Zur Vereinfachung der bayerischen Staatsverwaltung hat die
von der Regierung eingesetzte Dreimännerkommission eine Dent
schrift ausgearbeitet, die dem Gesamtministerium jetzt zugegangen
ist. Zu den Vorschlägen, die streng geheim gehalten werden soüuen
(weil sonst wieder der Sturm der Sonderinteressen entfesselt
würde. Red.)s ollen sich zunächst die einzelnen Behörden äußern,
Nhsleceat wird sich vorläufig mit ihr nicht befassen. (Frankf.
eitung.
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Einem allgemeinen Bedürfnis entsprechend, haben wir die für
die nicht technischen stationären und, Verwältungsbeamten der
Reichsbahn Betriebsassistenten, Assistenten, Setretäre, Ober⸗
sekretäre, Inspektoren usw.) geltenden Laufbahnvorschriften, Er—
lasse und Verfügungen in einer Sammlung zusammengefaßt. Die
große Zahl der über die Laufbahnverhältnisse dieser Beamten
herausgegebenen Verfügungen, die sich ergänzen und zum Teil
ouch aufheben, erschwerte bisher den Ueberblick und machte dem
einzelnen die genaue Kenntnis der für seine Laufbahn, Aus—
bildung, Prüfung, Anstellung und Beförderung gelsenden Be—
stimmungen einfach un
Das * kann von unserer deegeeh ee Deutscher Eisen—
bahner“, Berlin W. 50, Rankestraße 4 (auch durch Vermittelung
der Ortsverwaltungen) bezogen werden. Vreis 1,75 Mk. (Der
Deutsche Eisenbahner.)
Der vom 3 des preußischen Landtages eingesetzte
Unterausschuß beriet über Maßnahmen zur Behebung der Jung—
lehrernot in Preußen. Nachdem sowohl der Kultusminister als
auch der Finanzminister die Bereitwilligkeit der Staatsregierung
zum Ausdruck gebracht hatten, trotz der schwierigen nieuen
Lage Preußens erhebliche Mittel füt den erwähnten Zweck bereit⸗
zustellen, wurde vom Unterausschuß einstimmig beschlossen, dem
hauptausschuß nachstehenden Antrag zur Annahme een
1. Bei Kop. 10 Titel 170 der einmaligen Ausgaben des Kultus⸗
etats (Fortbildungszuschüsse für die noch nicht im Schuldiensi
untergebrachte Schulamisbewerber) die Titelsumme von 2 Mill—
eismart um 2,5 Mill. Reichsmark auf 4,65 Millionen Reichs—
mark zu erhöhen, so daß einschließlich der noch aus anderen
Fonds bereitgestellten 600 000 Reichsmark für Fortbildungszu⸗
schüsse insgesamt 5,1 Millionen Reichsmark für das Rechnungs—
a 1927 Zur Verfügung stehen.
Bei Kap. 10, Titel 1700 zur Errichtung von 3000 neuen
Hilfslehrerstellen 5,4 Millionen Reichsmark zu bewilligen.
3. Bei Kap. 19, Titel 1706 zur Gewährung von Beihilfen an
Schulamtsbewerber, die sich auf einen anderen als den Volks⸗
eehrorbervf umstellen wollen. 3 Millionen Reichsmark ein⸗
zustellen.
4. Bei Kap. 19, Titel 1700 zur Gewährung von Beihilfen und
zur Errichtung von Kursen —* —— Schulamtsbewerber, die
noch keine Foribildungszuschüsse beziehen können. 200 000 Reichs⸗
mark zu bewilligen.
Da mit einer Annahme dieser Anträge im eencu und
auch im Plenum des Landtages zu geer ist, so werden demnach
im kommenden Rechnungsjuhr zur Linderung der Schulamts⸗
bewerbernot in Preußen insgesamt 18,7 Millionen Reichsmart
zur Verfügung stehen, also 111 Millionen Reichsmark mehr als
im Vorjahr. Damit ist die Junglehrerfrage um einen erheblichen
Se ihrer Lösung er (Germania.) J
e hat der Haupiausschuß des Landtages die Anträge
des Unterausschusses einstimmig angenommen. Die Red.
