ür einen schönen Titel habe. Er werfe die Frage auf, ob
nan neben einfachen Amtsbezeichnungen wieder Titel ein—
iühren solle.
Die Ausführungsbestimmungen zum Beamtendienstein—
kommensgesetz (‚„Besoldungsvorschriften“) stellten eine
Wissenschaft sür sich, vielleicht sogar eine Geheimwissenschaft
dar. Diese Bestimmungen seien dadurch so umfangreich
geworden, daß man damit alle in Frage kommenden Fälle
cegeln wollte, was indessen nicht gelungen sei. Ein Teil
dieser Bestimmungen falle jetzt ja fort, soweit sie nur zur
Einführung des Besoldungsgesetzes gedient hätten. Bei
einer Reform würden aber neue Bestimmungen wieder
hinzutreten. Er empfehle, sich hier auf möglichst wenig
ind um so klarere Bestimmungen zu beschränken, im
ibrigen aber in diesen Besoldungsvorschriften dem Finanz—
ninister eine Ermächtigung dahin zu geben, Fälle, die nicht
zurch die Besoldungsvorschriften geiroffen würden, nach
»estem Wissen und Gewissen zu regeln. Das sei nichts
eues, denn schon jetzt sei es uvlich, daß der I
m Einvernehmen mit den Fachministerien in zahlreichen
Fällen unabhängig von den preußischen Besoldungsvor—
chriften, aber doch in Anlehnung an sie, eine selbständige
Kegelung treffe. Durch eine kläre und übersichtliche Ge—
taltung der Besoldungsvorschriften ermögliche man es auch
den Beamten, die Vorschriften richtig auszulegen, was be
den jetzigen Vorschriften nicht immer möglich sei.
VONDEEREBUMNDESLEIIIUNG
Der Staatssekrekär
in der
Reichskanzlei.
Rk. 24. 29.
Abschrift.
Berlin W, den 16. April 1927.
Wilhelmstraße 77
der Bevölkerung soll hierdurch Mißverständnissen. Mißgriffen
ind Unzufriedenheit vorgebeugt werden.
Die über 13000 Köpfe umfassende deutsche Saarbeamtenchaft,
die einen nicht unwesentlichen Bevölkerungskreis darstellt,
egt Wert darauf, in diesem Ausschuß verkreten zu sein. Gerade
der Reichsregierung wird es aus den Verhandlungen der Be—
imtenvertretung mit den Heimatregierungen bekannt sein, welchen
zämpfen ideeller und materieller Art die beurlaubten Beamten
»isher ausgesetzt waren. Eine eingehende Schilderung aus der
Lergangenheit glauben sich die Vertreter ersparen zu können.
Die Arbeitsgemeinschaft der Beamtenverbände richtet daher an
das Auswärtige Amt die Bitke, bei der Bildung des Saaraus—
schusses ihr in diesem Sitz. und Stimmrecht zu geben.
Die Arbeitsgemeinschaft der Beamtenverbände
des Saargebietes:
Beamtenbund des Saargebietes:
Schneider. Berg.
Vereinigung der höheren Beamten des Saargebietes:
Dr. Messinger.
Verband der Wordangeftellten urdVeamien des Saargebietes
mitkt.
Bund der kechn. Angestellten und Beamten:
Hoffmeister.
Gewerkschaft Denne Eisenbahner, e. V.:
3.
Verband Deuktscher Techniker:
Krat.
Einheitsverband der Eisenbahner Deutschlands
Paul Baders
An
die Arbeitsgemeinschaft der Beamtenverbände des Saargebietes
Saarbrücken.
Der Eingang des gefälligen Schreibens vom 23. März 1927*
wird ergebenst bestätigt. Im Auftrage des Herrn Reichs—
zanzlers ist das Schreiben dem Herrn Reichsminister des
Auswärligen, der für die darin behandelten Fragen zuständig
st. übersandt worden
In Vertrekung:
(Unterschrift)
Klärung des Begriffes:: Beurlaubte Beamte.
OD. Med
Saarbrücken, den 19. April 1927.
das Auswärtkiage Amt
Berlin.
Von den politischen Parteien des Saargebietes ist beim Deutschen
Reich die Bildung eines eigenen Ausschusses für das Saargebiet
— Saarausschuß — angeregt worden, damit in der Folgezeü alle
wichtigen, das Saargebiet betreffenden Fragen nach Fühlung—
nahme mit den Verkretern der berufenen Kreise in Bertin bzw.
n Genf beraten und enktschieden werden können. Im Interesse
Verein der Eisenbahn⸗Sekretäre und -Vorsteher
Ortsverein Saarbrücken.
Am Samstag, den 30. April dss. Is, abends 8 Uhr, Monats-⸗
Versammlung im Saale des Kolpinghauses. Saarbrücken 2
St. Johannerstraße 35
Tagesordnung:
1. Verlesen der letzten Niederschrift.
2. Organisations- und Standesfragen.
3. Verschiedenes. (Abhaltung von Vorträgen.)
Die Kollegen werden gebeten, zahlreich zu erscheinen.
Der Vorstand. J. A.: Herok, 1. Schriftführer
— 0 222
Fristæ Pasquay A.G. SↄAarhrüdcen
341 Vorteilhafte Einkaufsquelle für Lebensmittel, Südfrüchte, Weine, Spirituosen usw.
— — Verkaufsstellen an fast allen grõßeren Orten im Saargebiet. — —⸗
S Wir hitten. nicht nur die PFTEISE, sondern auch die QqualiIAten zu verdleichen.
gzt Dhhept —A
1J b —J Zenann den BRAVEREI BRECRERN