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änderung der Ausfuhrverbotslifte,
Durdy die 11. Anordnung zur Wenderung der Ein- und Ausuhrverbotslifte
vom 15. Yuni 1940 (DNRYA. Nr. 140 v. 18. 6. 40) c)
ind die Ausfubhrverbote für Kauktfdhuk und Kautfduk-;rfaßftoffe
fowie für Chrom, Kadmium ufw. neu dd)
zefaßt worden.
Durchfuhrverbote,
Ab 1. Yuli 1940 ift die Durdhfuhr von Slads, Slachswerg,
Srubenholz, Baus und Nußbholz, Pferden, Sperrholz und Hnlztoff
durdy das deutihe Zollgebiet auf Grund einer Anordnung des
Keichswirtihaftsminifterg vom 10. Yuni (N. A, Nr. 138 vom
15. 6. 40) nur mebr mit einer Durdhfuhrbewiligung des NReichsiommiffars
für Ein- und Ausfuhrbewiligung, Berlin W 8, Fran-‚öfiiche
Straße S, möglich. Die Anträge find bei der zufändigen
jeutidhen diplomatifhen oder Fonfularifihen Vertretung im YAdzangslande
einzureichen.
Devifengenehmigung für Waren aus Dänemark und
Norwegen.
Sür alle in Dänemark und Norwegen gekauften Waren muß
ine Devijengenehmigung vorgelegt werden, au für foldye Waren,
die NReijende mitbringen, foweit es fidy nicht ausfchließlidh um
Zebensmittel zum MNReijebedarf oder folche Lebznsmittelmenngen han
delt, für die eine Ausfuhrgenehmigung der zuftändigen dänifcher
der norweanifcben Sitellen erteilt worden ift.
Tr
Lade- und Löfchfriften für das Rheinftromgebiet.
Vor einiger Zeit wurde darauf hingewiefen, daß eine
3nbeitlidhe Regelung der Late. und Löjchfriften des gefamten
NRbeinftromgebietes angeftrebt werde. Diefe einheitliche
Regelung ift nunmehr in der am 1. Yuli 1940 in
Kraft frefenden und von dem Herrn OYberpräfidenten der
Nbheinprovinz, Wafferftraßendirektion, Koblenz, erlaffenen
Berordnung feltgelegt. Süddeutfhe Länderbehörden wer:
den gleiche Verordnungen mit Meinen, dur die Srflichen
DBerhältniffe bedingten Ybweichungen, erlaffen, die ebenfalle
am 1. 7. 1940 in Kraft treten. MNachftebend folat der
Wortlaut der Verordnung: .
Berordnung über Lade: und Lsjchfriften für die
Binnenfchiffahrt.
Yufgrund der Ermächtigung in $ 2 Nr. 2 und $ 6 der Ver:
ordnung des NMeichsverkehrsminifters vom 23. Movember 1939
“Reichs: und Staakfganzeiger vom 24. November 1939, Nr, 276
S, 3) zur Durchführung der Verordnung zur Bekämpfung von
Notftänden im Verkehr vom 19. September 1939 (MGMi. 1
S, 1851) wird für den Bereich der Waflerftraßendirektion Koblenz
;olendes heitimmt:
Berechnung der Friften,
Die in $ 2 Nr, 1 der Verordnung des NMeichsverkehrsminifters
vom 23. 11. 1939 feltgefeßten Höchftfriften und die nachftehend
anter IT beftimmten Mindeftleiftungen fir das Beladen und
dag Löjichen von Binnenidhiffen find nad Kalendertagen zu be:
“echnen.
Der Lauf einer Frift beginnt mit O Uhr des Tages, der aut
ag Eintreffen des Fahrzeuges an der Umfehlagftelle folat.
Sonn- und Feiertage werden hei der Beredynung der Friften
mitgezählt; ausgenommen find die Feiertage, an denen nach den
jeweiligen Borfhriften die Deutidhe Reichsbahn ein Beladen
der Entladen ihrer Waaen nicht fordert.
11,
Mindeftleiftungen.