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Im Hauptausschuß des Preußischen Landtages sind zum Haus⸗
3— der Forstverwaltung u. a. folgende Antraͤge eingedbracht
vorden:
Nr. 44. Wittich (Hessen), Brandenburg, Kraft, Frau Wohl⸗
jemuth und Klaußner (Storkow) (Soz.):
Hinter dem Abschnitt A „Dauernde Ausgaben“ auf Seite 20
des Haushalts der Foritnorwaltung folgenden Schlußvermerk auf⸗
zunehmen:
Die Amisgehilfen der Besoldungsgruppe A 2 erhalten nach
Ablauf von 6 Jahren seit ihrer plaͤnmäßigen Anstellung in Be—
oldungsgruppe A 2 die Bezüge der Besoldungsgruppe A 8, so⸗
ern Bedenken in der Person des Beamten nicht bestehen.
Die höheren Bezüge werden vom 1. des Kalendermonats an
jezahlt, in dem der Beamte eine Stellendienstzeit von 6 Jahren
iach der planmäßigen Anstellung in Besoldungsgruppe 2 volleudet
jat. Die Mehrbezuge die ser Beamten können im Bedarfssfall auf
den in Betracht rommenden Ausgabetitel als Mehrausgabe ver⸗
rechnet werden.
A Riedel (Charlottenburg) und Wachhorst de Wente
em.):
Den Beamten der Reichs⸗- und Staatsverwaltung wird durch
die Verwaltungsakademien und durch die von diesen für einzelne
Verwaltungen veranstalteten Sonderturse Gelegenheit zu ihrer
Forthildung für ihre Beamtenaufgaben gegeben. Da das Staats⸗
ninisterium zu dem Beschluß des Landtages, während der akade⸗
nischen Sommerferien bei den forstlichen Hochschulen besondere
durse sowohl für Forstverwaltungsbeamte als auch für Forst⸗
etriebsbeamte einzurichten und hierzu auch die Beamten des
dommunal- und Privatdienstes zuzulassen, etklärt hat — Druck⸗
ache Nr. 4615, Spalte 6 — daß die forstlichen Hochschulen die ge—
vünschten Kurse nur für Forstverwaltungsbeanite empfehlen,
vird das Staatsministerium ersucht, für die Forstbetriebsbeamten
n ähnlicher Weise Fortbildungsmöglichkeiten zu schaffen, wie sie
»ie anderen Beamten in den Sonderkursen der Verwaltungs—
ikademien haben, und dem Landtag mitzuteilen, in welcher Weise
as geschehen ist.
Nr. 46. Wittich (Hessen), Brandenburg, Kraft, Frau Wohl⸗
semuth und Klaußner (Storkow), Riedel (Charlottenburg) und
Pachhorst de Wente:
Der Landtag wolle beschließen: Es wird ein besonderer Aus⸗
chuß, bestehend aus 4 einem Mitglied einer jeden Fraktion des
randtages und dem Berichterstatter über den Haushalt der Forst⸗
erwaltung eingesetzt, der zu beraten hat über
a) die wirtschaftlichen Verhältnisse der Beamten und der Wald⸗
arbeiter der Forstverwaltung;
b) die Organisation der Forstverwaltung, insbesondere die Zu—⸗
sneguens von Regierungsforstabteilungen und Ober—⸗
örstereien.
Ueber das Ergebnis ist dem Landtag zu berichten
v c *
Die demokratische Reichstagsfraktion hat im Reichstage folgende
Anträge eingebracht:
Aenderungsantrag Rr. 3011
zur zweiten Beratung des Entwurfes eines Gesetzes über die
Feststellung des Reichshaushaltsetats füt das Rechnungsjahr 1927
Haushaltsgesetz.
Erste Anlage, Schlüsselungsgrundsätze.
Schuldt (Steglitz), Koch-Weser und Genossen.
Der Reichstag wolle beschließen:
fiir cdiæ inciær
aber xelae verschxenderischen Schseckerelen, ondert
—,,, Oι!ενdinq,
der ichmeckt mit Prüchten oder Himbeersraft den Jungea
Tecrermauiern panz vorzugsich, macht aatt und lat reich
in rnockenbisdenden Salzen. Auch Kinder. die sonst
telne Mnen mögen, essen ele in Form eines Oetkerpᷣuddings
velr gern, Dabei ist eln Octxer-Puddine nicht
seuer und macht fast gar keine Arbeit. Die Zubereitung
ist jeder Pacxume aufgedruckt und weltere achöne Rezrepie
fur Sub. und Geiee Speisan jesen Ste in dem neuen
farb jliustr. Oetter·Rezeptbuenh,. Ausat. F. das für Er,
vu ihrem iczufmann zu haben ist, wenn vercritfen.
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meilner General-Vertretunæ:
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Dr. A.Oetker
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