und Kommunalbehörden, auf Geistliche, Lehret und Rechtsanwäite
ausgedehnt worden. In dieser Hinsicht ist sie wie so manche andere
von bestimmten Beamktengruppen geschaffene Einrichtuͤng über
ihren Gründerkreis hinausgewachsen und ein segensreicher Hort
der gangen Beamklenschaft geworden, ähnlich wie beispielsweise
die Heutsche Lebensversicherung für Wehrmachtangehoörige und
Beamle; ähnlich auch, wie wir es in den letzten Jahren dei der
Krankenkasse der Gemeinde-Beamten und -Angeflellten, Sitß
Koblenz“ feststellen konnten, die sich im Laufe des letlen Jahre?
infolge ihrer Inanspruchnahme durch andere Beamtenberufe zur
„Deutschen Beamten⸗Krankenversicherung V. V.a.G.“ umgestellt
hat. Eine derartige Entwicklungslinie ist nur bei einer guten, ge—
n und absolut gefestigten Grundlage solcher Eintichtungen
möglich.
Inflation und Stabilisierung haben die ungesunden Unterneh—
mungen dieser Ark verschwinden lassen; sie haben anderseits auch
Versicherungsscheu infolge des Hinfälligwerdens altker
Bezugsrechte verursacht. Viele Beamtenfamilien sind neu gegrün
det worden und die Frage einer Versicherung gegen Feuer“ und
Einbruchsschäden ist bis heute ungelöst geblieben. Bei der modernen
Bauweise in Beton wiederum glaͤuben manche, daß die Zeiten vor
über seien, wo die ganze Habe gefährdet ist; modernere Löscheinrichtungen
bestärken diesen Glauben. Und doch, wie leicht trilt ein
Schaden ein: Dem einen wird die Wäsche von der Leine durch
fremde Hand abgemacht; Zimmerbrände zerstören Teile der keue—
ren, vielleicht nur auf Abzahlung gekauften Wohnungseinrichkung;
Blitzschäden treten ein; während des Urlaubs wird eingebtochen
und felten kommt ein Unglück allein. Der vorsorgliche Beamte,
sur den die Anschaffung eines jeden Haushaltungsstückes doppelt
chwer ist, wird die — der heutigen Jeit nicht allein kragen
wollen, sondern sich bei Zeilen um Schutz vor Unglück umfehen.
Die Brand- und Einbruchschadenkasse Deutscher Postperband“
ist auch im Saargebiet durch Verfügung des Präsidenten der Re—
gierungskommission vom 4. Januar 1928 auf Grund eines Gut—
achtens des Aufsichtsamtes für Privatversicherung im Sgargebiet
in Saarlouis vom 13. Dezember 1927 zum Betrieb zugelassen wor⸗
den. Nach dem Stand vom Ende 1027 hat die Kasse Feuerversiche⸗
rungen mit einer Gesamkversicherungssumme vom 333 667 000.-Reichsmark
und Einbruchdiebstahlversicherungen mit einer Gefamt⸗
versicherungssumme von 2838 481 000 - Reichsmark in Deckung.
Hierfür sind 135 274 bzw. 96 837 Reichsmark an Beikrägen fur
Feuer- bzw. Einbruchdiebstahlversicherung aufgekommen. Der
Reservefonds — Rücklage — beträgt 8 der Bilanz für 1927
rund 489 139 RM. die Sonderrücklage für Witwenbeitragszuschuß
äblieher TZahnbelag
— Z
entstellt das schönste Antlitz. Uebler Mundgeruch wirkt ab—⸗
stoßend. Beide b werden gründlich beseitigt oft
schon durch einmaliges Puhen mit der herrüch aene
chmedenden Mhlorodont- Zahnpasté. die Zahne er—
halten darnach einen wundervollen Ehfendeinglanz, auch an
den Seitenflächen, besonders bei gleichzeitiger Benutzung der
dafür eigens konstruserten OIor puste
mit gezahntem Borstenschnitt. Faulende Speisereste in den
Zahnzwischenräumen als Ursache des üblen Mundgeruchs
werden gründlich damit beseitigt. Versuchen Sie es zungchst
— —
1Mt. Chlorodom⸗Zahnbür se für Kinder 70 Pf., —8 Damen
125. Mi. (weiche Borsten), sür Herren 1.265 Witl charte
Borsten). Nur echt in blau⸗weiß⸗gruͤner Originalpadung mu
der Aufschrift OhIoα, Ueberall u boben
⸗
Hauxhaltumgs-Penxionat
IX
Die von Augustinerinnen geleitete Haushaltungsschule
bietet jungen Mädchen im
Alter von 15-25 Jahren Gelegenheit sich —
in allen Zweigen eines guten bürgerlichen
Haushaltes auszubilden. Alles andere
durch Prospekt. Schöne gesunde Lage.
