Eintausch großstädtischer Mietwohnungen gegen Wohnheim⸗
tãtten mit Gartenland zu beobachten.
Die Reichsregierung hat daher geprüft, ob nicht in der Eigen⸗
art des Beamtenverhältnisses Möglichkeiten liegen, den Beam⸗—⸗
—D
erstreben, privaten Kredit zu erschließen. Nach eingehenden Er—⸗
wägungen hielt die Reichsregierung den Weng eines Zweckspar—⸗
ystems für gangbar. Oeffentliche Mittel sollen dabei nicht in
Anspruch genommen werden. Auch will die Vorlage den be—
eiligten Beamten keine bevorzugte Stellung bei der Bewer⸗
bung um Hausginssteuerhypotheken oder Arbeitgeberdarlehen
anderen Bewerbern gegenüber geben. Der sparende Beamte
tritt für eine Reihe von Jahren einen Teil seines Dienstein—
kommens an eine Sparorganisation ab, die die Beleihung der
Beamtenheimstätten vornimmt. Mit der Spareinrichtung soll
eine Versicherung der Beamten verbunden sein, dergestalt, daß
die Entrichtung der Sparbeiträge vorgzeitig endigen soll, falls
der Beamte im Laufe der Sparperiode stirbt. Die Hinterblie⸗—
benen werden in diesem Falle trotzdem den übrigen Sparern
gleichgestellt, nehmen an der Ausgabe der Heimstättenhypotheken
deil und erhalten mit Zins und Zinseszins das Kapital, das
ohne den Todesfall bis zum Ablauf der Sparperiode eingezahlt
worden wäre. Im Ausschuß wurden gegen die Regierungsvor⸗
lage mannigfache Bedenken geäußert. Zu einer Beschlußfassung
fam es tedoch noch nicht
Difziplinarmaßnahmen und Petitionen.
Aus Anlaß des bekannten Falles Lemke hatte der Reichstag
in oeiner Entschließuna den Wunsch zum Ausdruck gebracht, daß
auf Grund von Petitionen oder Schreiben von Reichsbeamten,
die durch Reichsstagsmeitglieder zur Kenntnis der Reichsbehörden
aelangen, keine Disziplinarmaßnahmen eingeleitet werden soll⸗
ten. Die Reichsregierung hat diese Gnischließung nunmehr da⸗
hin beantwortet, daß die Reichsressorts dem Wunsche des Reichs—
taus garundsätzlich Rechnung tragen würden; sofern sie dies im
Eimselfalle nicht für möslich halten, soll im Interesse gleich—
mäßiger Berücksichtigung des Wunsches des Reichstagas das
Reichsministerium des Innern vor der Einleitung von Diszipli⸗
narmaknahmen befteiliat werden
Besoldunsgsabzüge bei Einnahmen der Forstbeamten.
Vom Rechnungsjahre 1827 ab sind, solange die monatliche Ge—
haltsgahlung an die Beamten bestehen bleibt, alle laufenden
Einnahmen, die von den Forstbeamten durch Gehaltsabzug ein⸗
aezogen werden, nicht mehr vierteljährlich, sondern monatlich zu
erheben. Der Zahlungsweise der Dienstaufwandsentschädigun⸗
gen entsprechend sind aber nach wie vor vierteljährlich zu er⸗
heben die Tilaunasbeträge und Zinsen von den Vorschüssen zur
r
Die Schaffung der Brotella und ihre Einführung in den Heil—
schatz war eine der glücklichsten Ideen, die es je e hat. Bei
mir vergeht kein Tag, an dem ich nicht Brotella verordne. Sie
erleichtert die Behandlung ungemein. Mit dem Erfolg bin ich
nach jeder Richtung hin zufrieden. Brotella ist für das Heer der
Verstopften eine Etlssung und für den Arzt eine —
keit. Alles in allem: Die Schaffung und Einführung der Brotella
ist mort ⸗ino Lohoncarheit au fein Dy moeh —X — — —
2 22 9
E—E fürs H
Seit erdenklichen Zeiten schätzt man die anregende Win
Kamille auf die Kopfhaut. Von der brhe und
ere Verwendung reiner Kamillen ift man aber
ängst abgekommen, seitdem in dem bekannten Kopfwasch⸗
pulver „Schaumpon mit dem schwarzen Kopf“ mit
Kamillenzusatz ein Mittel von angenehmein, aromatischen
Duft geboͤten ist, das die kräͤstigende dn der Kamille
mit durchgreifender Reinigungékraft verbindel und dem
Haar glänzendes, volles Aussehen verleiht. Das echte Fabrikat
traͤgt siets die weltbekannte Schutzmarke „Schwarzer Kopf“.
