des Statistischen Reichsamts wie der Wirtschaftsabteilung
der Regierungskommission.
Die Zusammenstellung der vorstehenden Einzelteuerungs—
ahlen für
Die Teuerungszahl der Stadt Saarbrücken aus Juli 14
lautete auf 171,07.
Demgemäß beträgt nach den vorangegangenen Berech—
tuungen die Inderziffer der Gesamtlebenshaltung der
Ztadt Saarbrücken für den Monat X
1061,41
— —X100 - 62045 *)
171,07
Der Durchschnitt aus den Indexziffern sämtlicher Er—
sebungs⸗Gemeinden ergibt die Index-Ziffer des
Zaargebietes.
Das Ergebnis aus dem prozentualen Vergleich der
Sinzelteuerungs⸗Zahlen (für Ernährung, Wohnung,
Heizung usw.) mit denen aus Juli 1914, stellt die Grup⸗
peninderziffern dar.
Zum Beispiel folgende Gegenüberstellung an Hand der
Berechnungen für den Monat 7x:
Ernährung von 62459 Fr.
2. Wohnung „127,00 Fr.
3. Heizung u. Beleuchtung, 53,10 Fr.
Sonstiges 109,65 Fr.
„. Bekleidung „147,07 Fr.
ergibt die Teuerungszahl der —— —
Besamtlebenshaltunnskosten von 1061,41 Fr.
im Monat xX
Die Ermittlung der Preise und der Teue—
rungszahlen erfolgt in Saarbrücken durch eine be—
sondere Dienststelle der Stadtverwaltung unter Kontrolle
uind Mitwirkung von 4 Vertretern der Arbeitgeber (Saar—
udustrie, Baugewerbe Schutzverein für Handel und Ge—
wverbe, Bergwerksdirektion) und 4 Vertretern der Arbeit—
rehmer (Afa, Christl. Gewerkschaften, Freie Gewerk—
schaften und Bergleute.) Künftig soll auch ein Vertreter
»s Beamtenbundes hinzugezogen werden.
Bei Meinungsverschiedenheiten entscheidet die Mehrheit,
Außer Saarbrücken stellen noch folgende Gemeinden im
Sggrgebiet Tenerungszahlen der Lebenshaltungskosten
est; Ottweiler, Saarlouis, Merzig, Lebach, Homburg
Ie Drovern St. Wendel, Völklingen Sulzbach und Neun—
irchen.
Der Durchschnitt aus sämtlichen Teuerungszahlen bildet
zie Teuerungszahl des Saargebietes, die
on der Regierungskommission festgesetzt wird.
Was bedeutet nun die „Inderxziffer für die Lebens—
haltungstosten?
Sie zeigt die prozentuale Aenderung der
Teuerungsverhältnisse gegenüber den der Vorkriegszeit
Juli 18143 Auf emne Formel gebracht:
Jetige Teuerungszast 100 — 3
Teuerungszahl Juli 1914 100 * Inder
Teuerungszahl der
Stadt Saarbrücken
im Monat
Auli 19141 Yy
Der Gruppen⸗
Index beträgt
1. Ernährung 94,5 ⸗
2. Wohnung 37,5 *
— und * ẽ
eleuchtung 7,56 583,10 702,88 3 *
4. Sonstiges 14881105,665 78 8 38
5. Bekleidung 16,66 147,07 882,77
In einem folgenden Aufsatz soll nun an der
Inderxziffer und an ihrer Anwendung Kritik geübt werden
Blinn.
x) Bemerkung: Die tatsächliche Indexziffer laute:
auf 627,114. Die Begründung des Unterschieds wird späte'
erläutert werden
„SARP-UND BLGIESCEITVNOI UND RBEAMTENSCHAFT
Die „Saar- und Blieszeitung“ veröffentlichte in ihrer
summer vom 4. 4. 1927 nachstehende Notiz:
„Der Ziegenbockim Staatsdienst.
In einem alten Dorsfe in der Bretagne besaß eine alte
Bäüuerin einen prächtigen Ziegenbock, dem alle Ziegen des
Ortes verpflichtet waren. Dafür erhielt die Bäuerin jedes—
nal zwei Franken. Diese Abgabe erschien den Dorfinsassen
zu drückend, und so entschloß sich der Bürgermeister des
Ortes, den Ziegenbock anzukaufen und ihn kostenlos zur
Verfügung zu stellen. Von diesem Augenblicke an versagte
der Bock. Man führte ihn zu den schönsten Ziegen — ver—
gebens! Der Bürgermeister ließ die Bäuerin kommen und
beklagte sich bei ihr. Sie bat, den Bock zu ihr herauszufüh—
ren. Sie könne sich mit ihm sehr gut verständigen und werde
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— ———
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—1»—sm—
Das Lobkal, das
auch dem Vervöhntesten
bei
maähigen Preisen
alIles bietet.
——A Einganc; Beethovenplatz
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itagessen; 8. FFS. 15.8. FFS. 22. Frs.
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