zeug geben, das der Dienst am Staate erfordert, und
müssen ihn zu einer sittlichen Persönlichkeit gestalten, die
Vorbild und Führer sein kann.
Hat der neue Staat aber der Beamtenschaft derart'g
wichtige Aufgaben zugewiesen, dann vertrittsiemit
dem Kampfeum die Erhaltung des Berufs—
beamtentums nicht ihre eigenen Inter—
essen, sondern die der Allgemeinheit. —
Und ein sittlich hochstehendes Beamtentum hebt das An—
sehen des Staates und verschafft ihm Achtung in der Welt.
Nur ein sittlich hochstehendes Beamtentum geht den Wegdes
Rechts unbeirrt von der Parteien Gunst oder Mißgunst.
Nur ein sittlich hochstehendes Beamtentum weiß sich von
Unehrlichkleit und Bestechlichkeit freizuhalten. — Dann ist
es unverständlich, daßes Parteiengibt, die
das Berufsbeamtentum bekämpfen — denn
Staatsautorität und Staatsgesinnung kann keine Re—
gierung entbehren — dann ist auch die Gegner—
schaft der Wirtschaft ein Kampfgegen sich
selUbist. — Nur in einem geordneten Staatswesen können
sich Handel und Industrie entwickeln und nur der von po—
litischen Unruhen gesicherte Staat wird als zuverlässiger
Partner in der Weltwirtschaft anerkannt. —
Wenn man den Worten der verantwortungsvollen
Staatsmänner vertrauen darf, dann scheint die Erkenntnis
von der Notwendigkeit der Erhaltung des Berufsbeamtentums
auf demVormarsche zu sein. Es sei nur auf die
Ausführungen des Reichsinnenministers Dr. Külz hin—
gewiesen — abgedruckt in Nummer 44, Jahrgang 1926
dieser Zeitschrift — „Die Beamtenschaft muß aber ihrerseits
all die Gegenfaktoren ernstlich darauf hinweisen, daß
sie auch im Volkssigate nicht nur Pflichten, sondeen auch
Rechte hat. Vertrauen gegen Vertrauen. Sie wird treu
ihre Pflicht erfüllen, verlangt aber auch getreue Wahrung
hrer Rechte.“
Wir verlangen von dem souveränen Volle,
daß es unsere Rechte achtet,
daß es uns vor unberechtigten Angriffen schützt,
daß es unsere Existenz sicherstellt.
Wir Beamten aber wollen auf dem alten
Ehrenwege weiterwandeln, arbeitend an
unserer eigenen Vervollkommnung zum
Dienste an der Volksgemeinschaft. et⸗
Wirtschaftlichere Gestaltung der öffentlichen
Verwaltungen
Im Jahre 1925 trat ein „Kuratorium für Spar- und Verein—
fachungsmaßnahmen“ ins Leben, das seine Tätigkeit mit der Ver—
öffentlichung eines Preisausschreibens zur Gewinnung von Vor
schlägen zur wirtschaftlicheren Gestaltung der öffentlichen Verwal
tung in Deutschland begann. Es liefen insgesamt 131 Arbeiter
ein, von denen das eingesetzte Preisgericht 22 preisgekrönt hat
Das Kuratorium läßt nun unter Nr. 7 seiner Veröffentlichunger
im Verlag für Wirtschaft und Verwaltung G. m. b. 5. (Berlir
Wes5, Potsdamer Straße 1180) in einer Broschüre diese Vor
schläge erscheinen, soweit sie von einer großen Mehrheit des Kura⸗
toriums einer öffentlichen Auseinandersetzung für wert erachte!
worden sein. Das Kuratorium geht dabei davon aus, daß die
Vorschläge zum Teil wirtschaftlich zweckmäßig und ohne weiteres
durchsührbar, zum Teil zwar ihrer Absicht nach zweckmäßig, aber
nur unter bestimmten Voraussetzungen und in abgeänderter Form
durchführbar seien; zum Teil wird auch dies nicht einmal ange—
nommen. Doch glaubt das Kuratorium durch die Veröffentlichung
eine fruchtbare Auseinandersetzung herbeizuführen, ohne seiner
Stellungnahme oder der seiner Mitglieder im einzelnen vor—
greifen zu wollen. Diese Vorbemerkung ist allerdings notwendig
denn die 206 bekanntgegebenen Vorschläge stellen noch etwas Un—
fertiges, in keiner ausreichenden Weise Gesichertes dar. Es ist
auch nicht erkennbar, welche dieser Vorschläge das Kuratorium
selbst ernst nimmt und welche es als nicht einmal in abgeänderter
Form für durchführbar anfieht. Immerhin ist es für eine Be—
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2 7 Das Buch tes, das qe Mutter ihren Kindern voraetzen kann.
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2rve⸗ v8 r —V— pᷣuddingpulvern sow ie die vielseitige —
— nicht vorhangen des Ancitchiens, x B. mit Dr Oelker's Vanille-—
Marken Mchsohe, mit Himbeersatt, mit eingemachten
von meα᷑ Generalverietung daer gerochien frischen Frũchten oder Frucht-Otte
Hauther, 9* 5 587 e— 39 I
Saar er Vorteli, besonders für Kinder, liegt rin,
— vruexen — Dr Geiuers Puddingpuiver Vanilse- und
ee Mandei Oesehmack die fũt den Körperbau und
o. nberondere füt die Bluthildung notvendigen
y nerasiachen Saize enthalten, Auterdem ist
7 Miicn nis Zutat dieser sschmackhaften Nach-7
F peisen fũt Kinder besonders wertvoll.
—e— Dr. A.Oetker, Bielefeld