes Gläschen mit Verstand“ trin⸗
ken wollen, oder welche die alkoholischen Ge—
ränke durch aromatische, wie Kaffee oder Cho⸗
olade, ersetzen, geben dem Wirte mehr zu ver⸗
vienen, als die Schnapsbrüder