13. Krim.⸗Ob.⸗Wachmstr. Becker, Saarbrücken 1, Julius-Kiefer⸗
Straße 62. (Säule IV)
14. Sandj.“Ob.⸗“Insp. Schneider, Saarbrücken 1, Saargemünder⸗
—R0——
i5. Forstsekr. Schell, Fischbach /Saar. (Säule 1V)
16. Geschäftsführer Dr. Eisel, Saarbrücken 2, Rolenhofstraße 7.
Saule IV)
17. Ob.Lehrer Maas, Püttlingen /Saar. (Säule 1V)
18 Mittelschullehrer Meister, Saarbrücken 3, Bruchwiesenstr. 25
Schriftleiter).
b. Bereinigung der höheren Beamten
des Saargebietes:
—19. nterichleder Dr. Messinger, Saarbrücken 3, Obere Lauer⸗
ahrt 8.
20. Ob.⸗Regierungsrat Silberkuhl, Saarbrücken 2, Sophienstr. 9.
S. Berband der Büroangestellten und Beamten
des Saargebietes:
21. Geschäftsführer J. P. Schmitt, Saarbrücken 2, St. Johanner⸗
straße 49.
22. Stadtinsp. Klein, Saarbrücken 3, Rathaus, Armenamt.
D. Bund der techn. Angestellten und Beamten
des Saargebietes:
drg Hrinz Hoffmeister, Saarbrücken 1, Wilhelm-Heinrich—
raße 17.
Stadkgarkenoberinsp. Bundesmann, Saarbrücken 1, Deutschherrnpfad
E. Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner e. V.
25. Schweiter Wilhelm, Saarbrücken 3, Schumannstr. 5c0.
26. Fischer Wilhelm, Saarbrücken 3, Hagelbergstr. 109.
F. Berband Deutscher Techniker:
27. Ob.⸗“Stadtamtm. Herzberg, Saarbrücken 8, Rathaus.
28. Gauleiter Kratz, Saarbrücken 83, Schillerstraße 15.
Die Vorarbeiten sind nun soweit gediehen, daß in Kürze auch
zur Bildung des Serergueschuses gesnen werden kann.
Mit dem 15. Juni wurde die Geschäftsstelle der Berwaltungs⸗
Akademie an die Geschäftsstelle des Beamtenbundes angegliedert.
zuschriften sind nur noch an die neue Adresse: „Verwaäaltungs⸗
Paedeee Saargebiet, Saarbrücken 3, Königin Luisenstraße 301“
u richten.
Vorlesungen in der nächsten Woche.
Samstag, den 18. 6. nachmiktags 430 Uhr bis 6,05 Uhr, in
der Turnhalle Malstatt und
Sonntag, den 19. 6. vormittags 10,30 Uhr bis 12,05 Uhr, im
zohannishof, Sgarbrücken 3, Professor Dr. Giese, Frankfurt.
Einführung' in die Rechtswissenschafh.
Donnerskfag, den 23. 6. abends 7,30 Uhr bis 9,05 Uhr, im
ehgnnishol- Beigeordneter Dr. Kuhring (B.G.B. J praktischer
eil).
Samstag, den 25. 6. nachmittags 4,330 Uhr bis 6,05 Uhr, in
der Turnhalle Malstatt und
Sonntag, den 26. 6., vormittags 10,330 Uhr bis 12,05 Uhr, im
Iehnnehos— Geh. Justizrat Burchardt (B.G. B. J theoretischer
Teil).
23.
24.
BEAMTEN-N
UNDSCHAI
Einheitliches Recht für Beamtenausschußmitglieder.
