Full text : 3.1928 (0003)

Beschwerden derworfen,
Beschwerden tattgegeben,
Beschwerden teils verworfen, teils stattgegeben,
Beschwerden wurden zurückgezogen,
Beschwerden sind noch unentschieden,
Beschwerden wurden von der Kasse nachträa
— — lich anerkannt.
469 (353)
Die Entscheidung des Schiedsgerichtes wurde in
8 Faͤllen im Prozeßwege angefochten und in 29 Fällen
die Entscheidung der Vertreterversammlung durch die Be—
schwerdeführer beantragt. Diese immerhin recht geringe
Zahl von Fällen, in denen die letzte Entscheidungsinstanz
in Anspruch genommen wurde, beweisen die rechte Würdi—
gung der Beschwerden und die garündliche Arbeit des
Schiedsgerichtes.
Die Einziehung der Beiträge ist nicht immer glatt von
statten gegangen, es mußte leider trotz wiederholter Mah—
nungen in 373 Fällen Zahlungsbefehl erlassen werden.
An hauptamtlichem Personal beschäftigte die Kasse am
Ende des Jahres 172 Personen.
An Verwaliungskosten einschließlich aller Werbe- und
Organisationskosten wurden verausgabt 1924 -15,1 Pro⸗
zent, 1925 — 10,5 Prozent, 1926 — 1026 Prozent. Die
Zahlen beweisen, daß auch die innere Organisationstätig—
leit der Kasse nach einer Verbilligung der Kranlkenver⸗
sicherung strebt. Ein Vergleich mit den Zahlen anderer
großen Krankenversicherungen ergibt bedeutend höhere
RAufwendungen dieser Gesellschaften; selbst der Reichs—
durchschnitt der Ortskrankenkassen, die eine Werbearbeit
nicht kennen, betrug 1925 — 8,5 Prozent.
Abgesehen von Einzelfällen hat sich der gesamte Verkehr
der Kasse mit den Mitgliedern ziemlich reibungslos ab—
gewickelt. Die Organisation der Kasse bedarf jedach nach
wie vor des weiteren Ausbaues, eine Aufgabe, die der
näheren Zukunft wartet.

Das alte Jahr kann mit der Rossuung geschlossen wer⸗
den, daß die Hauptschwierigkeiten der Entwicklung
unserer Kasse überwunden sind und eine weitere Festi—
qung in der Folgezeit eintritt.
Der Vorsitzende: Der Geschäftsführer:
Schwalge, Stadtdirektor. Will, Direktor.
Rechnungsabschluß für das Geschäftsjahr 1926.
I. Bilanz per 31. 12. 1926.
Aktiva:
Betriebsbestände der Bezirks- und Orts—
verwaltungen..
Bankguthaben: Städt Sparkasse Koblenz,
Bankguthaben: Städt. Sparkasse Koblenz,
Sparkonto. ..—
Postscheckkonto ..
Darlehen: (Kreis Zell / Mosel).
Vesene e ree
a) Bezirksverwaltung Danzig 6 460,48.M
b) Bezirksverwaltung Saarbrücken 79150.M0 7 251, 98 M
7. Immobilie. 30 000,90 M
8. Inventarr 77 66610
Wertpapiere 10,50 A
Einnahmerückstände 86 358,17 A
la Uebergangskonto 12 832, 11 M
12. Sonstige Forderungen 27309,78 M
578 042,20
Passiva: 9
I der Verwaltungen 407,77 Al
Rückstellung s. zweifelhafte Forderungen 1600000 M
Depositen. 567,68 AM
Rechnungskonto 2747,00 M
Uebergangskonto 55 951,88 A4
Schadensreserve 500 000,90 M
Ueberschuß 1926 2367,87 A
578 042. 20 M

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lin Jahre 1926 wurden uht Hk. 600 oot assentetstungen ausgezahlt
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das Seargebiet in Saarhruücken, fürstenstraue 7. 204
            
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