Full text : 3.1928 (0003)

nicht zur Regel wird, ungefährlich; denn jedes Mitglied chaftliche Vorteile verbunden sind, ist schon ver⸗
der Bank kann, — das ist einer von den vielen Vorteilen chiedentlich ausgeführt worden. Wegen augenblicklicher
unserer Bank —, über einen Freikredit in Höhe eines Verhandlungen mit Vertretern der Wirtschaft und des
halben Monatsgehaltes zu jeder Zeit verfügen. Der Scheck- dandels sei hier auf weitere Auslassungen darüber ver—
verkehr ist nur halb so schlimm, wie es den Anschein hat. zichtet. Bedeutungsvoll ist ferner die soziale Vergün—
Bargeldloser Verkehr muß zur Gewohnheit werden ktigung, die in der auf dem Umlageverfahren aufgebauten
wie vieles Andere auch. Dann aber ergeben sich aus ihm xcinrichtung einer Sterbekasse beruht, über die an
sehr viele Vorteile. Allzuängstlichen aber, die sich trotz inderer Stelle dieses Blattes alles Wissenswerte nach—
allem nicht damit befreunden wollen, sei nochmals ver- ulesen ist. Nicht unerwähnt möge bleiben, daß durch die
sichert, daß man auch als Mitglied der Beamtenbank voll- Zugehörigkeit zur Beamtenbank Mitgliedern und Orça—
ständig ohne Scheck auskommen kann. risationen die Zahlung bzw. Einziehung von Beiträgen
Damit sind die wichtigsten Gründe, die uns für noch vesentlich erleichtert, daß jegliche Zahlungsverpflichtüng
nicht erfolgten Beitritt zur Beamtenbank immer wieder zurch die Bank ausgeführt wird, und daß die Vorteile,
vorgebracht werden, beleuchtet. Nach unserer Meinung die die Bant dem Einzelnen und dem gesamten
ist kein einziger stichhaltig genug, längeres Abseitsstehen 3tande bietet, alle etwaigen Störungen seitheriger Ge—
zu entschuldigen. Es gibt unseres Erachtens überhaupt vohnheiten bei weitem aufwiegen.
keinen Grund, der den RNichtbeitritt rechtfertigen ließe. Aber So kann man also getrost sagen, daß durch den Beitritt
es gibt mancherlei Gründe, die den Beitritt zur Beamten- zuur Saarländischen Beamtenbank kein Beamter geschä—
bank zur moralischen und kollegialen Pflicht machen. digt und sicher nicht nennenswert aus seinen bisherigen
Kein Beamter wird durch seine Mitgliedschaft geschä- vepflogenheiten herausgerissen wird, daß aber jeder
digt, keiner nennenswert aus dem bisherigen Gleich- Beamte, der der Bank beitritt, eine ganze Menge persön—
gewicht gebracht; aber manche Vorteilhe können nun- icher Vorteile genießen, zumindest aber mithelfen
mehr gebucht werden. Daß man nicht immer alles Geld aunn, daß Kollegen und Kolleginnen, die in Verlegenheit
untätig im Hause liegen hat, daß es Zinsen bringt, sei ind Notkommen, wieder Hilffe erhalten können in einer
vorangestellt. Die Beamtenbank zahlt für alles Geld, das Weise, wie sie nur der aus kollegialem Geist geborenen
ihr gegeben wird — täglich, monatlich, viertel- und Urbeit unserer deutschen Beamtenbanken möglich ist.
halbjährlich — etwas mehr Zinsen als andere Kassen Kollegen und Kolleginnen in Stadt und Land, aber⸗
und Banken. Sie erhebt hinwiederum auch etwas weni- nals ergeht der Ruf an euch zum Beitritt zur Saarlän—
gerr an Zinsen, wenn bei ihr Geldentnommen wird bdischen Beamtenbank. Eine für uns alle segensreiche Ein—
auf dem Wege des Kredits, des Darlehens, der Hypo⸗ ichtung ward von der Führung verantworiungsbewußt und
thek usw. Daß in jedem Falle Siche rheit in irgende dettrauensvoll ins Leben gerufen. Viele sind uünserem Rufe
welcher Form geleistet werden muß, ist selbstverständlich. Jefolgt, mehr noch stehen zaudernd abseits. Kommt num
Daß mit der Zugehörigkeit zur Beamtenbank auch wirt- ulle, und helft euch, ondern und uns! K. Schneider.
Verwaltungsakaoͤemie Saargebiet Tagesordnung:
Hente den 14. Juli, ab 4 Uhr, liest Herr Geh. Rat Vrofessor 1. Verlesen der letzten Niederschrift.
Dr. Burchard, über „Sachenrecht“. 2. Bericht übec den Stand der gegenwärtigen Lage.
AmSamstag, den 21. Juli, ab 4 Uhr, liest Herr Professor Alle dienstfreien Kollegen werden um ihr Erscheinen gebeten
Kalveram über „Vetriebswirtschaftslehre“. (Die seinerzeit aus⸗ Der Vorstand: Schneider. Maas.
gehändigten Unterlagen werden zu dieser Vorlesung benötigt.) Vereinigung
Bereinigung der Eisenbahnbeamten und Auwärter i ü
eann der Cienbandemten und Anmurter m suargebiet der Ohersekretüre und dufdetoren der Bergoerwaltung
Orisgruppe Merzig und Umgebung. Am Samstag, den 21. Juli, abends 8 Uhr, findet im Lokale
Am Sonntag, den 22. Juli 1928, nachmttags 3 Uhr, findet doposa, St. Johannerstraße eine Versammlung statt.
im Lokale Math. Wagner am Bahnhof in Besseringen unsere Die Tagesordnung wird dasselbst bekanntgegeben.
Ortsaruppenveriammlung statt. Der Voristand: Geßner. Walter.
— — —
5 kauft NEV lch 5 w den
—26 ————— euer F ungsbedingungen
22mnscte Piano Pianohæaus * s ——
E 1 iwmw — ViktoriastraBe — Mleta,. — Tauscn.

— c————
—

.,.

—

——

—

Das Problem Beamtenschaft und Familienfürsorße
löst am vollkommensten dis
alIIMMZ und SIUPTGARTER Lehensversicherungshanb Oltfengesellschaft
Direktion Stuttgart, Silberburgstr. 174 (krüher: Stuttgarter Lebensversicherungsbank A.-G.)
wit ihrer Verslchexung mit hewegl. Prümle a. h. mit Berecinung der Präümle aus dem jewelligen 6ehalt!
Versicherungssumme Dezember 1927: 1 Milliarde 600 Mill. RM.
Antragseingang in 1927: 500 Mill. RM. Präâmieneinnahme in 1927: 80 Mill. RM.
Beuris leitung: Wilh. Ternus, Saarhrucken, Riottestr. 10 Mitarbeiter willxommen!

— IJ—

ô— ————— — — —
—7
—

— —
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.