Full text : 3.1928 (0003)

„Ich habe keine geeignete Zahlsteue der Bant in der
Nähe, darum kann ich noch nicht Mitglied werden.“
Das ist ein häufig vorgebrachter Einwand besonders
auswärtiger Kollegen. Nun sind ja zwar noch nicht
in jedem Ort des Saargebietes Zahlstellen der Beamten—
bank eingerichtet; einmal war dafür die Zeit zu kurz,
um andern wäre das auch für die Bank zu kostspielig.
Aber alle Eisenbahn- und Postbeamten haben Scheckeinlöse—
stellen in ihren Behördenkassen. Es sind ferner Zahlstellen
eingerichtet in Sulzbach, Neunkirchen, St. Wendel, in Völk—
lingen, Saarlouis und Merzig, in St. Ingbert und Hom—
burg bei den Filialen von Gebr. Röchling und denen der
Rheinischen Kreditbank. Damit ist also nun schon dem
größten Teil der Beamtenschaft die Möglichkeit gegeben,
auf genau so bequeme Weise wir früher sein Gehali
zu beziehen. Hinzu kommt noch das vorgesehene Ver—
trauensmännersystem, das bisher bereits für Tholey
und Spiesen verwirklicht ist, wodurch es ermöglicht wird,
daß in Kürze jeder Beamte auf genau so leichte Art
wie bisher zu seinem Gehalte kommt, darüber hinaus
sber als Mitglied der Beamtenbank teilnehmen kann an
all ihren Vorteilen. Das auswärtige Mitglied steht
sich dadurch nicht schlechter als die Kollegen in Saar—⸗
brücken. Das Gehalt freilich geht in jedem Falle an die

Beamtenvankt. Die Bezüge werden bei den Zahlstellen
erhoben. Die Verrechnung erfolgt zwischen Bank und
Zahlstelle.
„Der Scheckverkehr ist mir unsympathisch, das habe ich
bis jetzt nicht gebraucht.“
Gut! Wer sich absolut nicht mit dem Scheck befreunden
kann, und das sollen besonders die Beamtenfrauen sein,
der kann trotzdem Mitglied werden und über sein Gehalt
perfügen auch ohne Scheck. Er hebt dann bei der Be—
amtenbank gegen Quittung ab. Aber ist der Scheck—
erkehr denn wirklich so schsimm? Man schreibt seinen
samen, den Ort, das Datum und den Empfänger. Für
etzteren heißt es ja wohl in den meisten Fällen „mich
elbst“. Das ist alles. Also keine Hexerei, kein Grund zum
Fürchten. Das kann auch jede Beamtenfrau, wenn's sein
nuß. Nicht anders ist es, wenn mit Schecks bezahlit
wird. Die Ausfüllung ist kinderleicht. Die Schecks werden
iberall angenommen; Ausnahmen sind uns nicht bekannt.
Eine einzige Gefahr ist dabei allerdings zu beachten, man
'ann vielleicht einmal sein Konto überziehen. Dafür aber
hefindet sich ja im Scheckheft der Kontrollabschnitt, der bei
orgfältiger Eintragung stets den Kontostand genau an—⸗
zibt. Schließlich ist aber auch das Ueberziehen, falls es

8 — VO
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Alt nicht nur für die Musik. Vie der urscheinen, wenn bekannt ware, dass
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Disharmonien fũr das Auge und füũüt bereichnungen ⁊u ersetren Bald er
den Gesschmack. Ene gute Ligaretten cheint die, Begleitunę Zu laut, bald
Mschung soll auf den Raucher wir ritt die, Melodie“⁊u sehr hervorso
ken wie ein reiner ACkord. Twantcig vird stets neu geprobt und abgetõm
and menr verschiedene Tabakssorten uis eine reine Harmonie ertielt ist
mũssen in ihren Prorent· Sãtren ge Diesen vVergleich mõchten wir gerr
aau aufeinander abgesstimmt sein. dem Raucher nahebringen, damit
soll er keinen Missklanę/oOmpfinden. auch er auf die Feinheiten einer guten
Unser Hinweis aui das Gesetꝛ der Lißaretten Mischung achten lernt und
larmonie bei einer Ligaretten·Mi- die Leistung anerkennt, die wir ihm
sduunę vũrde nicht 20o ungewohnlich mit unseren ꝛigaretten bdieten
D 4-0- O

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