ans gebiekerisch zu einer Vereinfachung und Verbilligung der Ver—
walkung.
Ich danke, so erklärke der Minister, dem Herrn Vorsitzenden für
das Bekenntnis, daß Sie sich fest mit der Republik verbunden
fühlen. Leider ergibt sich manchmal, daß nicht alle Berufsbeam—
ten auf diesem Standpunkt stehen. Helfen Sie mir, diese Beamten
wieder auf den richtigen Seg der Republik zu bringen. Dann bin
ich der Ueberzeugung, daß alle an einem Skrange ziehen, wenn es
zilt, Ihre rechtliche und soziale Lage zu verbessern. üch treke für
eine Besserung der sozialen Stellungder Be—
amkten und für,das Recht der freien Meinungs;
äußzerung ein. Ich bin aber auch verpflichtet, die Republik gezenuüber
solchen Feinden zu schützen, die in den Reihen des Berufsbeamtenkums
stehen. Ein junges Slaalswesen hat sich gegen die
Anterminierung seiner Grundmauern zu schühen, und denn sich
Organisationen im Deutschen Reiche auftun, die den Haß gegen
die Republik auf ihre Fahne schreiben und wenn diese Otganssalionen
ihre Absicht verkünden, demnächst das deutsche Skaakswesen
überrennen zu wollen, haben die verantworklichen Stellen der Re—
publik die Verpflichtung, die Reihen dieser Organisaktionen darauf⸗
Ain zu prüfen, ob nichk auch Berufsbeamke dadei sind. (Eebh. Zu—
timmung.) Dann werde sich der Minister daran zu erinnern haben,
)aß es nicht nur Beamtenrechte gibt, sondern auch Bestimmungen
m Republikschutzgesetz, die diese Rechte begrenzen. Mit der
nochmaligen Versicherung, alles in seiner Kraft Sktehende für
das Wohl des deutschen Berufsbeamkentums zu
un, schloß der Minister seine mit langanhalfendem Beifall auf.
jgenommenen Ausführungen.
Auch der Preußische Beamtenminister Dr. Höpker-Aschoff
fand herzliche Worte für die deutsche Beamtenschaft.
Im zweiten Teile der öffentlichen Kundgebung nahmen
derr Reichsminister a. D. Dr. Da vid und Herr Oberver—
vwaltungsgerichtsrat Dr. v. Dultzig das Wort zu ihren
nteressanten und mit großem Beifall aufgenommenen Vor—
rägen „Der Beamteéim Volksstaat“ und „Die
Problemeder VerwaltungsreformimReich
und in den Ländern“.
Der dritte Tag war wieder ganz ausgefüllt mit Beratun—
zen. Die Ausschüsse hatten inzwischen ihre Arbeiten be—
endet und legten dem Bundestag entsprechende Anträge
»or. — Auf die wichtigsten Beratungsgegenstände des Bun—
estages und auf die Ergebnisse der Arbeit kommen wir
nioch besonders zurück. — Den letzten Punkt der Tagesord—
tung bildeten die Wahlen. Kollege Flügel wurde für wei—
ere zwei Jahre zum Bundesvorsitzenden gewählt. Mit dem
Dank für das Vertrauen und mit einem Bekenntnis zu
einem Lebenswerke im Dienste der deutschen Beamtenschaft
rahm Flügel die Wahl an. Nachdem noch die übrigen
Wahlen entsprechend dem Vorschlage des Wahlausschusses
Ietätigt waren, hatte der Bundestag seine Arbeiten er—
edigt und der Bundesvorsitzende konnte mit herzlichem Dank
an alle Mitarbeiter den 6 Bundestag des Deutschen Be
Imtenbundes schließen. 2M
* s 177 *
MITTEILVNOGEN DERBEAMTENBAMNK
J. Beitritis⸗Erklärung.
In Nr. 15 vom 14. April 1928 haben wir ausführlich er⸗
klärt, in welcher Weise der Beitritt zur Beamtenbauf ge⸗
chieht und in Nr. 34 vom 25. August 1928 einige Erläute—
rungen zu den Punkten folgen lassen, die u. E. noͤch weiterer
Aufklärung bedurften. Es gehen aber immer noch An—
meldeformulare ein, die nicht sorgfältig ausgefüllt sind.
Einige Beispiele: Die Angabe der Dienststelle oder des
Wohnortes fehlt. Es ist übersehen. in welcher Weise der
Heschäftsanteil abgebucht werden soll. Bei der „Vollmachts—
erteilung“ ist wohl der Name des Bevollmäaͤchtigten an—
gegeben, aber er selbst hat die eigenhändige Unterschrift
nicht geleistet. Ist, wenn das Anmeldeformuülar ausgefüllt
wird, der Bevollmächtigte auf längere Zeit verreist und
nan will dessen Rückkehr nicht abwarten, so ist es zweck—
näßig, mit einem Bleistift (nicht Kopierstift) in die zweite
Spalte „Wird später nachgeholt“ zu schreiben.
Die Anträge auf Gehaltsüberweisung müs—
Ou lobst auch Obst uenn Du es ꝓrobs⸗
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Zutaten zum Teig: 500 g Mehl, 1 Flaãschehen Dr. Oetker's Backòl Zitrone,
Eackchen Dr. Getker's Backin-Bacicpuiver, 150 g Butter oder Margarine,
100 8 Zucker, 2 Eier, etwa I Liter Milch. Zutaten zusr Fültlung: 2 Pfund
Zute Hepfel, 160 8 Zucker, 1. Packchen Pr. Getker's Vanin Zücher,
50g Rosinen. 1 E TMesserspitze 7 eeenen 657
Zubereitung: Eier, Butter, Zucker rührt man schaumig und fügt das mit
dem Backin gemischte und gesiebte Mehl, das Gewürz und die Mien
allmanhlich hinzu und verarbeitet alles zu einem glatten Teig. Den Teig
rollt man cm dick aus und stient groBe runde Scheiben, etwa Scm
im Durchmesser, aus.
fFüulung: Die Aepfel befrelt man von Schalen und Gehause, hobelt sie
ind vermengt sie mit einer Mischung aus Zucker, vanillin-Zucker, 1EI
RKosinen und einer Messerspitze Zimt. Man legt die Fruchtmasse auf
die eine Halfte der Scheibe und klappt die andere Halfte darübert, setzt
sie auf ein gefettetes Blech. bestreicht mit geschlasenem Ei und hachkt
n heißem Ofen.
Meinem neuen farbig illustr. Rezeptbuen, Ausgabe F entnommen, aus
lem Sie auch Naheres über den vorzügllechen Back-, Koch- und Bratapparat
Küehenwunder“ erfanren. Das Buch ist für 15 Ptg. in allen
inschlägigen Geschaften erhaltlich. wenn nieht vorratig, gegen Finendung
von Marken von
e
Dr. August Oetker, Blelefeld.