Full text : 2.1927 (0002)

wendung des Gesetzes auch im Saargebiet. Mündliche Vor⸗ Die Verbindung mit den Kollegen im Rei
besprechungen haben deswegen bereits stattgefunden. auch im letzten Vierleljahr —88 edchen —
Wegen der Errichtung einer Beamtenbank sind weitere reter, von uns waren auf dem Rheinischen Beamlentaa in
Aussprochen mit Sacperständigen erfolgt Augenbuduch Kʒtefeld und auf dem Hefsischen Beamtentag in Bingen
klͤrt die Eifenbahnbeamtenschaft die Frage einer eben. anwesend. 4.
buellen Gehaitsüberweifsund an die Beamtenbank „HDamit mag die Vierteljahrsschau geschlossen sein. Den
ponscilen der Eisenbahndirektion und der Ableilung Def⸗ Fehaltsabbau haben wir leider, nicht abwenden könuen.
fentuͤche Arbeiten Nach den Urlaubstagen wird der Be- Frotze Erregung und Unruhe hat sich auf diese Maßnahmie
intenbund des Saargebieles das ganze Probiem erneut hin in der Beamtenschaft breit gemacht. An der Schwelle der
aufgreifen und der Regierungskommission unterbreiten. Winbe, und denengo eg dem Wunsche Raum ver—
22 n, daß uns allen
Die Verwaltungsakademie hat am 24. Juli ihr erstes Erholung beschieden sein nen rween Deen a
Semester geschlossen. Ueber sie soll in einem besonderen Kraft wieder an die Arbeit gehen tönnen
Artikel in Kürze noch einmal gehandelt werden. Karl Zchneider
LCWISCHENLOSUNG
Wir haben in Nr. 29 unserer Zeitschrift schon mitge- Kreis d
daß 3 — ene — im — gezogen, wie nachstehende
Reichstag die sächsische Regierung beschlossen hat, ihren Der Reichs inister. 119
Beamten für die Zeit vom 1. Juli bis zum 1. Oltober V gzr⸗ snm miscer Verin Weobed. Dun 2W300
eine einmalige Beihilfe auszuzahlen. Die Beträge An die
schwanken zwischen 40 und 20 Prozent des Juligehaltes.
Sachsen hat bewiesen, daß es die Notlage der Beamten⸗
schaft würdigt und bereit ist, durch die Tat zu helfen.
Wenn die einmaligen Unterstützungen, die zur Auszah—
lung gelangen werden, auch keine großen Summen dar—⸗
stellen, so wird die Beamtenschaft an und für sich schon
die Hilse dankbar hinnehmen, darüber hinaus aber auch
die Bedeutung anerkennen, die den Zahlungen zukommt,
insofern sie die erste prakttische Auswirkung der Besol—
dungsneuregelung darstellen. Sachsen hat aber auch der
gesamten deutschen Beamtenschaft einen Dienst erwiesen.
Die Frage der Zwischenlösung ist damit erneut aufge—
worfen und wird in irgendeiner Form gelöst werden
müsfen. Es ist einfach unmöglich, daß der sächsische Be—
amie eine Beihilfe erhält und der daneben sitzende Reichs—
beamte sollte leer ausgehen. Geht aber das Reich an
eine Lösung heran, dann müssen die Länder folgen, und
so ergibt sich die Tatsache, daß Sachsen durch seine Tat,
die ganze Frage in Fluß gebracht hat. Es ist nunmehr
selbstverständlich, daß die vordem getroffenen Reichsmaß⸗
nahmen nicht mehr genügen. Der Reichsfinanzminister
katte damals erklärt:
„Inzwischen habe ich die Weisung gegeben, daß der Be—
träg der Unterftützungsmittel um 3 Millionen Mark er⸗
höht wird, und dabei den Wunsch ausgesprochen, daß ins—
besondere den unteren Gruppen da, wo die Not groß ist,
entgegengekommen wird und besondere Notfälle gelindert
werden. Diese Mittel sollen in den nächsten Monaten
weiter erhöht werden.“
Auch Reichspost und Reichsbahn haben sich grundsätz—
lich dem Vorgehen des Reiches angeschlossen, aber den

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ehrt. daß ost eine Minute der Schlassdelt
 oder Nervositat entscheidend
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