Herrliche Waldumgebung. 2714
14331 RM. Die finanziellen Verhältnisse der Kasse haben sich so
Junstis gestaltet, daß die Kasse den Beitrag, der ursprünglich auf
50 Rpf. für das Tausend der Versicherungssumme festgesetzt war,
»om 1. Januar 1927 ab auf 40 Rpf. ermäßigen konnte und
ieser vom 1. Januar 1929 ab sogar auf 30 Rpf. für je
Tausend Reichsmark Versicherungssumme ermäßigt wird.
Ferner wird allen Wiltwen von Kassenmitgliedern, soweit
iese nach dem Ablehen ihres Ehemannes ununterdrochen Mitglied
)er Kasse geblieben sind, bis zur Wiederverheiratung aus Mitteln
)er Kasse ein Beitragszuschuß bis zur Höhe von je2 RMdbis
e 5000. RM Versicherungssumme für Feuer- und Einbruchdieb—
tahlschäden gewährt. Vom 1. Januar 1529 ab sind diese Witwen
»is je 10000 RMiufür die einzelnen Versicherungsarlen beitrags
rei versicherl. Die Versicherungssteuer traͤgt die Kasse. Kosten
ür die Ausfertigung des Versicherungsscheines, Verwaltungsge-»ühren
usw. werden nicht berechnet. Als weitere Vorteile, die
»ie Brand- und Einbruchschadenkasse bietet, sind zu erwähnen?
Pauschalversicherung in einer Summe ohne Einzelaufführung:
Abschluß der Versicherug nur auf die Dauer eines Jahres
nit einvierleljähriger Kündigung ohne die sonst übliche lang⸗
lährige Bindung;
kostenfreie Versicherung von Bargeld bis zum Bekrag von
300.- RMäoder dem borsenmäßigen Gegenwerlt in franzö⸗
üschen Franken;
zuschlagsfreie Verficherung in Nebenräumen bis zu 10 Proz.
der Gesamtiversicherungssumme und
Unbewohnklassen oder Unbeauffichligtlassen der Wohnung
ohne Zuschlag bis zu 60 Tagen, sonst nur 30 Tage üblich.
Alles in allem kann gesagt werden, daß die Brand- und Ein-»ruchschadenkasse
„Deutscher Postverband“ für jeden Beamten und
Angestellten sowie für seine Angehörige als die gegebene Ver—
icherungseinrichtung bezeichnet und der Beitritt allen wärmstens
empfohlen werden kann. Ganz besonders gilt das für unsere Kolegen
im Saargebiet, wo viele noch gar nicht versichert sind oder
vd viele zu lächerlich niedrigen Versicherungssummen aus den
ersten Frankenjahren Versicherungen laufen haben, z. B. nur
Feuerversicherung auf 10000 Franken. Ein solcher Kollege, der
ich zum annähernden Wiederbeschaffungspreis neu versichern will,
ann diese Versicherung ruhig weiterlaufen lassen, bis sie entweder
ibgelaufen ist, oder sie auch nebenher beibehalten. Bersichert er
eine Habe bei der Brand- und Einbruchschadenkasse „Deutscher
scher Posver
derin NLBiunde3
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4
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Billigste gemeinnützige Ver sicherungsanstalt für
Beoamte, Geistliche, Lehrer usw.
hUSChAIVorSIChGqFTuUNG
des ges amten Haushalts in einer Summe
unter qünstiastenversicherungsbedingungen;
n Feuer und Finbruch nur je 40 PlP.“
einschlleßlich Versicherungssteuer
fũr das Jahr u. Tausend der Versicherungssumme
J ohne jegliche Nebengehührene
Beltr — serole verstcherung der wit eg
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101 5000 5 rꝛcherungssumme
Vermittlung von Gebaude-, Umzugs-, Reéeisegepack·
——— zu niedrigsten Saãtzen.
Ausführl. Dructechritten und Ant agstormulare durch
Vertrauenserse ↄn und Vorstoönd der Kasse
BerIINBR NV, Bunde sSratufer 13
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