Stellen für Gruppe A 8 ———— 4 Stellen ghr
8 3 (Druücker), 13 Stellen für Gruppe A 3 (Ma⸗
chinisten).
Zur Ueberführung von Lohnbediensteten in das Beam⸗
tenverhältnis 1 Stelle für Gruppe A4 (Oberdrucker), 400
Stellen für Gruppe A 3 ——3
207 Stellen für Gruppe A2 (Postboten u. Amisgehilfen),
5 Stellen für Gruppe A 2 (Maschinenwärter). Hierzu tritt
eine Anzahl von Umwandlungsstellen. von denen wir die
wichtigsten nennen:
Es werden umgewandelt: 2500 Stellen Gruppe A 3
(Postschaffner und Telegraphenleitungsaufseheer) nach
Gruppe A 4 (Oberpostschaffner und Obertelegraphenlei—
tungsaufseher); 300 Stellen von Gruppe A 3 nach Gruppe
AA4 (Post⸗-⸗ und Arorhenberrieben stenten 950 Stel⸗
len Gruppe A 4 (Post- und Telegraphenbetriebsassistenten
weiblich) nach Gruppe A 5 (Post- und Telegraphenassisten⸗
ten, weiblich); 500 Stellen der Gruppe A 4 (Post- und Te⸗
legraphen betriebsassistenten, männlich nach Gruppe A 5
(Post⸗ und Telegraphenassistenten, männlich); 217 Stellen
Gruppe A 5 (Post⸗-⸗ und Ielesrarsenn ganien weiblich)
nach Gruppe Ab (Post- und Telegraphensekretäre, weib—
lich); 150 Stellen Gruppe A 5 (Post- und Telegraphen⸗
assistenten, männlich) nach Gruppe Ab (Post- und Tele—⸗
graphensekretäre, männlich); 380 Stellen Gruppe A7
(Oberpost- und Obertelegraphensekretäre) nach Gruppe
As8 (Post- und Telegrapheninspektoren); 130 Stellen von
Gruppe A 8 (Post- und Telegrapheninspektoren) nach
Aoↄ (Oberpost- und Obertelegrapheninspektoren); 15 Stel⸗
len Gruppe A 9 (Oberpost- und Obertelegrapheninspekto⸗
ren) nach Gruppe A 10 (Postamtmänner); 6 Stellen für
Grüppe A 12 (Oberposträte) nach Gruppe A 13 (Abtei⸗
lungsdirektoren). J
Diese Stellenumwandlungen sind nach den Beschlüssen
des Arbeitsausschusses des Verwaltungsrats wie folgt ge⸗
ändert worden:
Anstatt 2500 Stellenumwandlungen von Gruppe 3 nach
Gruppe 4 sind 5500 Stellen bescorossen worden. An Stelle
380 Umwandlhungen von Gruppe 7 nach Gruppe 8 650
Stellen, an Stelle 130 von Gruppe 8 nach 9 300 und an
Stelle 15 Stellen von Gruppe 9 nach Gruppe 10 75.
Außerdem sind zur Anstellung von Diätaren in der Gruppe
7 noch 75 neue Anstellungsstellen eingeseizt worden.
Der neue Reichsfinanzminister Dr. Köhler hat sich in seiner
Etatsrede im Reichstag am 16. Februar auch über die Beamten—
besoldung geäußeri. Das haben vor ihm ebenfalls alle Reichs—
finanzminister getan. Das Bemerkenswerte für uns liegt darin,
daß er das aussprach, was die Beamtengewerkschaften wieder—
bolt gesagt haben:
1. daß die den Beamten von den verschiedenen Seiten der
Reichsregierung gemachten Zusicherungen einmal eingelöst wer—
den müssen,
2. daß bei der kommenden Regelung das System der ein⸗
maligen Zulagen unbedingt zu verlassen ist und
3. daß eine wirksame wirtschaftliche Entlastung nur durch
zine laufende Erhöhung der Bezüge erreicht werden kann.
