Full text : 3.1928 (0003)

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amten und Anwärter
besucht Euern TD. Delegiertentag am 14. Januar 1928 in Saarbrütcken,
Nestaurant Jouliard, Scheidterstr. 66 (Tagesordnung siehe innen).

wirtschaftlichen Betätigung in den hiesigen Verhältnissen schaft nicht die Verpflichtung zur Hilfe? Hat sie nicht
zu finden. Erste Voraussetzung jeder geldwirtschaftlichen als Stand die Pflicht. ihre in wirtschaftliche Not geratenen
Betätigung der Beamtenschaft sind stabile Geldverhältnisse. Slieder zu stützen und zu geordneten Verhältnissen zurückzu—
Wenn wir nan auch heute noch nicht die gesetzliche Stabili- ühren? Gar manch einer wird immer tiefer in Schulden ge—
sierung des französischen Franken haben, so ist doch der aten sein, weil er zur rechten Zeit nicht Hilfe fand oder
Franken nun schon über ein Jahr stabil, und es ist bestimmt weil er sich schämte, eden seine Not zu schildern. Hätte
damit zu rechnen, daß — normale Verhältnisse vorausge- er die Möglichkeit gehabt, zu einer Beamtenbank zu gehen,
setzt — eine Entwertung nicht mehr eintritt. Daneben vo man Beamtennöte kennt, wo man nicht nur geschäfts—
aber nahmen die auch heute noch fortdauernden Gehalts- näüßig Darlehen gibt, sondern auch dem Kollegen helfen
kämpfe, die beamtenrechtlichen Auseinandersetzungen mit vill, dann wäre manche Not und manches Unglück ver—⸗
unseren Heimatverwaltungen und mit der Regierungskon- nieden worden. Bedeutet aber die Beamten—
mission die Kräfte der Beamtenorganisationen so n An- vanknichteinestandes mäßigeAbschließung
spruch, daß bisher an die Lösung anderer großer Aufgaben »on der Volksgemeinschaft? Da wollen wir
nicht herangegangen werden konnte. Wenn der Beamten- uzerst darauf hinweisen, daß die Beamtenschaft doch nur
bund nun eine Beamtenbank gründet, dann tut er es unter ndlich auch tut, was alle Volkskreise — Industrie, Handel.
der bestimmten Voraussetzung, daß nunmehr unsere Besol- ßewerbe, Gewerkschaften, freie Berufe — schon längst ge—
dungsverhältnisse bald zu einem befriedigenden Abschluß an haben. Sie folgt also nur auf dem längstbeschrittenen
gebracht werden, und daß damit im Beamtenbund Kräfte Wege nach. Zudem bedeutet die Gründung einer Beamten⸗
zut anderweitigen Betätigung frei werden. zank keine Abschließung, sondern vieleher ein Hineinführen
Wir haben in letzter Zeit unsere Leser laufend durch der Beamtenschaft in das Wirtschaftsleben. Das Geld, mit
Artikel auf die Beamtenbank hingewiesen. Da es aber dem die Beamtenbank künftig arbeiten will, liegt heute
nunmehr nach erfolgter Gründung gilt, die gesamte Saar- um allergrößten Teil ungenutzt in den Schubladen der
beamtenschaft der Beamtenbank als Mitglieder zuzuführen, einzelnen Beamten. Die Beamlenbank will diese kleinsten
jollen durch Beantwortung einer Reihe von Fragen die Beträge sammeln und sie der Wirtschaft als Kapital zu⸗
wesentlichen Punkte. die für die Beurteilung der Grün- eiten. Wir wissen doch alle, wie groß die Kapitalsnot
dung wichtig find, noch einmal hervorgehoben werden. st. und wir glauben nur unsere Pflicht zu erfüllen, wenn
Ist die Gründung einer Beamtenbank berechtigt? vit gn unserem Teile dazu beitragen, daßz das vorhandene
Wir stellen die Fraͤge nach der Berechtigung der Grün—⸗ dapital nutzbringend verwertet wird. Damit aber kommen
dung einer Beamtenbank an die Spitze, weil' es für uns vir schon zur zweiten Frage:
wesentlich ist. zu prüfen, ob ein derartiger Schriut der Be— Welche Aufgaben soll die Beamtenbank erfüllen?
amtenschaft mit den allgemeinen Volksinteressen verein⸗ Die Beamtenbank will das gesamte Geld,
r zy Beamtenkreisen wird kaum irgendwo Zweifel das der Beamtenschaft zufließt, sammeln,
darüber bestehen. daßß die Beamtenschaft zur ens mit dem jeweils übrigbleibenden Kapitail
einer solchen Selbsthilfeorganisation nicht nur berechtigt, Rotstände innerhalb der Beamtenschafit
— sogar verpflichtet ist. Die schon oben angedeuteten indern und den Rest der Wirischaft als
erhältnisse der vergangenen Jahre haben es leider doch urzfristige Kredite zuführen; darüber
in so vielen Fällen erwiesen, daß der Veamte, der aus zinaus willsie aber auͤch die tatsächlichen
irgendwelchen Gründen in Not geraten war. nirgends Spargelder der Beamsten nutzbringendan—
——— Hilfe finden konnte. Aber selbst den Fall ge degensund den daraus fließenden Gewinn
etzt, er fand eine Stelle, die bereit war, ihm ein Darlehen ur Linderung von Not und zur Schaffung
zu geben. dann konnte er es eigentlich nicht annehmen, weii ozialer Einreschtungien verwerten. Daes sich bei
die Zinsenlaft zu groß war, und wenn er es dennoch tat, der Beamtenbank um die bankmäßige Verwertung kleiner
war es sehr oft der Anfang zum vollständigen wirtschaft- und kleinster Beträge handelt, die sonst ungenützt brach—
lichen Ruin. Besteht da für die Gesamtheit der Beamten. iegen., kann nur bie Beamtenbant. die den vehrtlis

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die Pflege deines Körpers nicht vernachlässigen, wenn dir
deme Gesundheit wertooll ist. Deshalb mußt du darauf
bedacht sein, Erkältungen, wie sie durch Schweißfüße
besonders leicht verursacht werden, zu verhüten. Das
geschieht sicher und schnell durch Anwendung des Vasenol⸗
Fuß⸗Puders, der den Schweißfuß sofort be eitigt. sg02
            
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