semand unter der saarländischen Beamtenschaft, es wäre e
uns anders gegangen, wenn wir vom Recht um Sgaresbreite
abgewichen wären? Es kam glücklicherweise anders,
und wir wollen uns des Ergebnisses trotz gewlß vieler
Fehler und Mängel freuen. Erkennen aber wollen wir,
daß der Weg der saarländischen Beamtenschaft nur der sein
kann, der sich aus der verbiirgien Rechtsgrundlage ergibt,
und der zur vollständigen Anoleichung an die Werhbälintiré
des Reiches führt.
Wir bedauern es oufrichtig, daß der Besoldungskampf
für die Angestellten nicht von dem gleichen üännren Noden
aus geführt werden konnte. So. mie die Entscheidung ge—
DIE BESOLDDONGOSREF,.
1
Seit Monaten ist die Besoldungsreform für die unmittkelbaren
Staatsbeamten des Saargebietes durchgeführt. Auf Grund der
Verordnung vom 6. Dezember 1923 haben die Kommunalbeamtken
einen geseßlichen Anspruch auf Gleichstellung in ihren gesamken
Bezügen mit denjenigen der gleich zu bewerkenden Stellen im
anmittkelbaren Staatsdienst. Das Mitkgled der Regierungskom—
nission für Angeles?nheiten des Innern ist dazu berufen, die er—
forderlichen Ausführungsbestimmungen zu der oben genannten
Verordnung zu erlassen. In den lezken Wochen hat nun die Ab—
eilung des Innern unker Hinzuziehung der bekeiligten Beamtenorganisalionen
die Vorschläge für die neuen Ausführungsbestimmungen
einschließlich der zugehörigen Ueberleitungsvorschrifken
ind Besoldungsübersicht, fertiggegstellt und dem Herrn Präsidenten
als dem zuständigen Mitglied vorgelegt. Wie bekannt geworden,
ollte sich die Regierungskommission in ihrer Gesamtheit am Mittwoch,
den 14. November, mit diesen Vorschlägen befassen und sie
perabschieden. Leider ist in dieser Sißung die Verabschiedung nicht
allen ist, stellt sie keine Lösung der Angestelltenbesoldungs—
rage dar. So wird die Notlage der Angeslellten nicht be—
eitigt, jo mird ein harmanishes Zusanimenarbeiten von
Lanten und Angestellten in den Verwaltungen nicht ver—
ürgt. »bir sind auch heute noch der Meinuüng, daß nur
ner von uns vorgeschlagene Weog zum Ziele führt, und wir
Aederhelen, was wir seinerzeit in unserer Einsehe der Re—
zerung varschlugen:
ir Dtten die BReierras, mit Selung ab 1. Oeber
927 die LDezkge der Snecuhiten in gleiter Weise. wie es
laag ehen ilt, vanß der zeuen Seidungsobrnung
ür ie Senrinten »u rrgreln“ M.
DOAIMDUNALBEAMITEN
erfolgt, abern Vertagung beschlossen worden. Die Gründe und
»ie Dauer der Verlagung konnlen bisher nicht festgestellt werden.
ẽs mutet die ganze Kmmunalbeamtenschaft eigenkümlich an, daß
ine salche Angelegenheit, die doch an und für sich eigentlich mit
er Verabschledung der Verordnung über die Besoldung der un—
nitteibaren Staalsbeamken hätte erlcdigt werden müssen, nunmehr
ereits 4 Monate aus unerklärlichen Gründen verzögert worden
st. Die Erregung in den beleiligken Kreisen ist eine außerordentch
große. Es ist daher dringend notwendig, daß von der Re—
erungskommission nunmehr sofort das Schlußwort in dieser An—
elegenheit gesprochen wird, damit auch der letzte Teil der Be—
mlenschaft in den Genuß der ihr seit Monaten zustehenden Vachahlung
gelangt. Die heteiligten Organisaktionen müfssen jedenfalls,
venn die Angelegenheit noch weiter verzögert wird, die Verankvortung
für evtl. Weikerungen ablehnen.
Diese Zeilen dürfken für heuke genügen, um die Regierungskom—
nissjien auf den Ernst der Lage ausmerksam 31 machen.
—A—— —
AEFEBEBBEBBAF AEBDSBA ⏑ — ———⏑ —⏑———
*
⸗
7
Billigsfte g̃emee Verclicnerungsanstalt
für Beamte, leisteu ehret usw
Pausel r rang
ques gesamten Haushalts in einer
Summe unter Fünstigsten
Bedingungen:
Inmnmn Inh nnuj pf
—VBV
einsehl. Vversiceherungsstener
ür das Jahr und Tausend der Versicherur
· z8umme
on ii
hhhitn,
lEAIBABSIVOIG VOBS ĩc ĩ V
—
— — —
Fe e mi e,
Vermittiũng In o Umugs-,
ꝛeisegepack usw. Versicherungen zuü
medrigsten Satzen
Ausführl. Druckschriften und Antragsformulare
durch Vertrauenspersonen und
Vorstand der Kasse
2 —Iin M ,. Rundesrafufer 22
* —
S
—
Für ab J. Januar 1920 abzuschliebende und
zu erneuernde Versicherungen heträgt der
Beitreq nur ie 30 Pf.
uꝛ
heitraosfieie
bis je
insgesamt also bis 20000 Mark
—W
ung
40
—
—
—
A⸗⸗
—*
* —2
.
—
ιιJα αα
IF r