Die Abg. Barteld (Hannover), Herrmann (Breslau), Rave,
Meincke und Falk haben namens der Landtagsfraktion der Deut
ichen Demokratischen Partei solgenden Antrag im PVreußischen
Landtag eingebracht:
Nach der Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 1415 bestehen
für den gesamten Bereich der preußischen Staatsverwaltung keine
einheitlichen Ausführungsbestimmungen zu den Bestimmungen
der Preußischen Staatsregierung über Bildung und Aufgaben der
Beamtenausschüsse. Während die Ausführungsvorschriften des
Ministers des Innern und des Finanzministers vom 9. August
1919 zum Beispiel vorschreiben, daß vor Versetzung oder irgend—
velcher Maßregelung eines Beamtenausschußmitgliedes die gut—
achtliche Aeußerung des Beamtenausschusses eingeholt werden soll,
vertritt ein anderes Ressort den Standpunkt, daß eine Behörde
richtig gehandelt habe, wenn sie den Beamtenausschuß vor der
Bersetzung eines Mitgliedes des Beamtenausschusses nicht gut⸗
achtlich hörte. Eine solche verschiedene Behandlung der Beamten
reines Landes ist unerträglich.
Der Landtag wolle daher beschließen, das Staatsministerium
zu ersuchen, alsbald einheitliche Ausführungsvorschriften zu den
Bestimmungen der Preußischen Staatsregierung über Bildung
und Aufgaben der Beamtenausschüsse zu erlassen und diese dem
Ldandtaa vorzulegen.
Dienststellen und Wohnung der Postbeamten.
Das Reichspostministerium erläßt unter dem 2. Mai ds. Is.
iolgende Bestimmungen, die die Berücksichtigung der Wohnungs—
age bei der Beschäftigung der Beamten anempfiehlt:
„Bei der heutigen Lage der Wohnungsverhältnisse und der
zroßen Schwierigkeit, die Wohnung zu wechseln, tritt mehr als
früher der Uebelstand auf. daß die Beamten zur Erreichung ihrer
Ddienststelle weite Wege zurücklegen müssen. Wo der Sitz der
Behörde außerhalb der eigentlichen Wohngegend liegt, wird sich
zies nicht vermeiden lassen. Auch Beamte, die es vorziehen, in
en Vororten zu wohnen, werden günstigenfalls die größere Ent—
ernung von der Amtsstelle in den Kauf zu nehmen haben. Man—
her Beamte findet sich auch gern mit einem längeren Dienstweg
b, weil ihm die Art der Beschäftigung usw. besonders zusagt.
Wenn hiernach in einer Reihe von Fällen eine Aenderung der
serhältnisse nicht angüngig und auch nicht notwendig ist, wird
och darauf Bedacht zu nehmen sein, das Personal, soweit es mit
em dienstlichen Interesse vereinbar ist, solchen Dienststellen zuzu—
eilen, die günstig zur Wohnung gelegen sind. Eine solche
degelung hat vielfach nicht nur eine Ersparnis an Fahrgeld, son⸗
ern auch eine Schonung der Kräfte zur Folge und ist daher so—
vohl für das Personal als auch für die Verwaltung von Vorteil.
die Oberpostdirektionen wollen durch Umfrage die Wünsche des
bersonals feststellen und bei Personalveränderungen sowie bei
»er Behandlung von Versetzungsgesuchen den Bedürf—
aissen und Wünschen Rechnung tragen.“
Frankreich hat mehr Beamte als Deutschland.
Le Republicain Orleangais vom W. 4. 27 polemisiert in einem
Artikel gegen den Zusammenschluß der französischen Beamten⸗
»rganisationen mit dem Allgemeinen französischen Gewerkschafts
bund. Im Verfolg dieses Artikels kommt nachstehender Satz vor:
„Aber vielleicht wäre es klug, wenn die Regierung nicht ver⸗
zäße, daß es außer den 900000 Beamten, welche das
Budgetauswirft, noch einige dreißig Millionen Franzosen
zibt, welche dieses Budget aufbringen und die nicht immer nur
erhöhnt und ausgequetscht werden sollen.“
Was uns hierbei interessiert, ist die aus offiziellen Angaben
enommene Zahl der französischen Beamten. Frank—
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