von 201 .M und darüber in Orisklasse A,
von 161 -200 M in Ortsklasse B,
von 121 -160 M in Ortsklasse O,
von 81-120 M in Ortsklasse D,
von 80 AM und darunter in Orätsklasse B.
b) Bestimmend für die Einteilung eines Ortes ist nur
der Einheitszimmerpreis. Alle sonstigen Teuerungsmo—
mente bleiben unberücklsichtigt.
o) Termin für Zimmereinheitspreis 1. Januar 1907.
d) Wo sich Schwierigkeiten bei der Ermittlung des
Zimmereinheitspreises für diesen Zeitpunkt ergeben, sol⸗
len drei Viertel des bisherigen Wohnungsaufwandes
F Tarifklasse 3 (mittlere Beamte) als Unterlagen
ienen.
Zur Erleichterung der Berechnung wurde folgendes
Schema aufgestellt:
a) Drei Viertel des Mietaufwandes gleich Wohnungs—⸗
geldzuschuß.
Ein Viertel des Mietaufwandes gleich ein Drittel
des Wohnungszuschusses.
Gesamtmietaufwand ohne Nebenabgaben (gleich
Summe von a und ppj.
d) 8 Prozent des Mietaufwandes (gl. Nebenabgaben).
o) Gesamtaufwand mit Nebenabgaben (aleich Summe
von a, b und d).
Nach diesem Schema entsprach beispielsweise in der
Ortstlasse A in Tarifklasses ein Wohnnugsgeldzuschuß
von 800 M einem Gesamtmietaufwand von 1160 A.
Reichsregierung und Reichstag traten diesen Grund—
sätzen bei. Es wurden dann folgende Wohnunasgeldzu—
schüsse verabschiedet:
Jahresklasse für Tarifklasse
V
¶
309
V
A
480
v 360
J 260 20 ) 290
D 980 00 F 50 220
P 900 810 o30 220 330 150
Pensionsfäh. 1404 1139 874 378 546 300
Die gleiche Reglung erfolgte in Preußen. In Bayern
wvurden die Wohnungsgeldzuschüsse nach entsprechender
Erhöhung der Grundgehälter mit Wirkung vom 1. Ja—
nuar 1909 ab beseitigt. K. Blinn.
(Fortsetzung folgt.)
Ortsklasi⸗
WIFELANCE NOCH?
Vor dieser so wichtigen Frage steht schon seit Monaken die ge—
samte Saarbeamtenschaft in Erwartung der Veuregelung ihrer
Gehaltsbezüge.
Nachdem die Reichsbesoldung im Dezember 1927 unker Dach
und Fach gebracht worden war, durfte * im Saargebiet eben⸗
falls sicher damit gerechnet werden, daß dieselbe auch für uns
spätestens zum 1. April 1928 verabschiedet wäre. Seitdem sind
wiederum 8 Wonafte verflossen; ja, wir schreiben heute schon Juli,
ohne daß ein merklicher Forkschritt zu verzeichnen wäre. Die Re—
gerupe sieht der ganzen Angelegenheit kalt zu; die Verelendung
der Massen wird käglich größer; die Not der untern Beamken
schreit zum Himmel, und selbst bei den mittleren und oberen Be—
amten wird Schmalhans Küchenmeister.
Angesichts dieser krostlosen Lage müssen wir die Regierung
fragen:Wie lange noch wird es dauern, bis endlich die Neuregelung
bder Bezüge der Saarhbeamlenschaft durchgeführt wird?
Das Rechnungsjahr 1927 beglnnk bekanntlich am 1. April 1927
und endigt am 31. März 1928. So mancher Beamke hat sich frohe
Situng emacht, daß auch er in diesem Etaksjahre die lang er—
ehnte —— erhalten würde. So rechnete er Woche für
Woche, Monat für Monat auf den Eintritt dieses Ereignisses,
nn der Not wurden, in dem sicheren Bewußtsein, morgen, morgen
vird sich die langersehnte Hoffnung erfüllen, schon Ausgaben vor—
genommen, welche — wohl verwerflich — zum Leben und zum
leberwasserhalten gebraucht wurden. Heute schreiben wir schon
Juli 1928, und die Hoffnung hat sich noch nicht überall erfüllt.
Die Not wird größer, es kriktt allmählich ein Zustand ein, der
seelisch derart aufregend wirkt, daß er unerträglich ist. Auch hier
darf einmal die Frage aufgeworfen werden: Wie lange noch
wirdesdauern, bis endlich die Anstellungen und
Beförderungen aus dem Etat 1927 ausdge—
sprochen werden.
1
p — DP I ig der richtige
——— ẽ5 D I e kKaffee-Zusas.
9 — — — — — — — —
Ep vepbessert nicht nur bas Kaffee-Getränk - er verbilligt es auch.
7
0
Café Kiefer
(até und veinrestaurant - Londitoret
J
——⏑—
g SuB —IC
noyr
FJum inweichen
den Vιει_α ιν
Sento Bseschso da macht das umnantuche Borwaschen der
Wäiche überflüssig. Ueberlegen Sie bitte, wieviel Zeit un
Arbeit Sie dadurch sharen können.
240