Full text : 3.1928 (0003)

Monatsende auf seinem Tageskonto verbleibenden Rest
laufend (Dauerauftrag) auf sein Sparkonto zu übertragen,
Dahei ist anzugeben, ob das Sparkonto auf Franken, Mark
oder Dollar lauten soll und ob tägliche, monatliche, drei—
monatliche oder halbjährliche Kündigung gewünscht wird.
Wer Spaärgelder bei der Bank einlegt, erhält ein Sparbuch
ausgestellt.
Wer diese Einrichtung nach Möglichkeit ausnützt, leistet
sich selbst und der Bank einen guten Dienst und hat später
sjeine Freude an dem Erfolge für beide.
4. Aussüllung der Darlehnsanträge.
Es gehen häufig Darlehnsanträge bei uns ein, die un—
vollständig ausgefüllt sind. Insbesondere sind auf Seite 1
die Fragen, welche die persönlichen Verhältnisse betreffen,
sorgfältig auszufüllen. Die Rubrik unter „Bürgschafts—
erklärung. Erster Bürge“ gilt nicht für die Ehefrau. Deren
Unterschrift gehört auf Seite 2 hinter „Unterschrift der
Ehefrau“. Werden von der Ehefrau die Personalien auf
Seite 1, die für einen etwa noch erforderlichen Bürgen
beftimmt sind, ausgefunt so erhöhen sich die Unkosten, da
für jeden Bürgen Bürgschaftsstempelsteuer entrichtet wer—
den muß. Auf Seite 2 und 3 fehlt meist die Ausfüllung
des Namens und —A am Kopfe oder die Angabe der
Tilgungsrate, ja selbst die Unterschrift oder die der Ehe—
frau. Sehr oft ist auch die Kontonummer nicht angegeben.
Zur ordnungsmäßigen Bearbeitung der Darlehnsanträge
ist aber sorgfältige Ausfertigung dringend notwendig
Für die Gewährung von Darlehn sind feste Richtlinien
aufgestellt, die auf Seite 4 des Darlehnsantrages aufge—
druckt sind. Bei Beachtung der Richtlinien wird kein Dar—
lehnsantrag abgelehnt, zumal die Bedingungen leicht zu
erfüllen sind und wir ohnedies jeden Antrag weitmöglichst
entgegenkommend prüfen. Eine Abweichung von den Richt—
linien muß der Vorstand ablehnen

s. Kohlenversorgung.
Kohlenbestellungen nimmt die Saarl. Beamtenbank ent⸗
egen. Im Interesse der Mitglieder liegt es, ihren Bedarf
noglichst bald der Bank mitzuteilen. Sanmmelliften zur Ein—
zeichnung liegen am Kassenschalter bereit. Die Kohlen
jede Sorte) müssen von der Bank waggonweise bezogen
verden. Die Lerung, auch nach auswärts, geschieht ent—
weder lose ans Haus oder frei Keller. Der Betrag wird
nach Lieferung entweder auf einmal (Barzahlung) oder in
5Monatsraten von dem Konto des Mitgliedes abgebucht.
Der Kohlenkredit wird auf etwaige sonstige Kredite nicht
angerechnet. Zahlungen für Kohlenbezüge können also nur
in die Bank geleistet werden.
4. Vier Regeln für Bankmitglieder.
1. Auf jeder Anfrage oder Mitteilung an die Bank stets
die Kontonummer des Mitgliedes angeben. Nach—
schlagearbeit kostet Zeit und Geld!
Bei Inanspruchnahme von Darlehen zuerst Bestim—
mungen auf Seite 4 der Darlehnsanträge genau durch—
esen; Anträge auf Seite 1253 sorgfältig ausfüllen,
Vorstandsmitglieder möglichst nur bei schwierigen oder
ehr dringenden Fällen zu Rate ziehen!
Treditgrenzen beachten, halbes Monatsgehalt — Frei⸗
kredit — ohne Formalitäten, volles Monatsgehalt
gegen Unterschrift des Mitgliedes und der Ehefrau,
bei Unverheirateten Bürge. Bis zum vierfachen Be—
trag eines Monatsgehaltes soviele Unterschriften, daß
Monatsgehälter des Antragstellers und der Bürgen
zusammen mindestens Darlehnsbetrag erreichen.
Nicht nur sordern, sondern auch geben! Jedes Mit⸗
glied helfe beim Aufbau mit, werbe neue Mitglieder.
Frit säen. dann ernten!

