Umstüänden besondere Geschäftspläne aufstellen können. Durch
den Zusatz „mit Zustimmung der Beamtenvertrauensstelle“ brau.
chen wir trotzdem nicht zu einer Einheit zu kommen, da nach
der Auslegung der Regierung auch verschiedene Vertrauens—
stellen ernannt werden können. Die Abtretungsstellen könnten
sich dann ihre Vertrauensstelle ‚die ihnen genehm ist, aussuchen.
Die Einheit des Verfahrens in Deutschland würde dadurch zer—
stört werden. Die Möglichkeit, daß wir eine größere Anzahl von
Verwaltungsstellen erhalien, ist dann leicht gegeben. Es ist zu
überlegen, daß jede Vertenerung, die durch Kompliziertheit
oder indem man irgendeine Verwaltung in die unrichtigen
Hände legt, verursacht wird, der Siedler zustragen hat.
Der Siedler ist aber in hohem Maße interessiert, daß er
möglichst billig zu einer Heimstätte kbommen
kamnn. Wenn die Abtretungsstellen (Banken) den Geschäftsplan
aufstellen, werden viele Beamte fürchten — ob mit Recht oder
mit Untecht sei vollkommen dahingestellt — daß die Abtretungs—
stellen ihre Bankinteressen in erster Linie berücksichtigen Fest—
setzung der Zinssätze, der Betriebsunkosten der Abtretungsstellen.
Regelung, wann die Auszahlung zu erfolgen hat, d. h. wie
lange die Bank die Gelder der Sparer für sich selbst verwenden
kann und andere Dinge mehr, werden stets dazu geeignet sein.
Mißtrauen bei der Beamtenschaft zu erwecken.
Wir bitten deshalb den Herrn Reichsarbeitsminister sehr.
afür einzutreten,
Arstens: daß bei Erlaß der Ausführungsverordnung die Vor—
schläge der Beamtenschaft, wie sie in dem vom Reichsarbeits—
minifterium veranlaßten Verständigungsplan mit
der Deutschen Bau- und Bodenbank niedergelegt sind, be—
rücksichtigt werden. Der Verständigungsplan ging
von dem Grundgedanken aus, daß die von der Beamten—
schaft bezeichnete Stelle Träger des Verfahrens
wird und über den Verwendungszweck der Abtretungen nach
Maßgabe der Vorschläge zu bestimmen hat. Der Entwurf
einer entsprechenden Ausführungsverordnung ist von der
Seamtenschaft dem Reichsarbeitsministerium auch vorgelegt
worden;
»itens: daß die Ausführungsverordnung so schnell wie
nöglich erlassen wird;
ttens: daß vom Reichsarbeitsministerium nur eine und
war die von den Beamtenspitzengewerkschaften bezeichnete
Ztelle als Vertrauensstelle ernannt wird. So könnte ein
Selbstverwaltungskörper geschaffen werden, der zum Wohle
»er Beamten die einheitliche, wirtschaftliche und zweckmäßige
durchführung des Zwecksparverfahrens am besten gewähr
seistet. Johannes Lubahn.
Verband der Post⸗ und Telegraphen⸗Veamten des
Saargebietes, U. Bes.⸗Gruppen. (Verein der techn. Eisenbahn⸗Veamten und ⸗-Angestellten)
Im Nachgang zu dem in Nr. dieser Zeitschrift veröffentlichten Saarbrücken
Programm unseres diesiährigen Verbandstages geben wir un— Einladung.
seren Miigliedern bekannt, daß wir den Vorsitzenden des Be— 9*
nenbundes Hettu Rettor Sich uee ider alß Hieserenten, de Zu der am Samstag. dem 3. Dezember d. Js,, achm 3380
wonnen baben. Die Tagesordnung für die Jahresversammlung lihr stattfindenden Befichtigung der .Asto⸗Zentrale“ Saar—
wird dadurch eine kleine Umstellung erfahren und lautet: hrücken 8, Fichtestraße 5—27, werden alle Kollegen nebst Ange—
eeee und Begrüßung durch den 1. Verbandsvorsitzenden hörigen freundlichst eingeladen.
. Poreae et; Treffpunkt bestimmt 8,30 Uhr dortselbst.
a) Die augenblickliche Lage der Beamten des Saargebietes C i 7—
Referent Hert Rektor Schneider.. Vors. d. Beamtenbundes — anderem snde dee e b
Vericht über die schwebenden Fragen unserer Kollegen des eilungen, wie Sauptlager, Bäderei, Metzgerei. obr
Sagraebietes. Referent: verr Vostsetreiär A. Geiß, Konditorei und des Warenhaufes statt.
—— serer Reichskoll Nesedem Anschließend gemütliches Zusammensein im Asko-Restaurant“
r rudie Lage unserer Reichskollegen. Rejere —x 85
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Mutterorganisation, des Reichsverbandes deutscher Post⸗ igung. T n.
Mit dollegialem Gruße Der Vorstand.
3. Freie Aussprache. Der Vorstand. Hülsmann. Schillo.
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