LDeamtendundes des Saargebietes, die BVerkrelung von 11 55
deulschen Saarbeamten, stellt sich geschlossen hinter die For—
derungen des Deutschen Beamtenbundes. Er entbietet den
Kollegen und Kolleginnen im Reich treudeutschen Brudergruß
und wünscht ihnen in ihrem Kampfe um Verbesserung ihrer
wirtichaftlichen und rechtlichen Lage vollen Erfola.
angestellte durchgesührt wird, und daß die Vurchführung in den
zänden einer Kommission, bestehend aus je einem Vertreker der
reien, der christlichen und der Hirsch-Dunckerschen Richtung liegen.
dem Beamkenbund sei es nicht gelungen, den für seine in Frage
zommenden Milglieder erforderlichen Betrag von der Kommission
—
genannten Gewerkschaften in den Besitz der Unkterstützungen ge—
angen zu lassen. Bis heute stehe das Geld noch aus. Die in
erster Linie betroffenen Organisationen (Eisenbahn und Post) haben
hre Mitglieder, um sie nicht länger warken zu lassen, vorläufig
aus eigenen Mitteln unkerstützt. Ueber die Unkerstützung der Mil—
zlieder des Beamtenbundes im Angestelltenverhältnis bestehe noch
zeine Klarheit. Es sei jedoch festgestellt worden, daß dieselben
Angestellten von anderen Organisationen in die Unterstützungs—
aktion mit einbezogen wurden, aus welchem Grunde diese Frage
aoch geklärt werden müsse.
Die Bundesleikung wurde ferner beaufltragt, in einer besonderen
Entschließung an die Regierungskommission die Notmaßnahmen
des Reiches vom Dezember 1926 und die Unterstüßungsmaßnahmen
vom Sommer dieses Jahres zu fordern.
Das ist miktklerweile geschehen. Die Enkschließung hat folgenden
Worftlaut:
Enlschließung.
Angesichts der inzwischen ganz unerkräglich gewordenen Nok—
lage der Saarbeamtenschaft fordert der am 27. Oktober 1927
im Johannishof zu Saarbrücken kagende Ausschußz des Be—
amtenbundes des Saargebietes von der Regierungskommission,
daß nunmehr der — den Saarbeamtken vorenthaltene
Reichsbesoldungsbestandteil,
die VRotzuwendung vom Dezember 1926,
sofort ausgezahlt wird.
Der Ausschuß weist ferner darauf hin, daß zahlreiche Be—
amtenfamilien auch deshalb in bitterste Not geraten sind, weil
hnen bei Krankheiken von längerer Dauer und bei sonstigen
Schicksalsschlägen nicht oder nicht ausreichend aus Mitkeln
der Wohlfahrkseinrichtungen geholfen werden konnte.
Er fordert daher weiter die soforlige Durchführung der
Unterstützungsmaßnahmen des Reiches vom
Sommerlgrzep?7.
Krankenkasse.
Der Vorsitzende gab davon Kenntnis, daß nach seinen Infor—
nationen bei der Regierungskommission die Absicht bestehe, die
ür alle Beamten geplante Krankenkasse zunächst versuchsweise
zur für die Bettiebsbeamten einzuführen, die Gesamtfrage aber
urückzustellen bis nach der Erledigung der Besoldungsreform. Die
VBersammlung erklärte sich mit dieser Lösung vorläufig einver
tanden.
Verschiedenes.
Beamtenbank. Der Ausschuß nimmt Kennknis von der
Mikteilung des Vorsitzenden, daß die Eisenbahndirektion des Saar.
gebietes die Ishegee an der Gehälter an eine Bank genehmigt
at, und daß die Bundesleitung nunmehr sich ernstlich mit dec Er
ichtung einer Beamtenbank beschäftigen will. An die Verbände
rgeht demnächst die Weisung, bei ihren Zerwaltungen ebenfalls
nuf eine Entscheidung wie die der Eisenbahndirektion hinzuwirken
Ruhegehalt für die vor dem 1. April 1926 pensionierlen Beamten.
Herr Schneider wies auf die Eingabe der Arbeitsgemeinschaft
der Beamkenverbände vom 31. 3. 27 und auf die Antworti der
Regierungskommission vom 11. Oktober hin und gab Kenntnis
von der am 24. Oktober vorgelegten neuen Eingabe der Arbeitsgemeinschaft.
Herr Schneider, Oberlehrer i. R., dankte im Namen
der Ruhestandsbeamten dem Beamtenbund und der Arbeitsgemeinschaft
für das stete Eintreken für die Ruhestandsbeamten. Er klagke
auch darüber, daß besonders die Betreuungsstelle für die Lehrer
die Umgruppierung bzw. Berechnung der Ausgleichszahlungen der
Ruhestandsbeamken noch nicht zum Abschluß gebracht habe und
daher die Pensionäre immer noch auf die Ausgleichszahlungen
warken müßten. Eine weikere Aussprache oder eine ——
sung erfolgke zu diesem Punkte nicht.
Unkerstüßzungsmaßnahme für die Beamtenanwärtker.
Der Vorsitzende, Herr Schneider, teilte mit, daß zur Zeit eine
Unterstütungsaktion für Industrie- und Staatsarbeiter sowie Pri-Erstallung
der Kosten für Führung eines doppelten Haushallis.
Von Verkretern der Verbände wird auf. Härlen hingewiesen,
ie bei der Bewilligung der Entschädigung für doppelte Haushalls⸗
ührung aufkreken und beantragt, daß die Bundesleitung zwecks
Beseiligung dieser Härten bei der Regiernnaskommission vorstellig
vird.
Um b,30 Uhr wurde die Sitzung geschlossen. In seinem Schluß-⸗
vort gab der Vorsitzende seiner Freude über die einheitliche, un—
weideutige Stellungnahme des Ausschusses zu der Besoldungsfrage
Ausdruck und bat die Ausschußmitglieder und Verkraueusleue
um weitere ernste Mitarbeit.
Von ihnen soll zunächst darauf hingewirkt werden, daß die an
alle Milglieder versandten Fragebogen restlos ausgefülll bei un—
erer Geschäftsstelle eingehen, weil dieselben don der Bundes
leilung dringend und bald benöligt werden.
Dincher.
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Vier Tatsachen vereint heweisen alHlein
doß im Saargebiet
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in Qualitäât unerreichbar
Der Kenner läßt sich nicht irreführen
Er prohieri vergleicht urteilt selbsi
J. XJur Guellwasger . 3. Malz aus eigenen Mälzerelen
rein keimfrei, keine Brunnen, keine Pumpwerke Spezialherstellung des Malzes begründet Güte des
J Bieres, Kausmalz gibt nie Gewäkr
2. Höhea-Waldluit 4. daazer. Hoplen Nur bester Saezer Siegelhopfen
rein ozonreich, fern von Stadt vnd Industriebezirk gibt Walsheim-Bieren feinsten Geschmack
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