im Jahr je 1680 Fr.
im Monat je 140 Fr.
im Jahr je 2016 Fr.
im Monat je 168 Fr.
für die Zeit vom 1. August 1928 ab:
für die ersten beiden zuschlagsberech—
tigten Kinder?
für das 3. und 4. zuschlagsberechtigte
Kind:
für das 3. und 4. zuschlagsberechtigte
Kind:
im Jahr je 1716 Fr.
im Monat je 143 Fr.
für das 5. und jedes weitere zu—
schlagsberechtigte Kind: im Jahr je 2052 Fr.
im Monat je 171 Fr.
Die Höhe des jeweils zu zahlenden Satzes bemißt sich nach
der Zahl der zuschlagsberechtigten Kinder.
Die Zahlung der Kinderzuschläge kann bereits mit Wir—
ung vom 1. Ottober 1927 ab erfolgen.
Der Präsident der Regierungskommission:
gez. E. C. Wilton.
An die Herren Landräte und den Herrn Oberbürger—
neister der Stadt Saarbrücken.
Wenn auch die vorstehend veröffentlichte Verfügung der
Regierungskommission keinesfalls als eine befriedigende
Lösung für die kommunalen Beamten angesehen werden
kann, so ist sie doch von grundsätzlicher Bedeutung, weil sie
erneut dem Gedanken der Gleichstellung der Kommunal—⸗
beamten mit den Staatsbeamten Ausdruck gibt. Wir hoffen,
daß dieser vorläufigen Entscheidung bald die endgültige
Regelung folgt D. Schriftl.
VONDERP VERVALTVUNGSAKADEMIE SAMARGEBIET.
In diesen Tagen ist das Sommersemester der Verwal—⸗
tungsakademie zu Ende gegangen. Damit sind drei Semester
durchlaufen, die Hälfte des Lehrgangs ist vorüber.
Als wir vor anderthalb Jahren die Verwaltungsaka—
demie ins Leben riesen, da waren uns die Kollegen im
Reich vielerorts schon vorangeeilt. Wir haben unsere
kleine Verspätung wettgemacht durch unsere Hörerzahl,
die uns neben Berlin an die Spitze aller deutschen Ver—
waltungsakademien stellte.
Drei Semester harter hochschulmäßiger Arbeit liegen
hinter uns. Mit beispielloser Opferwilligkeit sind die Kol—
legen aus Stadt und Land an den Samstagen und Sonn—
tagen zur Lehrstätte geeilt und haben weder Zeit, noch
Mühe und Kosten gescheut im Interesse ihrer Beamtenfortbildung.
Im dritten Semester wurden die Vor—
lesungen in der Aula des Reformrealgymnasiums abge—
halten. Auf allgemeinen Wunsch konnte es auch ermöglicht
werden, den Sonntag freizumachen und alle Vorlesungen
auf den Samstag zu verlegen. Bei der sommerlichen
Hitze bedeutete die Durchführung dieses Beschlusses für
Dozenten und Hörer eine gewaltige Kraftprobe, aber
man hatte den Sonntag für sich und seine Familie ge—
wonnen und manche Reise- und sonstige Kosten erspart.
Die Durchführung des Lehrplans lag auch diesmal
wieder in den Händen des Herrn Professors Dr. Giese
aus Frankfurt. Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissen⸗
schaften kamen bestimmungsgemäß zu Wort. Zweiund—
siebzig Stunden standen dafür zur Verfügung. Die Zahl
der Hörer des dritten Semesters betrug fünfhundert. An
den schriftlichen Uebungen beteiligten sich etwa dreihun—
dert Hörer; es wurden rund zwölfhunderti Arbeiten abge—
geben.
Das vierte Semester wird soeben vorbereitet. Der Stu—
dienplan für das kommende Wintersemester ist von der
Studienleitung aufgestellt und vom Verwaltungsrat, Bei—
tat und SHörerausschuß der Akademie anerkannt worden.
Im vierten Semester lesen:
herr Professor Dr. Giese: Uebungen im Staatsrecht mit
schriftlichen Arbeiten (2 Klausuren und 1 häusliche
Arbeith. . 16 Stunden
Herr b Prof. Dr. Burchard: Familienrechtt.
. . 8
Herr Staatsanwalt Dr. Berndt: Prakti—
kum (Sachen- und Familienrecht) .. 12
Herr Prof. Dr. Klausing: Handelsrecht.
Teil JI.. .. ...6. 12
Herr Staatsanwalt Dr. Berndt: Straf—⸗
prozeß und Strafvollzugg...... 8
herr Prof. Dr. Gerloff: Finanzwissen—
schaft und Steuerlehre.. .. .16
Herr Prof. Dr. Salomon: Soziologie mit
besonderer Berücksichtigung des Be—
amtentums J
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im St. Antonius⸗Hospital Köln⸗Bayenthal
In dieser Schule finden Mädchen aus katholisch. Familien
Aufnahme, die wenigstens 18 und nicht über 26 Jahre alt
sind und den Wunsch und Willen haben, später als Ordens⸗
frau den Kranken in christlicher Liebe und Barmhergigkeit
zu dienen. Die Schule steht unter Leitung hervorragender
Aerzte und bewährter Krankenschwestern. Die Ausbildung
dauert 2 Jahre und schließt mit der staatlichen Prüfungs.
Zweimal im Jahre ist Aufnahme und
zwar zum 1. April und zum 1. Oktober.
Nähere Auskunft erteilt die Oberin im
c.Igsnital (Auaustinerinnen) Köln⸗Poanenthal
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