Der Vorstand.

dortinigp j ⸗Anmrte zwei Ortsklassen (Sonderklasse und Ortsklasse A) hin. Die von
Vereinigr ug er Eisenbahnbeamten und Anwüurter der Regierung vorgenommene Einteilung der Orte erklärte er als
im Saorgeh'set e. V. richt den wirtschaftlichen Verhältnissen des Saargebietes entspre—
55* hend und machte die Mitteilung, daß die Regierungskommission
Fachgruppe der Stationsschaffner und Anwärter. die nei einer — n en und eine
R eberprüfung derselben zugesagt habe. Zum luß bedauerte er
Am Sonntag, den 2. Serptember d. Is. nachmittags 3 uhr. ußerordentlich, daß die rhtun, Reunkirchens, als Ver—
findet in Saarbrücken 3, Restaurant „Hoposa“, St. Johanner⸗ Je b
f— F retung der zweitgrößten Stadt des Saargebietes, es bis heute noch
straße 30, eine Außerordentliche Versammlung statt. Tagesord⸗ cht sur nölig befunden hat, für die Beamtenschaft, die doch auch
nung wird im Lokale bekannt gegeben. Wegen der Wichtigkeit Anen nicht kleinen Teil der steuerzahlenden Einwohner dacstellt,
der Tagesordnung ist zahlreiches Erscheinen dringend erwünscht. n dieser Beziehung einzutreten.
Der Vorstand Lambert, Schmitt. In der nachfolgenden Aussprache stellten sich alle Redner auf
en Boden der Ausführungen des Referenten. Von dem erschiene—
ven 3. Vorsitzenden des Beamtenbundes wurde die vollste Unter—
tütßung der berechtigten Forderung der Neunkircher Beamten
urch den Beamtenbund zugesagt.
Nach Verlesung und einstimmiger Annahme der nachstehend wie—
vergegebenen Resolution schloß der Versammlungsleiter, Bahnhofs-—
Borsteher Klinger, mit Worten des Danktes für das gezeigte ein—
mnütage Bild der Geichlossenheit, die Versammlung.
Entschließung:
Die am Freitag, den 17. August 1928. im „Ratskeller“ zu Neun—⸗
zirchen äußerst zahlreich versammelten Beamten aller Verwaltungen
n Reunkirchen erheben gegen die ungerechte Einteilung der Stadt
— in die Ortsklasse B aus folgenden Gründen schärfsten
Protest:

Protestversammlung der Beumten in Neunkirchen
Am Freitag, den 17. August d. J. hatte sich im Neunkircher
Ralskeller“ eine überaus große Zahl von Beamken eingefunden,
um einmübig gegen die ungerechte Eingruppierung der Stadt Neun⸗
kirchen in die Ortsklasse B zu protestieren. Der von der einberusen⸗
den Arbeitsgemeinschaft der Beamtenverbände in Neunkirchen als
Referent gewonnene zweite Vorsitzende der Vereinigung der Eisen⸗
bahnbeamten und Anwärter im Saargebiet e. V., Zugführer Rei—
chert, hatte es verstanden in klaren Ausführungen das Entstehen
der Besoldungsordnung und der damit verbundenen, unhaltbaren
Ortsklafseneinteilung zu schildern. Er wies insbesondere auf die
von der Arbeiltsgemeinschaft der Beamtenverbände im Saargebiet
gestellte Forderung nach Einteilung des Sagraehietes in höchstens
— —— — F
AEEEBFMBMBAEEREEEEBREMEEBGEBKEEEIRAE
Beamte kaufen ihre Möbel
in dem alten Saarbrücker Spezialhaus
9 22
TOWae's RPG BGeIhæale
F. Towae & SOhn
Alt-Sa arbrũcken Neumarkt 4
gegenüber der Markthalle
Vertragsfirma der Saarländiichen Beamtenbank
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— —— — — —
J 1 5 fü J
krin osmann' d Alles S haus. ait
Saarbrũcken ] ⸗ 7
Hohenzollernstraße 11I K a r1 B i erma ch er
rigarren Tigaretien isenhandlung, Haus-u. Küchengeräte
Jabab Herde, Oefen, Gasbacköfen
7 Saarbrücken J, Hohepzollernstraßo 1
ur oratklassig· Fabribots Ecue Neumcaxt ——e————
oteifen in groter Vertragsfirmoa der saarl. Beamtenbank
Auswahl.

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