Full text : 2.1927 (0002)

Punkt 8 „Festsetzung der Beiträge und Auf⸗
vandsentschädigungen“.
Die Beiträge in der bishergien Höhe wurden genehmigt.
Die Aufwandsentschädigung des Gesch. Vorstandes wurde
her Teuerung enbsprechend erhöht.
Punkt 4 Geschäftsbericht.“
Kollege Reschke berichtete über die Tätigkeit des Gesch.
Vorstandes im verflossenen Geschäftsjahr. Vom Kassierer,
doll. Lehnert wurde der Kassenbericht gegeben.
Der Bericht der Kassenprüfer wird in der nächsten Ver⸗
ammlung gegeben.
Punkt 5ß „Vorstandswahl—“.
Gewählt wurden: die Kollegen:
Bfs. Vorsteher P. Reschke zum 1. Vorsitzenden,
Bfs. Vorsteher J. Rausch zum 2. Vorsitzenden,
Betr. Assistert P. Rabe zum Verbandsschriftführer,
Bfs. Vorsteher P. Lehnert zum Verbandskassierer.
Tlemens⸗Mrezig, Michgelis St. Wendel und Bubel⸗Bier⸗
dach zu Beisitzern.
Zum 5. Ausschußmitglied zum Beamtenbund wurde Koll.
Bauermann gewählt.
Sämtliche Kollegen nahmen die Wahl an.
Nach Beendigung der eingelegten Pause erteilte der
Vors. den Güsten das Wort:
Kolleg. E?zmann, 1. Vors. des Bez. Mainz, übermittelte
die herzlichsten Grüße der Kollegen am Rhein, Kollege
Stuber, 1. Vors. des Bez. Pfalz, die der Kollegen in der
Pfalz, die Kollegen des Bez. Trier brachten Grüße der Kol⸗
egen von der Mosel.
Koll. Palm, 1. Vors. des Vereinigung der Eisenbahnbeam ·
ren und Anmwärter, verbreitete sich in kuraen Worten über
die Not der Saarbeamten.
Koll. Wagner, 1. Vors. des Vereins der Vorsteher und
Sekretäre, sprach über die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft
der beiden Verbände und gab der Hoffnung Ausdruck, daß
aus dieser Arbeitsgemeinschaft ein fester Zusammenschluß
werden möge. Alsdann erhielt zum
Punkt 5 Standesfragen“ der 1. Vors. des V.S.A
— Koll. Gauditz — das Wort.
Er überbrachte die Grüße des Gesch. Vorstandes des Ver⸗
bandes. In seinem 2stündigen, mit größtem Interesse
aufgenommenen Vortrag, streifte er die Organisationsver⸗
hälimmisse im Reich in der Vergangenheit und Gegenwart.
Die Nöte und Sorgen unserer Standesgruppe behandelte
er auf das Eingehendste. Reicher Beifall dankte seinen vor⸗
züglichen Ausführungen. Unser Bruderverband kann stols
auf seinen solchen Führer sein.
Eine Einladung zum Verbandstag am 17. und 18. Juni
n Breslau wird mit Dank angenommen. Der erw. Vor⸗
tand soll die Wahl der zu entsende⸗ Kollegen treffen.
Punkt 7 „Verschiedenes“

Zwei Anträge der O. O. VIII. werden dem gesch. Vor⸗
standd zur Erledigung überwiesen.
Um 746 Uhr schloß der Vorsitzende mit Worten des Dan⸗
kes für die rege Mitarbeit die Versammlung.
Rabe, Verbandssschriftführer.
Wanderbezirkstag
des Verbandes der Post⸗ und Telegrapheubeamten
des Saargebietes.
(Untere Besoldungsgruppen.)
Am 15. Mai fand in Dillingen der 1. Wanderbezirkstag
tatt, der sich eines guten —2 erfreute. Fast alle Orts⸗
zruppen hatten zur Tagung Vertreter entfandt. Kollege
Urnau, 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Saarlouis, hieß die
ahlreich erschienenen Kollegen herzlich willkommen und be—
hetonte, daß der Wanderbezirkstag den Landkollegen einen
igeren Einblick in die Arbeit der Verbandsleitung geben
olle.
Der 1. Vorsitzende des Verbandes, Kollege A. Geiß, re⸗
erierte nach kurzen Begrüßungsworten über VBesoldumgs⸗,
Stats⸗ und Organisationsfragen. Von der Entstehung der
aarländischen 19gruppigen Besoldungsordnung ausgehend
treifte er in kurzen Zügen die Besoldungsverhältnisse bis
zur Gegenwart und beschäftigte sich eingehend mit dem
um 1. Mai erfolgten ungerechtfertigten Abbau der Beam⸗
en⸗Gehälter. Er wies nach, daß unsere Spitzenorganisa⸗
tion, der Beamtenbund, kein Mittel unversucht gelassen
hat, den Abbau zu verhindern.
Alsdann beleuchtete er den Personaletat von 1926.
Wenn auch endlich die Umwandlung einer größeren Anzahl
oon Stellen der Gruppe 2 nach 3 zu verzeichnen sei, so habe
der Etat für die Gruppen 4 und 5 gar nichts und in den
ßruppen 6 und 7 fast nichts gebracht. Damit könnten sich
die Kollegen im Hinblick auf die besonderen Verhältnisse
m Saargebiet nicht zufrieden geben. Er gibt der Hoff—⸗
iung Ausdruck, daß es der Verbandsleitung gelingen möge,
ruch hier Wandel zu schaffen. Weiter ging der Rednet
zu Organisationsfragen über. Er bedauerte, daß ein Teil
der Kollegen völlig teilnahmslos die Ereignisse über sich
ꝛrgehen lasse. Gerade in der heutigen Zeit müsse regeres
Leben innerhalb der Organisation pulsieren. Zum Schluß
zat er die Anwesenden um weitestgehende Unterstützung
der Verbandsleitung; nur das Bewußtsein, die Mitglieder
restlos hinter sich zu haben, gibt ihr Kraft und Mut, an
den maßgebenden Stellen für die gerechten Forderungen
der Kollegen einzutreten. Er schloß seine Ausführungen
mit den Worten: Einer füralle und alle für einen.
Reicher Beifall lohnte die etwa 114stündigen Aus—
jührungen.
Der Vorsitzende der Ortsgruppe Saarbrücken, Kollege
Alassen, sprach über Berufsbildung und Standesfragen.
Gerade in der heutigen Zeit. in der an den Betriebs—

—
Wernn das Bad sehlt
erfrischt das Abpudern mit Vasenol⸗Körper⸗-Puder. Im
Nu wird der lästige Schweißgeruch durch einen köstlichen,
zarten Duft verdrängt. Nach dem Bad schafft das
Abpudern mit Vasenol⸗Körper-Puder dem Körper wonniges
RPehagen. raao

Des Rates niemand sich beschwert:
Pfles' Deinx Haut mit Steclcenpferd.
Steckenpferd-VFeife
die heate Lilienmilch-Seife. — Ueberall zu haben.

5*

am liehsten Becker's Bier

— —
— 727
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.