überreichen könne. Ein Termin — als Antwort auf die
Fragen — wurde durch die Regierungsvertreter nicht an—
gegeben.
In dem Regierungsschreiben heißt es: „Sie beabsichtigt,
die Eingruppierung der Beamten im allgemeinen so
vorzunehmen ...“ Die Beamtenschaft wünschte Auskunft
über den Sinn des Ausdruckes: „im allgemeinen“. Der
Herr Generalsekretär erläuterte ihn dahin, daß es heiße:
Nach den Grundsätzen des Reiches. Auf die Frage aber,
ob keine Ausnahmen vorgesehen seien, erklärte er,
das werde noch geprüft. Die Regierung hatte endlich noch
mitgeteilt, daß die Oktobervorschüsse bei den Nach—
zahlungen in Anrechnung kämen. Da über die Verhand—
lung der Dezembervorschüsse Unklarheit bestand,
wurde durch Anfrage festgestellt, daß tatsüchlich Oktober⸗
35 Dezembervorschüsse in Anrechnung gebracht werden
sollen.
Die Vertreter der Lokomotivbeamten und die der Be—
amten der Zentralverwaltung schlossen sich den Ausführun—
gen des Herrn Schneider an und lehnten es auch ihrerseits
ab, zu dem Entwurf Stellung zu nehmen. Nach einer noch—
maligen Zusammenfassung der Forderungen der Beamten
durch Herrn Schneider schloß der Herr Generalseketär die
Sitzung.
Wenn wir auch heute genau so wenig wie gestern zu der
Besoldungsreform Stellung nehmen können, so bleibt doch
zu den Dingen, die sich gestern abgespielt haben, mancherlei
zu sagen. Die Regierungskommission arbeitet monatelang
an einer Besoldungsreform. Die Beamtenschaft, die ver—
traglich festgelegte Ansprüche hat, wartet gespannt auf die
Erledigung der Reform und möchte vor allen Dingen
wissen, ob die geplante Neuordnung ihre Ansprüche be—
achtet. Von höchster Stelle ist ihr zugesagt, daß sie die
Möglichkeit haben werde, rechtzeitig an Hand der ämtlichen
Unterlagen ihre Stellungnahme zu formulieren und ihre
Wünsche zu übermitteln. Statt det Beamtenschaft
gegenüber gemäß den gemachten Zusagen
zu verfahren, schickt man ihr ein kurzes
Schreiben, das wohl die wichtigsten Punkte
der Reform berührt, Einzelheiten aber
nicht klärstellen kann undverlaängtvonder
Beamtenschaft Erklärungen nach wenigen
Hautibel werden abgewehrt
Durch den Gebrauch von Steckenpferd.
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die beste Lilienmilch-Seife. — Ueberall zu haben
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Stundeen., So hat die Beamtenschaft ihre Mitwirkung
nicht aufgefaßt. Sie will wirklich mitarbeiten, ist aber
nicht bereit, nur ihren Namen unter eine Sache zu setzen,
die sie nicht kennt und die sie nicht vertreten kann. Die
beamtenschaft verlangt die Möglichkeit zu
dositiver Arbeit und nicht die Erfüllung
»iner inhaltlosen Form. Wirklichkeit, nicht Schein! Es
zAeibt tief bedauerlich, daß die Regierung der Vertretung
er gesamten Saarbeamtenschaft überhaupt eine solche Rolle
umutet. Wir unsererseits weisen ein solches Ansinnen
ntschieden zurück und erblicken darin den Ausdrudk einer
lichtachtung, die kaum noch überboten werden kann.
Und nun zum Schreiben der Regierungskommission selbst.
Ddie Regierung erklärt, daß „sie beabsichtige, die Eingrup—
ierung der Beamten im allgemeinen so vorzunehmen, wie
ie die Reichsbesoldungsordnung bzw. die Besolduͤngs⸗
»rdnung der in Frage kommenden Länder und der Reichs⸗
isenbahnverwaltung vorsieht, unter Berücksichtigung ver
bestimmungen über die Festsetzung des Besoldungsdienst⸗
ilters und der Einführung der Stellenzulagen“. VDas ent—⸗
pricht grundsätzlich den Wünschen der Beamtenschaft. Um
rber über den Entwurf, wirklich urteilen zu können, muß
nan Dienstaltersfestsezungen und Ueber
eitungsbestimmungen in ihren Einzelheiten
ennen. Der Kernpunkt der ganzen Frage ist aber der Um⸗
echnungsfaktor. Wir verlangen den Umrechnungs⸗
aktor 6. Ein anderer kann hier heute gar nicht mehr für
die Beamtenschaft in Frage kommen. Wer diese Wirtschafts—
erhältnisse im Reiche und im Saargebiet kennt, der weiß,
aß die Gleichstelung mit den Reichsbeamten
iur durch einen dem Börsenkursentsprechenden
Imrechnungsfaktor erreicht werden kann—
Wir haben oft genug darauf hingewiesen, daß es den Ver—
zäältnissen Hohn spricht, wenn wir im Saargebiet weniger
ßehalt bekommen, weil die Reichsteuerung steigt. Un—
iskutabel ist auch der Vorschlag der Regierung für die
Wohnungsgeldzuschüsse. Selbstverständlich find die Mieten
zier billiger. Die Beamtenschaft erkennt das an und hat
hre Forderungen entsprechend formuliert. Andererseits
äßt eine Festsetzung des Umrechnungsfaktors für das Woh—
tungsgeld entsprechend dem amtlichen Mietfaktor ganz
cußer Betracht. daß eine große Zahl von Beamten heute in
fFort mit 61sten und schäutichen Arznelen vet:
sheumatismus eeee
zon, sowis Schlaflosigkoit
uf finden auch Sle bel älteren hartnäckigen Leiden
e durch moin nuos, schnell wirkendes Spezlalmittel.
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beiden zur Afagups stehen, insbesondere gg Rheumsætismus.
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