Full text : 3.1928 (0003)

ten nunmehr schon lange in entsprechenden Dienstposten beschäf
tigt werden, kann auch ihnen gegenüber kein Ausgleich mehr
geschasfen werden.
Nachdem inzwischen noch bekannt geworden ist, daß die
Regierungskommission ausnahmsweise doch noch Beförderungen
in Zwischengruppen mit Wirkung vom 1. April 1927 vorgenom—
men hat, ist es erklärlich, wenn die ausgeschlosseren Beamten
heute sehr erbittert sind.
Wir bitten daher die Regierungskommission, mit Rüchsicht
auf die großen Härten, die die Ausschaliung der Zwischen⸗
gruppen nach sich ziebt, und im Interesse einer einheitlichen
Behandlung der Beamtenschgit

den Personaletat füt 1927 nach den gleichen Richtlinien au—
zustellen und durchzuführen, wie es für 1926 geschehen ist.
Die Arbeitsgemeinschait der Beamtenverbände des Saargebietes:
Veamtenbund des Saargebietes.
Vereinigung der höheren Beamten des Saargebietes.
Verband der Büroangestellten und Veamten des Saargebietes
Bund der techn. Angestellten und Beamten.
Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner e. V
Verband Deutscher Techniker.
Einheitsverband der Eisenbahner Deutischla nds
J. A.: Schneider

e —
Vereinigung der Eisenbuhn⸗Beamten und ⸗Anwürter
im Saurgehiet e. V.
An alle Kollegen!
Die Verwaltungsakademie Saargebiet beabsichtigt im kommen⸗
den Sommersemester Sonderkurse für Eisenbahnbeamte abzuhal⸗
ten. Als Dozenten werden lesen außer Herren der hiesigen Eisen—
bahndirektion vielleicht auch solche von den Reichsbahndirektionen
Trier und Koblenz und Vertreter der Reichsbahn bezw. des
Reicheverkehrsministeriums.
Die Dauer der Vorlesungsreihe beträgt etwa 20 Stunden.
Wir geben nachstehend einige der beabsichtigten Vorirags—
ihemen wieder:
1. Die insernationale Entwickelung des Eisenbahnwesens nach
dem Weltkriege.
Die internationalen Uebereinkommen über den Eisenbahn—
san wertebr und den Eisenbahn-, Personen- und Gepäck—
verkehr.
Reuzeitliche Entwickelung in Bau und Unterhaltung der
EKisenbahn-Fahrzeuge.
4. Die Psychotechnit bei der Eisenbahnverwaltung.
5. Moderne Verkehrsprobleme, insbesondere das Zeutige Eisen⸗
bahnwesen.
Die Hörgebühr beträgt je nach Beteiligung 20 bis 10 Frs.
Ob es möglich 9 den Kursus im Sommersemester abzuhalten.
hängt von der Zahl der Teilnehmer ab
Aus diesem Grunde bitten wir alle Kollegen, die gewillt sind,
ihr Wissen zu bereichern und die Vorlesungen zu hören. bis
spätestens zum 10. April d. J. eine diesbezügliche Mitteilung an
die — welche wir in 2 Rundschreiben ver⸗
ständigt haben gelangen zu lassen
Für solche Mitslieder, welche sich bereits gemeldet haben, ist
eine weitere Meldung nicht erforderlich
Die Fachverbände wollen uns am 15. April die Zahl der Teil—
nehmer mitteilen.
Mit kollegialem Gruß
Der Vorstand:
Palm. Kilczan.

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