Soweit befinden wir uns durchaus auf einer Linie mit dem
neuen Reichsfinanzminister. Es ist wahrlich an der Zeit, das
die Blankowechsel der Regierung, die Versprechungen an die
Beamtenschaft „auf eine bessere Entlohnung, auf eine auskömm—
liche Lebenshaltung“ eingelöst werden. Die Reichsregierungen,
die sich um alles Mögliche und Unmögliche, um Schund und
Schmutz und andere weltbewegende Dinge kümmern, sollten ihre
besondere Aufmerksamkeit auch einmal ihren Beamten, den
Staaisfunktionären, zuwenden, damit sie halbwess anständis
leben können (Der Kommunalbeamie.)
Das Potsdamsche Groze Waisenhaus,
das als Erziehungsheim und Schule für bedürftige Kinder ver⸗
storbener Angehöriger der Wehrmacht, der Schutzpolizei, des frü⸗
ę SHeeres und der Marine, vorzugsweise Kinder der
riegsteilnehmer gilt, nimmt auch, soweit Plätze rei sind, Kinder
von verstorbenen Beamten, die nicht der Wehrmacht angehört
haben. auf. Wir kommen dem Wunsche darauf hinzuweisen. nach
Ddie Kinder werden vom Beginn des —A— Alters bis
um vollendeten 12. Lebensjähr aufgenommen. Ausnahmsweise
st die Aufnahme noch bis zur Vollendung des 13. Lebensjahres
ulässig. Die Kinder (Knaben und Mädchen) werden nach ihtem
ßlaubensbekenntnis der evangelischen Anstalt in Potsdam oder
)er katholischen Anstalt „ßaus Nazareth“ zu Höxter in Westfalen
ugewiesen.
Sie verbleiben in den Anstalten, sofern sie nicht vorher w
Antrag der Erziehungsberechtigten e aden bis zum Ablau
der Schulpflicht und werden dann zut Erlernuͤng eines bürger⸗
ichen Berufes entlassen. Die Entlassung geschieht grundsätßlich
rur am Schlusse eines Schulhalbjahres.
Die Anstalt umfaßt Knabenhaus, Mädchenhaus und Kinder⸗
saus auf 11 Morgen großem Gelände mit großen, schönen Höfen
ind Schulgarten, hat eigene Kirche, eigenes Lazareti. Schwimm⸗
mege und Ruderboote.
ie Schule der Anstalt ist eine „Mittlere Schule“. Der Unter⸗
icht ist der einer gehobenen Volksschule mit wahlfreien Kursen
n Französisch, Englisch und Mathematik, die Zöglingen von
ganz besonderer Begabung bei rechtzeitigem Eintritt den Ueber⸗
gang in die hizige Städtische Deuische Oberschule oder Oberreal⸗
chule ermöglichen. Diese Sdler können in der Anstalt bis zum
Abiturientenexamen verbleiben.
Aendene bestehen Kurse für Literatur, Zutg rift. Garten⸗
au, Bastel⸗- Hobel⸗, Schnitz⸗ und Buchbinderarbeit, Sport und
Musik, für Mädchen noch in Sandarbeit und Saushaliung mit
rehrküche.
Weitere Auskünfte erteilt das Potsdamsche Große Waisenhaus
n b Potsdam. Lindenstraße 344.
Briefkasten
Verwaltungsakademie Friedrichsthal. Nach Erkundigung an
uständiger Stelle ist die Angelegenheit über Vorbesprechungen
roch nicht hinausgekommen. Wir werden die Sache im Auge be—
zalken und rechtzeilig darüber berichten. Ihre Anfrage kam nach
Kedaktionsschluß, darum kommt die Antwort erst heute.
M. in B. Wir verweisen Sie auf die in dieser Nummer an⸗
zezeigte Versammlung der Bauinteressenten, in der über alle
Baufragen Aufklärung aeooken werden loll.
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Locdix
Siceæ
—XV
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Erhältlich in allen
einschläãgigen Geschãften.