Abweichend von $ 2 Mr. 1 der Verordnung des NRMeichsver-‚hreminifters
vom 23. 11. 1939 werden Für die nachitehend aufs
Saarpfälzifhe Wirtfhafts-Zeitung Nr.
geführten Umjehlagpläße und Süterarten anftelle der Höchftfrifter
folgende Mindeftleiftungen Feftgefebt:
a) für alle Umfdylagpläge: Laden von Schnittholz 75 Tonner
täglich;
für alle Umfehlagpläge: Löjden von Schnittholz von Hank
70 Tonnen täglich;
für alle Umfelagpläße: Löfchen von Schnittholz mittels Krane
30 Tonnen täglich;
jür alle Umfcelagpläße: Laden und Löjdhen von Bimserzeus
niffen von Hand 100 Tonnen täglich;
rür alle Umfehlagpläße: Laden und Löfdhen von Schrott
harchierfähig 150 Tonnen täglich,
nicht dardierfähig 100 Tonnen täglich;
für alle Umfclagpläße: Löfhen von Rundholkz 150 Tonneı
täglid;
für die Umfolagpläge Wieshbaden-Schierftein, Deftridh, Winkel
Hattenheim, Rüdesheim, Aßmannshaufen, Lorohhaufen, Lord
St. Goar, Boppard, Niederlahnftein, Königsbadh und Ballen
dar: Laden von Rundholkz 5O Zonnen täglich.
f)
II.
Mofel,
Für die Umfehlagpläße an der Mofjel, mit Ausnahme vol
Koblenz, gelten weder die Höchftfriften nad $ 2 Nr. 1 der Ver
ordnung des MNMeichsverkehrsminifters vom 23. 11. 1939 nodh di
vorftehend unter II angegebenen Mindeftleiftungen.
Yon der Feltjekuna von Friften und Menaen wird abaefehen
IV
Bedeutung der Hödhffriften und Mindeftmengen,
Die in der Verordnung des Neichsverkehrsminifteriums von
23. 11. 1939 feftgefeßten Höhftfriften und die vorftehend unter 1
jeftgefeßten Mindeftleiftungen find NRichtjäne. Sie befreien die am
Umjehlag beteiligten Perfonen und Stellen nicht von der Berpflidfung
gemäß $ 1 der Verordnung des NMeichsverkehrgminifteriume
den Umfehlag mit dem nad) den Umftänden möglichen Mindefjtmat
an Zeitaufwand zu betreiben, ,
Die NMichkfäße müffen daher übertroffen werden, insbefonder
wenn
a) die Umfehlaganlage früher fhon höhere Leiftungen erzielt haf,
b) no am Tage des Eintreffens eines Schiffes mit dem Laden
oder Löfchen beadnnen werden Fann.
. Strafanträge,
. ‚Die mir gemäß $ 6 der Verordnung des Meichsverkehrs
minifter$ vom 23. 11. 1939 anftehende Befugnis zum Stellen vor
"A übertrage ih auf die Wafferftrafenämter meiner
Bezirks.
V
Schlußbeftimmungen,
Diefe Verordnung fritf am. 1. Yuli 1940 in Kraft.
Meine Bekanntmachungen über die Verkürzung der Lade- um
VSfchfriften vom 18, 12. 1939 und vom 14. 2. 1940 (Amts
dlatt Koblenz, 1939, Nr. 52, S. 243 und 1940 Nr. 8, S. 30:
Köln 1939 Nr. 52, S, 169 und 1940 Nr. 8, S. 29; Düffel
dorf v. 1939, Nr, 52, S. 211 und 1940 Nr. 8, S. 31; Trier
1939 Nr. 52, S. 127 und 1940, Nr. 8, S. 29; Wiesbader
1939 Nr. 52 S, 196 und 1940 Nr. 8, S, 24; Kaffel 193°
Nr. 52, S, 285 und 1940 Nr. 8, S, 32) werden aufaehoben
Koblenz, den 13, Yuni 1940.
Der Dberpräfident der Nbheinprovinz — Wafferfirafendirektion
Sn DVBertretfuna: ae. TITwiechaus.
ZT
1.
2.
Pflichtverficherung für Kraftfahrjeughalter.
Die Verordnung zur Vereinheitlidhung des Nechts der Ber
fragsverfiderung vom 19. 12, 1939 und Artikel IIT des Sefeße
über die Einführung der Pflidkverfidherung für Kraftfahrzeuge un!
zur Yenderung des Sefekes über den Verkehr mit Kraftfahrzeune
Jowie des Sefenes über den Berfiherungsvertrag vom 7. Novembel
1939 treten nad) einer Verordnung vom 13. Yuni 1940 (NMGBL
S, 872) am 1. Dftober 1940 in Kraft.