Alleiniger Herstellez: Hans Schwarzkopf, Berlin⸗Dablen.
e
—
Beschafiung usw. von Gespannen. Abdrucke für die Oberförster
uind Forstkassen liegen an. Die Oberrechnungskammer hat von
iesem Erlasse Kenntnis erhalten. (PrMfL. 12. 127 1III.
7063126. LMBl. 65.) J
Die Beamtenvertreter beim Reichsfinanzminister.
Der Reichsminister der Finanzen, Dr. Koehler, emp—
ing heute die Vertreter der Beamten und Behördeange—
tellten, die ihm ihre Wünsche vortrugen. Der Minister erklärte
ich bereit, die Vorarbeiten für eine Gesamtreform der Beamten—
»esoldung sofort in Angriff zu nehmen. Der Wohnungsgeld⸗
uschuß wird mit Rücksicht auf die am 1. April dieses Jahres
»evorstehende Erhöhung der Miete entsprechend erhöht werden
wr * xx
Siebente vost⸗ und telegraphenwissenschaftliche Woche.
RPM. IV Q. — Amtsblattvf. Nr. 50.
Die Verwaltungsakademie Berlin wird in Verbindung mit
„em RPMa in der Zeit vom 4. bis 9. April 1927 die siebente
‚ost⸗ und telegraphenwissenschaftliche Woche veranstalten, und
war ist dafür unter dem Vorbehalt von Aenderungen folgen—
der Vortraasplan in Aussicht genommen:
1. Sauter, Staatssekretär: Die Kulturaufgaben der Post
und Telegraphie;
Feyerabend, Dr. Staatssekretär: Gegenstand des Vor—
trags vorbehalten;
Küsgen, Ministerialdirektor: Die Verkehrsmittel der
Deutschen Reichspost in ihren Beziehungen zucinander;
Andersch, Dr. Ministerialrat: Aus der Praxis der Wirt⸗
schaftsabteilung des Reichspostministeriums;
Plein, Mimnisterialrat: Die Deutsche Reichspost im Welt⸗
verkehr;
Schneider, Dr. Ministerialrat: Reuzeitliche Fragen aus
dem Postrecht;
Kruckow, Ministerialvat: Meine Studienreise nach den
Vereinigten Staaten von Amerika (mit Lichtbildern);
Leithäuser, Dr. Professor, Postrat: Experimentalvor—⸗
trag über Neuerungen auf dem Gebiete des Funkwesens;
Rühl, Dr. Professor an der Universität VBVerlin: Wirt⸗
schaftsgeographischer Vortrag;
Kaskel, Dr. Professor an der Universität Berlin: Gegen—
wartsfragen des Arbeitsrechts (Arbeitszeit. Arbeitsschutz
und Arbeitsgerichtsgesetz);
11. Riesebrodt, Direktor der Deutschen Reichspostreklame
G. m. b. H.: Verkehrswerbung und Postreklame in ihrer
wirtschaftlichen Bedeutung (mit Lichtbildern).
Ferner sind folgende Führungen (Besichtigungen) vorgesehen:
ßroßfunkstelle Nauen, Kraftwerk Berlin-Rummelsburg, Allstein—
Verlag, C. Lorens A.«G. (Telephonbau), Haupttelegraphenamt.
Postmuseum, Scherl-Verlag. Mix & Genest (Telephonbau).
z
⸗
Peiner u Dillers
Raffee⸗ Essenz
verfeinert das Kaffee Getrün
Pfeiffer xDiller Amblh. Gorchbeime/ WormsPh