Full text : 2.1927 (0002)

b) Zu gewährende Abfindungssummen
Grundgehalt 2052, - RM
davon 80 v.H. — 1641,60, davon 3 v.H. — 49,25 RM
Wohnungsgeldzuschuß 552, — RM,
davon 80 v. H. — 441,60, davon 11 v. H. — 48,58 RM
Frauen- und Kinderzuschlag wie zu a 624,
davon 11 v. H. — 68,64 RMi

Am 14. Januar 1928 zu zahlen 166,47 RM
Am 14. Januar 1929 zu zahlen 83,24 RM
Zusammen ... 249,71 RM
Berlin, den 17. Dezember 1927.
1B 18889 Der Reichsminister der Finanzen
Dr. Köhller.

VONDERBUNDESLEIIUVUNG

Für Besucher des Union-⸗Theaters, des Apollotheaters und der
Kammerlichtspiele.

In Nr. 45 unserer Zeitschrift vom 5. Nov. d. Is. haben wir
unsere Abmachung mit dem Union-Theater, dem Apollotheater
und den Kammerlichtspielen, betreffend Preisermäßigung für
unsere Mitglieder bekannt gegeben. Die Direktion der Theater
keilt uns nunmehr mit, daß sie die Preisermäßigung nur auf
die Ehefrau der Mitglieder, nicht aber, wie von uns mitgeteilt
wurde, auf eine Angehörige, die mit eingeführt wird, ausdehnen
künne. Sie bemerkt dazu. daß der Begriff eine Angehörige“

sehr weitgehend sein könne und ihr hierüber jede Kontrolle ge⸗
iommen sei. Sie schlägt uns vor, auf die Mitgliedskarte zu
vermerken, ob der Inhaber verheiratet oder ledig ist. Auf
ßrund dieses Vermerkes könne für Verheiratete, die ihre Frau
niteinführen, an der Kasse anstandslos die Preisermäßigung
ür die Frau eingeräumt werden.
Wir geben diesen Vorschlag bekannt und stellen den Mit—
zliedern, die von der Ermäßigung Gebrauch machen wollen,
anheim, sich durch ihren Verband einen entsprechenden Ver⸗
merk auf ihre Mitgliedskarte machen zu lassen.
Die Bundesleitung.

AUSDENVERBANDEN

des Verbandes der

8. Verbandstag
Post⸗ und Telegraphen-Veamten des
Saargebietes.
(Schluß.)

Stammbesirks Trier. Der Versammlungsleiter und mit ihm die
zanze Versammlung mußten mit Bedauern die enttäuschende
Feststellung 83 daß die verantwortlichen Vertreter der Post—
derwaltung auch dieses Jahr es vorgezogen haben, der Tagung
ernzubleiben. Besonders das Fernbleiben des Herrn Personal—
teferenten bei der Ober-Postdirektion enttäuschte sehr. Ob da—
durch die Eegensätze, die zwischen Personal uns Verwaltung be—
tehen, der Ueberbrückung näher gebracht werden, mag dabinge⸗
tellt bleiben.

Die Vollversammlung am Sonntas nachmittag stand im Zei—
chen der drei Referate:
a) „Augenblickliche Lage der Beamten des Saargebietes“ Re—
ferent: Herr Rektor Schneider;
„Lage der Postbeamtenschaft des Saargebietes“. Referent:
Kollege Postsekretär Geiß;
e) „Lage der Reichskollegen“. Referent: Kollege Schäfer—
Neustadt.

Nach Bekanntgabe der Tagesordnung erteilte der 1. Vor—⸗
itzende Herrn Rektor Schneider das Wort zu seinem Referat üher
„Die augenblickliche Lage“
Herr Rektor Schneider dagte der Verbandsleitung Dank für die
Einladung und brachte die Grüße der Bundesleitung zum Aus—
zruck, die der Versammlung guten Verlauf und Erfolg wünscht.
In mehr, als einstündiger Rede verstand es Herr Schneider in
ruhiger, fesselnder Weise die ungeteilte Au‘merksamkeit der Ver—
ammlung für seine aus tieister Sachkenntnis geborenen Aus—
ührungen zu gewinnen. Wenn er einleitend vom nahenden
Weihnachtsfeste, dem Feste der Liebe und Freude sprach dessen
derannahen uns der Tageskaglender, die Schaufenster und Waren—
zäuser und nicht zuletzt die Wunschzettel unserer Kleinen, die nicht
vissen, wie wehe sie Vater und Mutter tun, die ihre bescheidenen
Pünsche nicht erfüllen können, andeuten, wenn er dann auf die

Der erste Vorsitzende, Kollege Geiß, nahm die Eröffnung vor
and begrüßste die Erschienen, insbesondere die anwesenden Gäste.
Als solche nahmen an der Versammlung teil die Herren O-Ae
Schwarz und O-⸗P-S Overinger als Vertreter der Ober-Postdirektion,
 Hert Rektor Schneider 1. Vorsitzender des Beamten—
bundes, Herr Stadtamtmann Berg, Mitslied der Bundesleitung.
Hert P.-J. Krill. 1. Vorsitzender der Verein:gung der Postbeam—
ten des Saargebietes, Herr Schäfer-Reustodt als Vertreler des
Reichsverbandes, Hert Götten als Vertreter des Nachbarbezirks
Koblenz und die HSerren Heinen und Berg als Vertreter unsetes

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